Änderungen

4 Bytes entfernt ,  21:41, 21. Jul. 2011
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 3: Zeile 3:  
Der Weiß-Germer zählt zu den Liliengewächsen, kommt in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] vor und zählt zu den Pflanzen im [[Nationalpark Hohe Tauern]]. Er erreicht Wuchshöhen von 50 bis 150 Zentimetern. Zahlreiche Blüten in endständiger Rispe sind innen weißlich bis hellgelb, außen meist grünlich. Die Blätter sind wechselständig und auf ihrer Unterseite flaumig.
 
Der Weiß-Germer zählt zu den Liliengewächsen, kommt in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] vor und zählt zu den Pflanzen im [[Nationalpark Hohe Tauern]]. Er erreicht Wuchshöhen von 50 bis 150 Zentimetern. Zahlreiche Blüten in endständiger Rispe sind innen weißlich bis hellgelb, außen meist grünlich. Die Blätter sind wechselständig und auf ihrer Unterseite flaumig.
   −
   
Häufig findet man die Pflanze an Stellen mit Rinderdung (auf sog. Lägerfluren), da sie stickstoffliebend ist.  
 
Häufig findet man die Pflanze an Stellen mit Rinderdung (auf sog. Lägerfluren), da sie stickstoffliebend ist.  
 
Der Weiß-Germer kommt bis in Höhen von 2.000 m ü. A. vor. Er blüht erst nach mehreren Jahren und hat im Schwarzen Germer einen nahen Verwandten, dessen Blüten braunrot bis schwarz sind. Dieser wächst in den Südalpen vom Tessin ostwärts und ist eher selten, während der Weiße Germer in den Alpen häufig vorkommt.  
 
Der Weiß-Germer kommt bis in Höhen von 2.000 m ü. A. vor. Er blüht erst nach mehreren Jahren und hat im Schwarzen Germer einen nahen Verwandten, dessen Blüten braunrot bis schwarz sind. Dieser wächst in den Südalpen vom Tessin ostwärts und ist eher selten, während der Weiße Germer in den Alpen häufig vorkommt.  
Zeile 9: Zeile 8:  
Sie ist eine Giftpflanze und wurde im Altertum für die Herstellung von Pfeilgiften eingesetzt. Erfahrenes Weidevieh rührt sie daher nicht an, aber es kommt immer wieder einmal vor, dass Kälber, Schafe oder Ziegen an Vergiftungen durch diese Pflanze eingehen. In der [[Almwirtschaft]] ist der Weiße Germer daher wenig beliebt und man versucht ihn durch Ausreißen oder Ausgraben der Wurzeln zu bekämpfen.
 
Sie ist eine Giftpflanze und wurde im Altertum für die Herstellung von Pfeilgiften eingesetzt. Erfahrenes Weidevieh rührt sie daher nicht an, aber es kommt immer wieder einmal vor, dass Kälber, Schafe oder Ziegen an Vergiftungen durch diese Pflanze eingehen. In der [[Almwirtschaft]] ist der Weiße Germer daher wenig beliebt und man versucht ihn durch Ausreißen oder Ausgraben der Wurzeln zu bekämpfen.
   −
   
Früher wurde die Pflanze auch zu Heilzwecken verwendet und diente als Mittel gegen Ausschläge, Krätzen oder Flechten. Auch gegen Parasiten bei Mensch und Tier verwendete man den Weißen Germer.
 
Früher wurde die Pflanze auch zu Heilzwecken verwendet und diente als Mittel gegen Ausschläge, Krätzen oder Flechten. Auch gegen Parasiten bei Mensch und Tier verwendete man den Weißen Germer.
 
==Quellen==
 
==Quellen==
28.595

Bearbeitungen