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== Leben ==
 
== Leben ==
 
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, und ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, nach Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone nicht reprivatisiert werden konnte. Nach dem Abitur, das er wieder in Löbau bestand, wechselte er des wissenschaftlichen Studiums der Geschichte wegen  an die Freie Universität in  
 
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, und ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, nach Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone nicht reprivatisiert werden konnte. Nach dem Abitur, das er wieder in Löbau bestand, wechselte er des wissenschaftlichen Studiums der Geschichte wegen  an die Freie Universität in  
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Berlin, 1971 als ordentlicher Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte und seit 1986 als Leiter der Wissenschaftlichen Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des [[Mittelalter]]s und der frühen Neuzeit an der Universität Bremen. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im Verein deutscher Ingenieure gewählt. Er begründete die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen des VDI, gab nach dem Erscheinen seines Standardwerks "''Technik und Ingenieure im Dritten Reich''" 1974 (als Taschenbuch 1979) auch eine Geschichte des VDI heraus: "''Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981''" und gehörte noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift "''Technikgeschichte''", an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.
 
Berlin, 1971 als ordentlicher Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte und seit 1986 als Leiter der Wissenschaftlichen Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des [[Mittelalter]]s und der frühen Neuzeit an der Universität Bremen. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im Verein deutscher Ingenieure gewählt. Er begründete die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen des VDI, gab nach dem Erscheinen seines Standardwerks "''Technik und Ingenieure im Dritten Reich''" 1974 (als Taschenbuch 1979) auch eine Geschichte des VDI heraus: "''Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981''" und gehörte noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift "''Technikgeschichte''", an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.
 
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