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: [[Pfarre Großgmain|Großgmain]] ([[1807]]), [[Pfarre Siezenheim|Siezenheim]] ([[1281]]), [[Pfarre Wals|Wals]] ([[1860]]), [[Seelsorgestelle Walserfeld|Walserfeld (Seelsorgestelle)]] ([[1956]]), [[Stadtpfarre Salzburg-St. Vitalis|Salzburg-St. Vitalis]] ([[1967]])
 
: [[Pfarre Großgmain|Großgmain]] ([[1807]]), [[Pfarre Siezenheim|Siezenheim]] ([[1281]]), [[Pfarre Wals|Wals]] ([[1860]]), [[Seelsorgestelle Walserfeld|Walserfeld (Seelsorgestelle)]] ([[1956]]), [[Stadtpfarre Salzburg-St. Vitalis|Salzburg-St. Vitalis]] ([[1967]])
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(Zur Aufteilung der Pfarren auf Pfarrverbände siehe den Artikel [[Dekanat Salzburg Zentralraum]]“.)
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(Zur Aufteilung der Pfarren auf Pfarrverbände siehe den Artikel "[[Dekanat Salzburg Zentralraum]]“.)
    
Die [[Kroatische katholische Pfarrgemeinde in der Erzdiözese Salzburg|Kroatische katholische Pfarrgemeinde]] ist trotz ihres Namens keine eigene Pfarre, sondern eine Seelsorgeeinheit der Pfarre Salzburg-St. Andrä.
 
Die [[Kroatische katholische Pfarrgemeinde in der Erzdiözese Salzburg|Kroatische katholische Pfarrgemeinde]] ist trotz ihres Namens keine eigene Pfarre, sondern eine Seelsorgeeinheit der Pfarre Salzburg-St. Andrä.
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* Pfarrverband 1:
 
* Pfarrverband 1:
 
: [[Pfarre Alpbach|Alpbach]] ([[1868]]), [[Pfarre Brixlegg|Brixlegg]] ([[1786]]), [[Pfarre Rattenberg|Rattenberg mit Radfeld]] ([[1786]]), [[Pfarre Reith im Alpbachtal|Reith im Alpbachtal]] (≤  [[976]])
 
: [[Pfarre Alpbach|Alpbach]] ([[1868]]), [[Pfarre Brixlegg|Brixlegg]] ([[1786]]), [[Pfarre Rattenberg|Rattenberg mit Radfeld]] ([[1786]]), [[Pfarre Reith im Alpbachtal|Reith im Alpbachtal]] (≤  [[976]])
* Pfarrverband 2: [[Pfarrverband Wildschönau| Pfarrverband „Wildschönau“ (Auffach, Niederau, Oberau, Thierbach)]] (2009)
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* Pfarrverband 2: [[Pfarrverband Wildschönau| Pfarrverband "Wildschönau“ (Auffach, Niederau, Oberau, Thierbach)]] (2009)
 
: [[Pfarre Auffach|Auffach]] (1891), [[Pfarre Niederau|Niederau]] (1891), [[Pfarre Oberau|Oberau]] (1891), [[Pfarre Thierbach|Thierbach]] ([[1895]])
 
: [[Pfarre Auffach|Auffach]] (1891), [[Pfarre Niederau|Niederau]] (1891), [[Pfarre Oberau|Oberau]] (1891), [[Pfarre Thierbach|Thierbach]] ([[1895]])
 
* Pfarrverband 3:
 
* Pfarrverband 3:
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== Entwicklung ==
 
== Entwicklung ==
Einige Pfarren sind „Urpfarren“ oder bestehen jedenfalls seit dem Früh[[mittelalter]]: Seekirchen, St. Veit im Pongau, Mariapfarr, Zell am See-St. Hippolyt, Bergheim (926); im Tiroler Teil: Breitenbach am Inn, Brixen im Thale, Ebbs, Kirchbichl, Kirchdorf, Söll. Andere gehen immerhin auf das Hoch- oder Spätmittelalter zurück: Altenmarkt (1074), Fieberbrunn (1086), Berndorf (1130), Thalgau (1182), Zell am Ziller mit Gerlosberg (1187), St. Martin bei Lofer (1190), Hallein (1193), Mattsee (12. Jh.), Bad Hofgastein (12. Jh.), Kundl (12. Jh.), Taxenbach (1208), Saalfelden mit Gerling und Lenzing (1208), Dompfarre (1224), St. Michael im Lungau mit Oberweißburg (1225), Dorfbeuern (1229), Kuchl (1230), Bramberg am Wildkogel (1243), St. Johann in Tirol mit Weitau (1275), Siezenheim (1281), St. Georgen bei Salzburg mit Untereching (1297), Abtenau (13. Jh.), Tamsweg mit Sauerfeld und St. Leonhard (13. Jh.), St. Margarethen im Lungau (1421), Mülln (1461).
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Einige Pfarren sind "Urpfarren“ oder bestehen jedenfalls seit dem Früh[[mittelalter]]: Seekirchen, St. Veit im Pongau, Mariapfarr, Zell am See-St. Hippolyt, Bergheim (926); im Tiroler Teil: Breitenbach am Inn, Brixen im Thale, Ebbs, Kirchbichl, Kirchdorf, Söll. Andere gehen immerhin auf das Hoch- oder Spätmittelalter zurück: Altenmarkt (1074), Fieberbrunn (1086), Berndorf (1130), Thalgau (1182), Zell am Ziller mit Gerlosberg (1187), St. Martin bei Lofer (1190), Hallein (1193), Mattsee (12. Jh.), Bad Hofgastein (12. Jh.), Kundl (12. Jh.), Taxenbach (1208), Saalfelden mit Gerling und Lenzing (1208), Dompfarre (1224), St. Michael im Lungau mit Oberweißburg (1225), Dorfbeuern (1229), Kuchl (1230), Bramberg am Wildkogel (1243), St. Johann in Tirol mit Weitau (1275), Siezenheim (1281), St. Georgen bei Salzburg mit Untereching (1297), Abtenau (13. Jh.), Tamsweg mit Sauerfeld und St. Leonhard (13. Jh.), St. Margarethen im Lungau (1421), Mülln (1461).
    
Systematische, gehäufte Neugründungen von Pfarren erfolgten erst unter [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|bayrischer Herrschaft]] – Kössen (1809), Kufstein-St. Vitus (1810), Salzburg-St. Blasius (1811), Unken (1812), Mittersill (1813), Embach (1813) und besonders im Lungau: Lessach (1813), Ramingstein (1813), Unternberg (1813), Mauterndorf (1813), Muhr (1813), Zederhaus (1813).
 
Systematische, gehäufte Neugründungen von Pfarren erfolgten erst unter [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|bayrischer Herrschaft]] – Kössen (1809), Kufstein-St. Vitus (1810), Salzburg-St. Blasius (1811), Unken (1812), Mittersill (1813), Embach (1813) und besonders im Lungau: Lessach (1813), Ramingstein (1813), Unternberg (1813), Mauterndorf (1813), Muhr (1813), Zederhaus (1813).
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*elf im [[Pinzgau]] (Eschenau, Bucheben, Dienten, Lend, Hollersbach, Krimml, Wald im Pinzgau, Hinterthal, Weißbach bei Lofer, Saalbach mit Hinterglemm, Viehhofen),
 
*elf im [[Pinzgau]] (Eschenau, Bucheben, Dienten, Lend, Hollersbach, Krimml, Wald im Pinzgau, Hinterthal, Weißbach bei Lofer, Saalbach mit Hinterglemm, Viehhofen),
 
*die übrigen elf (St. Johannes am Landeskrankenhaus, Elixhausen, Schleedorf, Plainfeld, Hintersee, Fuschl am See, St. Jakob am Thurn, Tweng und Obertauern, Forstau, Untertauern, Kleinarl) fast zur Hälfte im [[Flachgau]].
 
*die übrigen elf (St. Johannes am Landeskrankenhaus, Elixhausen, Schleedorf, Plainfeld, Hintersee, Fuschl am See, St. Jakob am Thurn, Tweng und Obertauern, Forstau, Untertauern, Kleinarl) fast zur Hälfte im [[Flachgau]].
Diese Gründungswelle befolgte das von [[Kaiser Joseph II.]] aufgestellte „Josephinische Pfarrprinzip“ mit dem Grundsatz „Kein Christ soll weiter als eine Stunde Gehweges zu seiner Pfarrkirche bzw. Lokalkaplanei haben“<ref>Zitiert nach Schiestl, Johannes-Peter: ''Republik Österreich'', in: Rees, Wilhelm (Hrsg.): Katholische Kirche im neuen Europa. Religionsunterricht, Finanzierung und Ehe in kirchlichem und staatlichem Recht (2007) 49 (68).</ref>. Jedenfalls wird die im Jahr 1891 erfolgte Gründung der Pfarre Seetal auf das „Josephinische Pfarrprinzip“ zurückgeführt<ref>PV Tamsweg > Die Kirchen im Pfarrverband > [http://www.kirchen.net/pv-tamsweg/die-kirchen-im-pfarrverband/seetal/?fsize=%3Ffsize%3D#.Wdcj3oVOKP8 Pfarrkirche Seetal], allerdings mit der Entfernungsangabe „eineinhalb Wegstunden“</ref> (was wohl auf die gesamte Gründungswelle der [[1890er]]-Jahre verallgemeinert werden kann).
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Diese Gründungswelle befolgte das von [[Kaiser Joseph II.]] aufgestellte "Josephinische Pfarrprinzip“ mit dem Grundsatz "Kein Christ soll weiter als eine Stunde Gehweges zu seiner Pfarrkirche bzw. Lokalkaplanei haben“<ref>Zitiert nach Schiestl, Johannes-Peter: ''Republik Österreich'', in: Rees, Wilhelm (Hrsg.): Katholische Kirche im neuen Europa. Religionsunterricht, Finanzierung und Ehe in kirchlichem und staatlichem Recht (2007) 49 (68).</ref>. Jedenfalls wird die im Jahr 1891 erfolgte Gründung der Pfarre Seetal auf das "Josephinische Pfarrprinzip“ zurückgeführt<ref>PV Tamsweg > Die Kirchen im Pfarrverband > [http://www.kirchen.net/pv-tamsweg/die-kirchen-im-pfarrverband/seetal/?fsize=%3Ffsize%3D#.Wdcj3oVOKP8 Pfarrkirche Seetal], allerdings mit der Entfernungsangabe "eineinhalb Wegstunden“</ref> (was wohl auf die gesamte Gründungswelle der [[1890er]]-Jahre verallgemeinert werden kann).
    
Die Zahl der späteren Gründungen (bestehender Pfarren) beläuft sich auf (lediglich) 28.  
 
Die Zahl der späteren Gründungen (bestehender Pfarren) beläuft sich auf (lediglich) 28.