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Der Marienaltar stellt in Reliefschnitzarbeit Ausschnitte aus dem Marienleben dar: die Verkündigung (links oben), die Anbetung der Könige (link unten), den Tod Mariens (rechts oben) und die Erscheinung des Auferstandenen vor Maria (rechts unten). Der kostbaren vollplastische Mittelschrein zeigt die Geburt Christi. Die  Außenseite des Flügelaltars zeigt in Ölbildern unten links die heilige [[Katharina von Siena|Katharina]] mit dem Rad, unten rechts die heilige [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] mit dem Kelch, oben wird Maria und Christus gezeigt: Maria (rechts) betet den auf dem Kreuz knienden Auferstandenen (links) an. Die Darstellungen sind stark von einer mittelalterlichen mystischen Welt geprägt.  
 
Der Marienaltar stellt in Reliefschnitzarbeit Ausschnitte aus dem Marienleben dar: die Verkündigung (links oben), die Anbetung der Könige (link unten), den Tod Mariens (rechts oben) und die Erscheinung des Auferstandenen vor Maria (rechts unten). Der kostbaren vollplastische Mittelschrein zeigt die Geburt Christi. Die  Außenseite des Flügelaltars zeigt in Ölbildern unten links die heilige [[Katharina von Siena|Katharina]] mit dem Rad, unten rechts die heilige [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] mit dem Kelch, oben wird Maria und Christus gezeigt: Maria (rechts) betet den auf dem Kreuz knienden Auferstandenen (links) an. Die Darstellungen sind stark von einer mittelalterlichen mystischen Welt geprägt.  
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Der kostbare Marienaltar wurde in der Geschichte mehrfach neu farblich gefasst, urkundlich erstmals [[1601]] und später auch im Jahr [[1885]]. Bei der Restaurierung um [[1950]] wurden alte Übermalungen vorsichtig abgenommen. [[2004]] folgte eine erneute Restaurierung. Diese letzte Restaurierung des Altares benötigte mehr als 3 000 Arbeitsstunden. Das Bundesdenkmalamt sammelte damals dringend benötigte Spenden mit dem Vermerk "Veit-Stoß-Altar in Stift Nonnberg, Salzburg“
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Der kostbare Marienaltar wurde in der Geschichte mehrfach neu farblich gefasst, urkundlich erstmals [[1601]] und später auch im Jahr [[1885]]. Bei der Restaurierung um [[1950]] wurden alte Übermalungen vorsichtig abgenommen. [[2004]] folgte eine erneute Restaurierung. Diese letzte Restaurierung des Altares benötigte mehr als 3 000 Arbeitsstunden. Das Bundesdenkmalamt sammelte damals dringend benötigte Spenden mit dem Vermerk "Veit-Stoß-Altar in Stift Nonnberg, Salzburg"
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Die Zuschreibung an den Künstler Veit Stoß ist eine Entdeckung des Kunsthistorikers [[Heinrich Decker]] vom [[25. November]]<ref>*Vgl. die Artikel "[[1498]], "[[25. November]]und "[[1949]].</ref> [[1949]] (der ''Dehio Salzburg''<ref>''DEHIO Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land.'' Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2 (hier: S.&nbsp;556)</ref> schreibt nur ''"in der Art des Veit Stoß“''). Das [[Dommuseum]] geht davon aus, dass der Altar von Veit Stoß selbst gefertigt wurde.
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Die Zuschreibung an den Künstler Veit Stoß ist eine Entdeckung des Kunsthistorikers [[Heinrich Decker]] vom [[25. November]]<ref>*Vgl. die Artikel "[[1498]]", "[[25. November]]" und "[[1949]]".</ref> [[1949]] (der ''Dehio Salzburg''<ref>''DEHIO Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land.'' Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2 (hier: S.&nbsp;556)</ref> schreibt nur ''"in der Art des Veit Stoß"''). Das [[Dommuseum]] geht davon aus, dass der Altar von Veit Stoß selbst gefertigt wurde.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==