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Pilot [[Gerald Lehner]], der das Bild oben rechts am [[15. November]] [[2021]] aufgenommen hatte, schreibt folgenden Text dazu (Original in seinem Facebook:<blockquote>Lenticulari über [[Dachstein]], Totem Gebirge und [[Gosaukamm]].
 
Pilot [[Gerald Lehner]], der das Bild oben rechts am [[15. November]] [[2021]] aufgenommen hatte, schreibt folgenden Text dazu (Original in seinem Facebook:<blockquote>Lenticulari über [[Dachstein]], Totem Gebirge und [[Gosaukamm]].
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Vorne [[Hochkönig]]. Schickt eure Kinder auf die Fliegerschulen! Da müssen sie keinen Schwachsinn, sondern solche Sachen lernen: Lenticularis (lateinisch „linsenförmig“, von lens = „Linse“) sind Wolken in der Form von Linsen oder Mandeln, die sehr langgestreckt sind und oft klar definierte Begrenzungen haben.
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Vorne [[Hochkönig]]. Schickt eure Kinder auf die Fliegerschulen! Da müssen sie keinen Schwachsinn, sondern solche Sachen lernen: Lenticularis (lateinisch "linsenförmig“, von lens = "Linse“) sind Wolken in der Form von Linsen oder Mandeln, die sehr langgestreckt sind und oft klar definierte Begrenzungen haben.
    
Im Riesengebirge zwischen [[Tschechien]] und [[Polen]] entstand dafür die [[Schlesien|schlesische]] Bezeichnung "Moazagotl" (Matz'ens Gottlieb), die durch [[Segelflug|Segelflieger]] verbreitet wurde. Sie kommen am häufigsten bei Bewölkung orographischen Ursprungs vor (auch Föhnwolke, Föhnschiffchen oder Föhnfisch genannt), wenn die Luft über den Bergen angehoben und dadurch abgekühlt wird (Leewellen). In diesem Fall sind sie auch bei starkem Wind ortsfest, d. h. die Luft strömt durch die (scheinbar ortsfeste) Wolke hindurch. Sie zeigen stehende Wellen in den atmosphärischen Strömungen an. Deshalb werden sie gern von Segelfliegern angeflogen und zum Höhengewinn genutzt.
 
Im Riesengebirge zwischen [[Tschechien]] und [[Polen]] entstand dafür die [[Schlesien|schlesische]] Bezeichnung "Moazagotl" (Matz'ens Gottlieb), die durch [[Segelflug|Segelflieger]] verbreitet wurde. Sie kommen am häufigsten bei Bewölkung orographischen Ursprungs vor (auch Föhnwolke, Föhnschiffchen oder Föhnfisch genannt), wenn die Luft über den Bergen angehoben und dadurch abgekühlt wird (Leewellen). In diesem Fall sind sie auch bei starkem Wind ortsfest, d. h. die Luft strömt durch die (scheinbar ortsfeste) Wolke hindurch. Sie zeigen stehende Wellen in den atmosphärischen Strömungen an. Deshalb werden sie gern von Segelfliegern angeflogen und zum Höhengewinn genutzt.