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Die Eindeckung der Dächer erfolgte in der Regel mit Holzschindeln ohne Verwendung von Nägeln, abgesehen von den Dachkanten, wo die Schindeln mitunter vernagelt wurden. Die Schindeln wurden auf einem Lattenrost sehr dicht verlegt und mit Bruchsteinen auf querliegenden Latten beschwert. Dieses Legschindeldach, auch [[Schwerdach]] genannt, ist aber an flache Dachneigungen gebunden.  
 
Die Eindeckung der Dächer erfolgte in der Regel mit Holzschindeln ohne Verwendung von Nägeln, abgesehen von den Dachkanten, wo die Schindeln mitunter vernagelt wurden. Die Schindeln wurden auf einem Lattenrost sehr dicht verlegt und mit Bruchsteinen auf querliegenden Latten beschwert. Dieses Legschindeldach, auch [[Schwerdach]] genannt, ist aber an flache Dachneigungen gebunden.  
 
=====Nagelschindeldach=====
 
=====Nagelschindeldach=====
Erst das später aufkommende Nagelschindeldach, bei dem die Schindeln vernagelt werden, erlaubt steilere Dächer. Die Schindeln bestanden üblicherweise aus Lärchenholz. Bemerkenswert ist, dass handgeklobene Schindeln eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren erreichen können.  
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Erst das später aufkommende Nagelschindeldach, bei dem die Schindeln vernagelt werden, erlaubt steilere Dächer. Die Schindeln bestanden üblicherweise aus [[Lärche]]nholz. Bemerkenswert ist, dass ''handgeklobene'' Schindeln eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren erreichen können.
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=====Steinplattendach=====
 
=====Steinplattendach=====
 
Viel seltener und erst weit oberhalb der Waldgrenze finden sich Steinplattendächer. Diese sind aber an das Vorkommen plattig brechender Gesteine gebunden. Für einen Quadratmeter Dachfläche benötigt man ca. 4 m² an Steinplatten.  
 
Viel seltener und erst weit oberhalb der Waldgrenze finden sich Steinplattendächer. Diese sind aber an das Vorkommen plattig brechender Gesteine gebunden. Für einen Quadratmeter Dachfläche benötigt man ca. 4 m² an Steinplatten.  
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