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| | === 2015 === | | === 2015 === |
| | ==== Erste Etappensieg ==== | | ==== Erste Etappensieg ==== |
| − | Im Jänner 2015 startete Matthias Walkner erstmals bei der Rallye Dakar in Südamerika, die als härteste, bedeutendste Langstrecken- und Wüstenrallye der Welt gilt. Er sollte als Debütant im KTM-Werksteam Erfahrung sammeln. Der Salzburger gewann zur Überraschung aller auf seiner KTM die dritte Etappe dieses Traditionsrennens von ''San Juan'' nach ''Chilecito''. Walkner distanzierte auf den 220 Wertungskilometern in Argentinien den zweitplatzierten spanischen Titelverteidiger und Vierfach-Sieger Marc Coma (KTM) um 40 Sekunden. Es war der erste Etappensieg eines Österreichers bei der Rallye Dakar seit 15 Jahren, als Heinz Kinigadner im Jahr 2000 eine Motorrad-Etappe gewonnen hatte. Im weiteren Verlauf der Rallye stellte sich Walkner als schneller Fahrer heraus (eine weitere Top-Tagesplatzierung), der hauptsächlich im Bereich „Navigation“ Verbesserungspotential aufwies. Nach der neunten Etappe musste er die Rallye Dakar wegen einer Erkrankung vorzeitig beenden. | + | Im Jänner 2015 startete Matthias Walkner erstmals bei der Rallye Dakar in Südamerika, die als härteste, bedeutendste Langstrecken- und Wüstenrallye der Welt gilt. Er sollte als Debütant im KTM-Werksteam Erfahrung sammeln. Der Salzburger gewann zur Überraschung aller auf seiner KTM die dritte Etappe dieses Traditionsrennens von ''San Juan'' nach ''Chilecito''. Walkner distanzierte auf den 220 Wertungskilometern in Argentinien den zweitplatzierten spanischen Titelverteidiger und Vierfach-Sieger Marc Coma (KTM) um 40 Sekunden. Es war der erste Etappensieg eines Österreichers bei der Rallye Dakar seit 15 Jahren, als Heinz Kinigadner im Jahr 2000 eine Motorrad-Etappe gewonnen hatte. Im weiteren Verlauf der Rallye stellte sich Walkner als schneller Fahrer heraus (eine weitere Top-Tagesplatzierung), der hauptsächlich im Bereich "Navigation“ Verbesserungspotential aufwies. Nach der neunten Etappe musste er die Rallye Dakar wegen einer Erkrankung vorzeitig beenden. |
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| | Die starke Leistung in Argentinien ließ Walkner im März 2015 fix für drei Jahre zum KTM-Werksfahrer aufsteigen. | | Die starke Leistung in Argentinien ließ Walkner im März 2015 fix für drei Jahre zum KTM-Werksfahrer aufsteigen. |
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| | === 2018 === | | === 2018 === |
| | Bei der Rallye Dakar 2018 ging es in 14 Tage über 8 800 Kilometer von Lima aus durch Peru, Bolivien nach Argentinien. | | Bei der Rallye Dakar 2018 ging es in 14 Tage über 8 800 Kilometer von Lima aus durch Peru, Bolivien nach Argentinien. |
| − | Am [[6. Jänner]] [[2018]] startete Matthias Walkner zur 40. Ausgabe der Rallye Dakar. Er hatte schon „extrem viel” bei der Rallye erlebt. Walkner sah „doppelt und dreifach”, schlief in einem Polizeiauto, umkurvte Eselherden und fuhr zu seinem ganz persönlichen Kältepol. Harte Erfahrungen, die dem 31-Jährigen halfen, als er sich zum vierten Mal in den Sattel seiner KTM schwang. Denn nach Platz zwei 2017 wollte Walkner diesmal zum Sieg fahren.<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/walkner-muss-bei-dakar-jede-sekunde-vorbereitet-sein/apa-1539905308 www.salzburg24.at], vor dem Start, abgefragt am 4. Jänner 2018</ref> Am [[20. Jänner]] 2018 konnte er sein Ziel erreichen und beendete die Rallye mit einem Vorsprung von 16 Minuten und 53 Sekunden als Sieger.<ref>[https://www.sn.at/sport/mixed/rang-acht-genuegt-matthias-walkner-gewinnt-die-rallye-dakar-23193262 Salzburger Nachrichten Online 20. Jänner 2018]</ref> | + | Am [[6. Jänner]] [[2018]] startete Matthias Walkner zur 40. Ausgabe der Rallye Dakar. Er hatte schon "extrem viel” bei der Rallye erlebt. Walkner sah "doppelt und dreifach”, schlief in einem Polizeiauto, umkurvte Eselherden und fuhr zu seinem ganz persönlichen Kältepol. Harte Erfahrungen, die dem 31-Jährigen halfen, als er sich zum vierten Mal in den Sattel seiner KTM schwang. Denn nach Platz zwei 2017 wollte Walkner diesmal zum Sieg fahren.<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/walkner-muss-bei-dakar-jede-sekunde-vorbereitet-sein/apa-1539905308 www.salzburg24.at], vor dem Start, abgefragt am 4. Jänner 2018</ref> Am [[20. Jänner]] 2018 konnte er sein Ziel erreichen und beendete die Rallye mit einem Vorsprung von 16 Minuten und 53 Sekunden als Sieger.<ref>[https://www.sn.at/sport/mixed/rang-acht-genuegt-matthias-walkner-gewinnt-die-rallye-dakar-23193262 Salzburger Nachrichten Online 20. Jänner 2018]</ref> |
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| | Es waren knapp 9 000 Kilometer in 14 Etappen. Davon rund 4 500 Kilometer auf sieben Etappen in Wüstengelände und ''off road'', die auf Zeit gefahren werden musste. Die restlichen Kilometer waren Verbindungsfahrten, die gemäß geltenden Rallye-Bedingungen in einer bestimmten Zeit gefahren werden mussten.<ref>[http://netstorage.lequipe.fr/ASO/motorSports_dak/affiche-parcours-dakar-2018.pdf Etappenplan 2018 als pdf]</ref> | | Es waren knapp 9 000 Kilometer in 14 Etappen. Davon rund 4 500 Kilometer auf sieben Etappen in Wüstengelände und ''off road'', die auf Zeit gefahren werden musste. Die restlichen Kilometer waren Verbindungsfahrten, die gemäß geltenden Rallye-Bedingungen in einer bestimmten Zeit gefahren werden mussten.<ref>[http://netstorage.lequipe.fr/ASO/motorSports_dak/affiche-parcours-dakar-2018.pdf Etappenplan 2018 als pdf]</ref> |