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[[Bild:Helmut Krackowizer Mai 1955.jpg|thumb||Links - 70 - [[Helmut Krackowizer]] auf BSA "Gold Star", rechts - 90 - Rudi Thalhammer auf Ariel "Red Hunter", beim [[1. Mai Rennen]] in Salzburg-[[Liefering]] [[1955]]]]  
 
[[Bild:Helmut Krackowizer Mai 1955.jpg|thumb||Links - 70 - [[Helmut Krackowizer]] auf BSA "Gold Star", rechts - 90 - Rudi Thalhammer auf Ariel "Red Hunter", beim [[1. Mai Rennen]] in Salzburg-[[Liefering]] [[1955]]]]  
 
[[Datei:Thalhammer Rudolf 19 Juli 2008 Salzburgring.jpg|thumb|Rudolf Thalhammer, Juli 2008 am [[Salzburgring]] beim [[Rupert Hollaus Gedächtnisrennen]] ]]
 
[[Datei:Thalhammer Rudolf 19 Juli 2008 Salzburgring.jpg|thumb|Rudolf Thalhammer, Juli 2008 am [[Salzburgring]] beim [[Rupert Hollaus Gedächtnisrennen]] ]]
[[Datei:Thalhammer Rudolf 19 Juli 2008 Salzburgring 92.jpg|thumb|Rudolf Thalhammer, Juli 2008 am [[Salzburgring]] beim [[Rupert Hollaus Gedächtnisrennen]] auf [[NSU]] Sportmax“, einer der erfolgreichsten Rennsport-Motorräder der [[1950er]] Jahre]]
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[[Datei:Thalhammer Rudolf 19 Juli 2008 Salzburgring 92.jpg|thumb|Rudolf Thalhammer, Juli 2008 am [[Salzburgring]] beim [[Rupert Hollaus Gedächtnisrennen]] auf "[[NSU]] Sportmax“, einer der erfolgreichsten Rennsport-Motorräder der [[1950er]] Jahre]]
 
'''Rudolf Thalhammer''' (* [[1. Februar]] [[1935]] in [[Wertheim (Neumarkt am Wallersee)|Wertheim]], damals Gemeinde [[Köstendorf]], heute [[Neumarkt am Wallersee]]) ist ein ehemaliger erfolgreicher Motorradrennfahrer. Er war vierfacher österreichischer Motorradstaatsmeister.
 
'''Rudolf Thalhammer''' (* [[1. Februar]] [[1935]] in [[Wertheim (Neumarkt am Wallersee)|Wertheim]], damals Gemeinde [[Köstendorf]], heute [[Neumarkt am Wallersee]]) ist ein ehemaliger erfolgreicher Motorradrennfahrer. Er war vierfacher österreichischer Motorradstaatsmeister.
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Schon als 18-jähriger begeisterte sich Rudi Thalhammer für das Motorrad und den [[Motorsport]]. [[1953]], er hatte gerade seinen Führerschein gemacht, nahm er auch schon an der Tiroler Alpenfahrt am Zirler Berg (westlich von Innsbruck) teil. Seine Wertungsfahrten bestritt er zunächst mit einer BMW 250, dann mit einer Ariel 500 und später auf einer Viktoria Werksrennmaschine.  
 
Schon als 18-jähriger begeisterte sich Rudi Thalhammer für das Motorrad und den [[Motorsport]]. [[1953]], er hatte gerade seinen Führerschein gemacht, nahm er auch schon an der Tiroler Alpenfahrt am Zirler Berg (westlich von Innsbruck) teil. Seine Wertungsfahrten bestritt er zunächst mit einer BMW 250, dann mit einer Ariel 500 und später auf einer Viktoria Werksrennmaschine.  
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Mit seiner [[NSU]]-Sportmax“ nahm er [[1957]] auf dem „Sachsenring“ (damals in der [[Deutsche Demokratische Republik]], heute [[Bundesrepublik Deutschland]]) an seinem ersten internationalen Rennen teil, in dem er aber ausfiel. Dann folgte [[1959]] die erste Teilnahme an der englischen ''Tourist Trophy'' auf der ''Isle of Man'', dem ältesten und schwersten Motorradrennen der Welt. Auf der „NSU-Sportmax“ erzielte er als ''Newcomer'' einen sehr guten sechsten Platz in der 250 cm³ Klasse.   
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Mit seiner "[[NSU]]-Sportmax“ nahm er [[1957]] auf dem "Sachsenring“ (damals in der [[Deutsche Demokratische Republik]], heute [[Bundesrepublik Deutschland]]) an seinem ersten internationalen Rennen teil, in dem er aber ausfiel. Dann folgte [[1959]] die erste Teilnahme an der englischen ''Tourist Trophy'' auf der ''Isle of Man'', dem ältesten und schwersten Motorradrennen der Welt. Auf der "NSU-Sportmax“ erzielte er als ''Newcomer'' einen sehr guten sechsten Platz in der 250 cm³ Klasse.   
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Seinen ersten internationalen Sieg hatte er einem Zufall zu verdanken. Im 250-cm³-Klasse-Rennen beim „Eifelrennen“ auf dem Nürburgring, Bundesrepublik Deutschland [[1959]] sollte Hans Fischer auf MZ (ein ostdeutsches Fabrikat), im Rennen immer noch an zweiter Stelle, als Sieger ins Ziel kommen. So war es "ausgemacht". Aber er bekam in der letzten Runde Ärger mit seiner Kupplung. Walter Brehme, sein in Führung liegender Stallgefährte wusste natürlich nichts davon und wollte der Stallorder gemäß den hinter sich wähnenden Fischer in der letzten Links-Kurve vor dem Ziel vorbei ziehen lassen. Doch wider Erwarten war das aber aufgrund der Fischer´schen Probleme dann Rudi Thalhammer.  
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Seinen ersten internationalen Sieg hatte er einem Zufall zu verdanken. Im 250-cm³-Klasse-Rennen beim "Eifelrennen“ auf dem Nürburgring, Bundesrepublik Deutschland [[1959]] sollte Hans Fischer auf MZ (ein ostdeutsches Fabrikat), im Rennen immer noch an zweiter Stelle, als Sieger ins Ziel kommen. So war es "ausgemacht". Aber er bekam in der letzten Runde Ärger mit seiner Kupplung. Walter Brehme, sein in Führung liegender Stallgefährte wusste natürlich nichts davon und wollte der Stallorder gemäß den hinter sich wähnenden Fischer in der letzten Links-Kurve vor dem Ziel vorbei ziehen lassen. Doch wider Erwarten war das aber aufgrund der Fischer´schen Probleme dann Rudi Thalhammer.  
    
1959 wurde er österreichischer Staatsmeister in der 250-cm³-Klasse.
 
1959 wurde er österreichischer Staatsmeister in der 250-cm³-Klasse.
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====Olympisches Feuer getragen von Thalhammer 2005====
 
====Olympisches Feuer getragen von Thalhammer 2005====
[[2005]] trugen mehr als 10 000 Fackelläufer die Flamme des [[Olympische Winterspiele 2006 in Turin|Olypmischen Feuers von Turin]] 64 Tage lang rund 11.300 Kilometer durch ganz Italien und einige Nachbarländer. Nach der feierlichen Entzündung des olympischen Feuers in Olympia, Griechenland, war der Start der olympischen Flamme am  Donnerstag, 8. Dezember, in Rom.  Beim feierlichen Start in Rom waren neben den drei österreichischen Spitzensportler/innen, Olympiasieger Franz Klammer und Olympiasiegerin Kate Allen sowie Spitzenhandballerspielerin Ausrele Fridrikas, auch die vom Elektronikunternehmen Samsung nominierten "Helden des Alltags" als Fackelläufer mit dabei. Einer von ihnen war der 70-jährige Rudi Thalhammer. Er trainierte jeden Tag in seiner Heimatgemeinde Henndorf. „Obwohl wir ja nur 400 Meter laufen werden, möchte ich doch als Teamältester zeigen, dass ich mit 70 Jahren noch ein ganz schönes Tempo vorgeben kann“, freute sich Thalhammer auf seinen Einsatz.
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[[2005]] trugen mehr als 10 000 Fackelläufer die Flamme des [[Olympische Winterspiele 2006 in Turin|Olypmischen Feuers von Turin]] 64 Tage lang rund 11.300 Kilometer durch ganz Italien und einige Nachbarländer. Nach der feierlichen Entzündung des olympischen Feuers in Olympia, Griechenland, war der Start der olympischen Flamme am  Donnerstag, 8. Dezember, in Rom.  Beim feierlichen Start in Rom waren neben den drei österreichischen Spitzensportler/innen, Olympiasieger Franz Klammer und Olympiasiegerin Kate Allen sowie Spitzenhandballerspielerin Ausrele Fridrikas, auch die vom Elektronikunternehmen Samsung nominierten "Helden des Alltags" als Fackelläufer mit dabei. Einer von ihnen war der 70-jährige Rudi Thalhammer. Er trainierte jeden Tag in seiner Heimatgemeinde Henndorf. "Obwohl wir ja nur 400 Meter laufen werden, möchte ich doch als Teamältester zeigen, dass ich mit 70 Jahren noch ein ganz schönes Tempo vorgeben kann“, freute sich Thalhammer auf seinen Einsatz.
    
Thalhammer war von 1956 bis [[1969]] einer der erfolgreichsten österreichischen Motorradrennfahrer.
 
Thalhammer war von 1956 bis [[1969]] einer der erfolgreichsten österreichischen Motorradrennfahrer.