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== Leben ==
 
== Leben ==
Er war der älteste Sohn des damaligen Gastwirts "[[Gasthof zum Mohren|zum Mohren]]und späteren Hoteliers ("[[Hotel Sacher Salzburg|Österreichischer Hof]]) Karl (II.) [[Irresberger]] († 1873) und der [[Henndorf]]er [[Bierbrauer]]stochter ([[Caspar-Moser-Bräu]]) Barbara Irresberger geborene [[Moser]].
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Er war der älteste Sohn des damaligen Gastwirts "[[Gasthof zum Mohren|zum Mohren]]" und späteren Hoteliers ("[[Hotel Sacher Salzburg|Österreichischer Hof]]") Karl (II.) [[Irresberger]] († 1873) und der [[Henndorf]]er [[Bierbrauer]]stochter ([[Caspar-Moser-Bräu]]) Barbara Irresberger geborene [[Moser]].
 
=== Werdegang ===
 
=== Werdegang ===
In seiner Schullaufbahn hatte Karl Irresberger – hauptsächlich infolge seiner unverhohlenen (deutschnationalen) politischen Einstellung – einige Schwierigkeiten. So wurde er vom Besuch der Mittelschule im Land Salzburg ausgeschlossen.<ref>Nach der Familienüberlieferung war dieser Ausschluss auf folgende Begebenheit zurückzuführen: Eines Tages im [[Mirabellgarten]], als der an ihrer Schule tätige Kaplan daherkam, knieten Karl und sein Freund zu beiden Seiten des Weges nieder und sprachen "Gelobt sei Jesus Christus!(Diese unpassende Frömmigkeitsbezeigung konnte wohl nur im Zusammenhalt mit anderen Vorkommnissen zu einem Schulverweis führen.)</ref>  
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In seiner Schullaufbahn hatte Karl Irresberger – hauptsächlich infolge seiner unverhohlenen (deutschnationalen) politischen Einstellung – einige Schwierigkeiten. So wurde er vom Besuch der Mittelschule im Land Salzburg ausgeschlossen.<ref>Nach der Familienüberlieferung war dieser Ausschluss auf folgende Begebenheit zurückzuführen: Eines Tages im [[Mirabellgarten]], als der an ihrer Schule tätige Kaplan daherkam, knieten Karl und sein Freund zu beiden Seiten des Weges nieder und sprachen "Gelobt sei Jesus Christus!" (Diese unpassende Frömmigkeitsbezeigung konnte wohl nur im Zusammenhalt mit anderen Vorkommnissen zu einem Schulverweis führen.)</ref>  
    
Er konnte jedoch in Leoben seine Gymnasialstudien fortzusetzen und – obgleich er auch dort vom Besuch der (nunmehr: sämtlichen österreichischen) Mittelschulen ausgeschlossen wurde - 1880 die Reifeprüfung ablegen.
 
Er konnte jedoch in Leoben seine Gymnasialstudien fortzusetzen und – obgleich er auch dort vom Besuch der (nunmehr: sämtlichen österreichischen) Mittelschulen ausgeschlossen wurde - 1880 die Reifeprüfung ablegen.
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===Politische Tätigkeit===
 
===Politische Tätigkeit===
Nach seiner Rückkehr nach Salzburg wandte sich Ing. Carl Irresberger auch der politischen Tätigkeit zu. Er schloss sich dem 1909 gegründeten "Deutschfreiheitlichen Volksbund“ an und wurde einer der führenden Persönlichkeiten dieser politischen Vereinigung<ref>Der Deutschfreiheitliche Volksbund war eine der zehn bis elf deutschnationalen Gruppierungen der Stadt Salzburg (Näheres siehe bei Voithofer).</ref>.  
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Nach seiner Rückkehr nach Salzburg wandte sich Ing. Carl Irresberger auch der politischen Tätigkeit zu. Er schloss sich dem 1909 gegründeten "Deutschfreiheitlichen Volksbund" an und wurde einer der führenden Persönlichkeiten dieser politischen Vereinigung<ref>Der Deutschfreiheitliche Volksbund war eine der zehn bis elf deutschnationalen Gruppierungen der Stadt Salzburg (Näheres siehe bei Voithofer).</ref>.  
 
Als am 26. Mai 1918 von der [[Christlichsoziale Partei|Christlichsozialen Partei]], den Deutschfreiheitlichen und der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei|Deutschen Arbeiterpartei]] aus Protest v.a. gegen die schlechte Ernährungslage der erste ''Salzburger Volkstag'' abgehalten wurde, trat Ing.&nbsp;Irresberger als Redner der Deutschfreiheitlichen auf.<ref>Der Volkstag, an dem 3.000 bis 4.000 Menschen, darunter [[Landeshauptmann]] Prälat [[Alois Winkler (Priester)|Alois Winkler]], Bürgermeister [[Max Ott]], alle Mitglieder des [[Landesausschuss]]es, drei Reichsratsabgeordnete sowie zahlreiche Landtagsabgeordnete und Gemeinderäte teilnahmen, forderte in einer Resolution u.a. die Verbesserung der Ernährungslage, gleichmäßige Verteilung der Kriegslasten auf beide [[Reich#Reich_und_Reichsh.C3.A4lften|Reichs]]hälften und die strikte Zurückweisung einer südslawischen Staatsbildung.</ref>
 
Als am 26. Mai 1918 von der [[Christlichsoziale Partei|Christlichsozialen Partei]], den Deutschfreiheitlichen und der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei|Deutschen Arbeiterpartei]] aus Protest v.a. gegen die schlechte Ernährungslage der erste ''Salzburger Volkstag'' abgehalten wurde, trat Ing.&nbsp;Irresberger als Redner der Deutschfreiheitlichen auf.<ref>Der Volkstag, an dem 3.000 bis 4.000 Menschen, darunter [[Landeshauptmann]] Prälat [[Alois Winkler (Priester)|Alois Winkler]], Bürgermeister [[Max Ott]], alle Mitglieder des [[Landesausschuss]]es, drei Reichsratsabgeordnete sowie zahlreiche Landtagsabgeordnete und Gemeinderäte teilnahmen, forderte in einer Resolution u.a. die Verbesserung der Ernährungslage, gleichmäßige Verteilung der Kriegslasten auf beide [[Reich#Reich_und_Reichsh.C3.A4lften|Reichs]]hälften und die strikte Zurückweisung einer südslawischen Staatsbildung.</ref>
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Als der Zerfall der [[Österreich#Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischen Monarchie]] im Gange war und die Gründung des neue Staates (Deutsch-)Österreich bevorstand, war – auch im deutschnationalen Lager – strittig, ob dieser Staat eine Monarchie oder eine Republik sein solle. Irresberger trat mit Entschiedenheit für die Wahl der republikanischen Staatsform ein; denn "''nur in einem Freistaat, in dem nicht so und so viel Personen außerhalb des Gesetzes stehen und in dem nicht so eine große Protektionswirtschaft herrschen würde, gilt der Satz: Freie Bahn allen Tüchtigen.''
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Als der Zerfall der [[Österreich#Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischen Monarchie]] im Gange war und die Gründung des neue Staates (Deutsch-)Österreich bevorstand, war – auch im deutschnationalen Lager – strittig, ob dieser Staat eine Monarchie oder eine Republik sein solle. Irresberger trat mit Entschiedenheit für die Wahl der republikanischen Staatsform ein; denn "''nur in einem Freistaat, in dem nicht so und so viel Personen außerhalb des Gesetzes stehen und in dem nicht so eine große Protektionswirtschaft herrschen würde, gilt der Satz: Freie Bahn allen Tüchtigen.''"
    
Als sich am 3. November 1918 die aus 38 Mitgliedern bestehende [[Provisorische Landesversammlung 1918-1919|provisorische Landesversammlung]] konstituierte, war Ing. Karl Irresberger eines der deutschfreiheitlichen Mitglieder. Nach der von der provisorischen Landesversammlung beschlossenen provisorischen [[Salzburger Landesverfassung|Landesverfassung]] war aus der Mitte der Landesversammlung ein aus 14 Mitgliedern bestehender Landesrat zu wählen, der aus drei Präsidenten und drei Präsidenten-Stellvertretern – die zusammen die sechsköpfige [[Landesregierung]] bildeten – und acht weiteren Landesräten bestand. Ing. Irresberger wurde als einer der drei Präsidenten-Stellvertreter gewählt.
 
Als sich am 3. November 1918 die aus 38 Mitgliedern bestehende [[Provisorische Landesversammlung 1918-1919|provisorische Landesversammlung]] konstituierte, war Ing. Karl Irresberger eines der deutschfreiheitlichen Mitglieder. Nach der von der provisorischen Landesversammlung beschlossenen provisorischen [[Salzburger Landesverfassung|Landesverfassung]] war aus der Mitte der Landesversammlung ein aus 14 Mitgliedern bestehender Landesrat zu wählen, der aus drei Präsidenten und drei Präsidenten-Stellvertretern – die zusammen die sechsköpfige [[Landesregierung]] bildeten – und acht weiteren Landesräten bestand. Ing. Irresberger wurde als einer der drei Präsidenten-Stellvertreter gewählt.
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In der ersten Sitzung der provisorischen Landesversammlung hatte Salzburg seinen Beitritt zu (Deutsch-)Österreich erklärt und die Nationalversammlung in Wien als oberstes Organ anerkannt. Am 14. November 1918 beschloss die Nationalversammlung das Gesetz betreffend die Übernahme der Staatsgewalt in den Ländern (StGBl. Nr. 24/1918). Nach diesem Gesetz hatten an der Spitze der Landesversammlung nicht mehr die drei Präsidenten, sondern ein Landeshauptmann und seine zwei bis vier Stellvertreter zu stehen, die die Landesregierung bildeten, wobei die Bestellung des für die Finanzgeschäfte zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreters der Zustimmung des (deutsch-)österreichischen Staatsrates bedurfte. Diese und andere "zentralistische“ Vorgaben führten zu einer heftigen Kontroverse, wobei nur die Deutschfreiheitlichen den zentralistischen Standpunkt einnahmen – mit Ausnahme von Karl Irresberger, der sich nicht scheute, seinem Parteiobmann offen zu widersprechen. Dem daraufhin gewählten neunköpfigen Landesrat gehörte Ing. Irresberger nicht mehr an, seine Amtszeit als Regierungsmitglied dauerte also nur 22 Tage (7.-29. November 1918).  
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In der ersten Sitzung der provisorischen Landesversammlung hatte Salzburg seinen Beitritt zu (Deutsch-)Österreich erklärt und die Nationalversammlung in Wien als oberstes Organ anerkannt. Am 14. November 1918 beschloss die Nationalversammlung das Gesetz betreffend die Übernahme der Staatsgewalt in den Ländern (StGBl. Nr. 24/1918). Nach diesem Gesetz hatten an der Spitze der Landesversammlung nicht mehr die drei Präsidenten, sondern ein Landeshauptmann und seine zwei bis vier Stellvertreter zu stehen, die die Landesregierung bildeten, wobei die Bestellung des für die Finanzgeschäfte zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreters der Zustimmung des (deutsch-)österreichischen Staatsrates bedurfte. Diese und andere "zentralistische" Vorgaben führten zu einer heftigen Kontroverse, wobei nur die Deutschfreiheitlichen den zentralistischen Standpunkt einnahmen – mit Ausnahme von Karl Irresberger, der sich nicht scheute, seinem Parteiobmann offen zu widersprechen. Dem daraufhin gewählten neunköpfigen Landesrat gehörte Ing. Irresberger nicht mehr an, seine Amtszeit als Regierungsmitglied dauerte also nur 22 Tage (7.-29. November 1918).  
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Am 2. Dezember 1918 gründeten die deutschfreiheitlichen und deutschnationalen Gruppierungen des Landes Salzburg eine einheitliche Partei namens "Demokratische Ständevereinigung“, in der Irresberger 2. Vorstandstellvertreter (Vorstand: [[Karl Lackner]]) war.  
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Am 2. Dezember 1918 gründeten die deutschfreiheitlichen und deutschnationalen Gruppierungen des Landes Salzburg eine einheitliche Partei namens "Demokratische Ständevereinigung", in der Irresberger 2. Vorstandstellvertreter (Vorstand: [[Karl Lackner]]) war.  
    
Bei der Wahl zum Salzburger konstituierenden [[Landtag]], die am 6. April 1919 stattfand, fand Ing. Karl Irresberger, der sich im Wahlkampf besonders eingesetzt hatte, nur auf der dritten, nicht mehr aussichtsreichen Stelle der Liste für den Wahlkreis Stadt Salzburg Platz. Das Wahlergebnis war für die Deutschfreiheitlichen enttäuschend, Ing. Irresberger zog nicht in den konstituierenden Landtag ein.
 
Bei der Wahl zum Salzburger konstituierenden [[Landtag]], die am 6. April 1919 stattfand, fand Ing. Karl Irresberger, der sich im Wahlkampf besonders eingesetzt hatte, nur auf der dritten, nicht mehr aussichtsreichen Stelle der Liste für den Wahlkreis Stadt Salzburg Platz. Das Wahlergebnis war für die Deutschfreiheitlichen enttäuschend, Ing. Irresberger zog nicht in den konstituierenden Landtag ein.
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Bei den Wahlen zum [[Salzburger Gemeinderat]] vom 13. Juli 1919 traten die deutschnationalen Gruppen auf fünf verschiedenen Listen an. Zusammen erzielten sie mit 32,8% der Stimmen nur ein mäßiges Ergebnis, wobei 8,76 % auf die von Ing. Irresberger angeführte Liste des Deutschfreiheitlichen Volksbundes entfielen. Die acht bürgerlichen deutschfreiheitlichen Gemeinderäte schlossen sich zu einer Fraktion zusammen und wählten Ing. Karl Irresberger zu ihrem Obmann. Die [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei]], deren sozialistischer Kurs im Wahlkampf vom wirtschaftsliberalen Ing. Irresberger dezidiert abgelehnt worden war, blieb abseits.
 
Bei den Wahlen zum [[Salzburger Gemeinderat]] vom 13. Juli 1919 traten die deutschnationalen Gruppen auf fünf verschiedenen Listen an. Zusammen erzielten sie mit 32,8% der Stimmen nur ein mäßiges Ergebnis, wobei 8,76 % auf die von Ing. Irresberger angeführte Liste des Deutschfreiheitlichen Volksbundes entfielen. Die acht bürgerlichen deutschfreiheitlichen Gemeinderäte schlossen sich zu einer Fraktion zusammen und wählten Ing. Karl Irresberger zu ihrem Obmann. Die [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei]], deren sozialistischer Kurs im Wahlkampf vom wirtschaftsliberalen Ing. Irresberger dezidiert abgelehnt worden war, blieb abseits.
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Am 12. November 1919, dem Jahrestag der Ausrufung der Republik, wurde die "Deutschfreiheitliche Partei in der Stadt Salzburg“ als neue städtische bürgerliche deutschfreiheitliche Sammelpartei gegründet, in der ua. der Deutschfreiheitliche Volksbund aufging. Zum Obmann wurde Ing. Irresberger gewählt. Allerdings ließ sich dieser nach 1½ Monaten wegen Arbeitsüberlastung auf drei Monate beurlauben. Im April 1920 legte er auch sein Gemeinderatsmandat nieder. Am 15. Mai 1920 kandidierte er nicht mehr für die Funktion des Parteiobmanns, blieb jedoch im 20-köpfigen Parteivorstand als eines von fünf die Gruppe der freien Berufe vertretenden Mitgliedern.  
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Am 12. November 1919, dem Jahrestag der Ausrufung der Republik, wurde die "Deutschfreiheitliche Partei in der Stadt Salzburg" als neue städtische bürgerliche deutschfreiheitliche Sammelpartei gegründet, in der ua. der Deutschfreiheitliche Volksbund aufging. Zum Obmann wurde Ing. Irresberger gewählt. Allerdings ließ sich dieser nach 1½ Monaten wegen Arbeitsüberlastung auf drei Monate beurlauben. Im April 1920 legte er auch sein Gemeinderatsmandat nieder. Am 15. Mai 1920 kandidierte er nicht mehr für die Funktion des Parteiobmanns, blieb jedoch im 20-köpfigen Parteivorstand als eines von fünf die Gruppe der freien Berufe vertretenden Mitgliedern.  
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Damit hatte er sich, nach kaum zwei Jahren, im Wesentlichen aus der Politik zurückgezogen. In dem Nachruf, den ihm das Salzburger Volksblatt zwölf Jahre später widmete, hieß es, dass er dem Gemeinderat "den Rücken kehrte, als ihn das Parteigetriebe anzuwidern begann“.  
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Damit hatte er sich, nach kaum zwei Jahren, im Wesentlichen aus der Politik zurückgezogen. In dem Nachruf, den ihm das Salzburger Volksblatt zwölf Jahre später widmete, hieß es, dass er dem Gemeinderat "den Rücken kehrte, als ihn das Parteigetriebe anzuwidern begann".  
    
Sein politischer Intellekt und seine Schreib- und Rednergabe hatten ihn rasch in politische Spitzenpositionen gebracht, doch war er wohl zu eigenwillig und zu wenig integrativ, um dauerhaft politischen Erfolg zu haben.   
 
Sein politischer Intellekt und seine Schreib- und Rednergabe hatten ihn rasch in politische Spitzenpositionen gebracht, doch war er wohl zu eigenwillig und zu wenig integrativ, um dauerhaft politischen Erfolg zu haben.   
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Nach seiner Rückkehr nach Salzburg (1911) und besonders nach seinem Rückzug aus der Politik widmete sich Ing.&nbsp;Irresberger der Gießereitechnik als Berater, Planer und produktiver Fachschriftsteller.  
 
Nach seiner Rückkehr nach Salzburg (1911) und besonders nach seinem Rückzug aus der Politik widmete sich Ing.&nbsp;Irresberger der Gießereitechnik als Berater, Planer und produktiver Fachschriftsteller.  
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Er verwertete die Erfahrungen der englischen und amerikanischen Gießerei-Industrie in europäischen Gießereien und leistete wertvolle Pionierarbeit bei der Einführung von Rüttel-Form-Maschinen in Deutschland. Einige Gießereien im In- und Ausland wurden nach seinen Plänen gebaut oder umgestaltet, u.a. die Gießerei der Steyr-Daimler-Puch A.G. im Jahre 1919, die dann als modernste Gießerei Europas galt. Er war ein geschätzter Mitarbeiter der bedeutendsten Fachzeitschriften, besonders von "Stahl und Eisen“.
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Er verwertete die Erfahrungen der englischen und amerikanischen Gießerei-Industrie in europäischen Gießereien und leistete wertvolle Pionierarbeit bei der Einführung von Rüttel-Form-Maschinen in Deutschland. Einige Gießereien im In- und Ausland wurden nach seinen Plänen gebaut oder umgestaltet, u.a. die Gießerei der Steyr-Daimler-Puch A.G. im Jahre 1919, die dann als modernste Gießerei Europas galt. Er war ein geschätzter Mitarbeiter der bedeutendsten Fachzeitschriften, besonders von "Stahl und Eisen".
    
===Privates===
 
===Privates===
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* Bundesgeschichte der Germania Leoben (1982).  
 
* Bundesgeschichte der Germania Leoben (1982).  
 
* Nachruf im "[[Salzburger Volksblatt]]", Nr. 24/1932 vom 30.?. Jänner 1932.  
 
* Nachruf im "[[Salzburger Volksblatt]]", Nr. 24/1932 vom 30.?. Jänner 1932.  
* Nachruf in "Stahl und Eisen“, 52. Jg. (1932) Nr. 10, S. 256.  
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* Nachruf in "Stahl und Eisen", 52. Jg. (1932) Nr. 10, S. 256.  
    
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==