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==Lage und Geschichte==
 
==Lage und Geschichte==
Die Lagerstätte befindet sich in den östlichen Ausläufern der Gailtaler Alpen in Kärnten. Die Hauptelemente der Lagerstätte sind Zink und [[Bleierzbergbau|Blei]], die die Erzkörper als Zinkblende und Bleiglanz aufbauen. Dieser Bergbau wird nachweislich seit sieben Jahrhunderten betrieben. Die erste urkundliche Erwähnung Bleibergs als Abbaugebiet von Bleierzen stammt aus dem Jahr [[1333]]. Der Bleiberger Bergbau hatte allerdings anfangs nur eine geringe Bedeutung. Der Bergbau wurde "übertragen“, d. h. die Besitzer bearbeiteten die Gruben nicht in Eigenregie sondern  überließen sie pfandweise verschiedenen Adeligen und Bürgern. Der Bamberger Bischof als Besitzer bezog lediglich die "Fron“, die Mitte des [[15. Jahrhundert]] 20 Zentner betrug. Die Fron war der zehnte Teil des abgebauten Erzes. Sie wurde vom Bergrichter eingehoben und das Burgamt verwaltete oder verlieh sie. Die älteste Bergordnung für Bleiberg wurde von [[1487]] bis [[1495]] gegeben und regelte den Abbau der Erze, deren Förderung und Sortierung, die Entlohnung und Arbeitszeit der Knappen etc. In der Blütezeit waren in diesem Bergwerk 500 bis 600 Knappen beschäftigt.
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Die Lagerstätte befindet sich in den östlichen Ausläufern der Gailtaler Alpen in Kärnten. Die Hauptelemente der Lagerstätte sind Zink und [[Bleierzbergbau|Blei]], die die Erzkörper als Zinkblende und Bleiglanz aufbauen. Dieser Bergbau wird nachweislich seit sieben Jahrhunderten betrieben. Die erste urkundliche Erwähnung Bleibergs als Abbaugebiet von Bleierzen stammt aus dem Jahr [[1333]]. Der Bleiberger Bergbau hatte allerdings anfangs nur eine geringe Bedeutung. Der Bergbau wurde "übertragen", d. h. die Besitzer bearbeiteten die Gruben nicht in Eigenregie sondern  überließen sie pfandweise verschiedenen Adeligen und Bürgern. Der Bamberger Bischof als Besitzer bezog lediglich die "Fron", die Mitte des [[15. Jahrhundert]] 20 Zentner betrug. Die Fron war der zehnte Teil des abgebauten Erzes. Sie wurde vom Bergrichter eingehoben und das Burgamt verwaltete oder verlieh sie. Die älteste Bergordnung für Bleiberg wurde von [[1487]] bis [[1495]] gegeben und regelte den Abbau der Erze, deren Förderung und Sortierung, die Entlohnung und Arbeitszeit der Knappen etc. In der Blütezeit waren in diesem Bergwerk 500 bis 600 Knappen beschäftigt.
    
==Salzburgbezug==
 
==Salzburgbezug==
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
* [[Wilhelm Günther]], [[Werner H. Paar]] und [[Volker Höck]]:  ''Schatzkammer Hohe Tauern, 2000 Jahre Goldbergbau'', [[Verlag Anton  Pustet]], Salzburg – München 2000
 
* [[Wilhelm Günther]], [[Werner H. Paar]] und [[Volker Höck]]:  ''Schatzkammer Hohe Tauern, 2000 Jahre Goldbergbau'', [[Verlag Anton  Pustet]], Salzburg – München 2000
* "Grubenhunt & Ofensau“, Vom Reichtum der Erde, Landesausstellung Hüttenberg/Kärnten, Beitragsband zur Kärntner Landesausstellung, 1995
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* "Grubenhunt & Ofensau", Vom Reichtum der Erde, Landesausstellung Hüttenberg/Kärnten, Beitragsband zur Kärntner Landesausstellung, 1995
 
* Hermann Wießner, "Geschichte des Kärntner Bergbaues", I. Teil, Geschichte des Kärntner Edelmetallbergbaues, Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie, Klagenfurt 1950
 
* Hermann Wießner, "Geschichte des Kärntner Bergbaues", I. Teil, Geschichte des Kärntner Edelmetallbergbaues, Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie, Klagenfurt 1950