Änderungen

K
Textersetzung - „„“ durch „"“
Zeile 14: Zeile 14:  
Nachdem [[Karl Freiherr von Schwarz|Karl Baron Schwarz]] die Summe von 80.000 Kronen zur Verfügung stellte, konnte [[1871]] auch mit dem Bau des Kursalons begonnen werden. Da das Kapital aber nicht ausreichte, wurde eine weiter Aktiengesellschaft gegründet. Diese bot dann den Komplex ''unter Rücklassung von 75 Prozent des Aktienkapitals'' der Stadtgemeinde an. Schwarz verzichtete dabei auf 40.000 Kronen. Am [[29. Mai]] [[1872]] konnte dann das Kurhaus in den Besitz der [[Stadtgemeinde Salzburg]] übergeben werden. Der Kaufpreis betrug 120 000 Gulden. Im selben Jahr wurde ihm ein Denkmal im [[Kurgarten]] errichtet, das im [[Zweiten Weltkrieg]] abgetragen wurde.
 
Nachdem [[Karl Freiherr von Schwarz|Karl Baron Schwarz]] die Summe von 80.000 Kronen zur Verfügung stellte, konnte [[1871]] auch mit dem Bau des Kursalons begonnen werden. Da das Kapital aber nicht ausreichte, wurde eine weiter Aktiengesellschaft gegründet. Diese bot dann den Komplex ''unter Rücklassung von 75 Prozent des Aktienkapitals'' der Stadtgemeinde an. Schwarz verzichtete dabei auf 40.000 Kronen. Am [[29. Mai]] [[1872]] konnte dann das Kurhaus in den Besitz der [[Stadtgemeinde Salzburg]] übergeben werden. Der Kaufpreis betrug 120 000 Gulden. Im selben Jahr wurde ihm ein Denkmal im [[Kurgarten]] errichtet, das im [[Zweiten Weltkrieg]] abgetragen wurde.
   −
Das erste Kurhaus mit Badeanstalt, Restaurant, Saallokalitäten, Gastwirtschaft und Fremdenzimmern. Es wurde am [[3. Mai]] [[1868]] als ''Actien-Badehaus''“ eröffnet. [[1873]] wurde der große Kursaal eröffnet, in dem später auch alle großen Salzburger Bälle der Monarchie stattfanden.
+
Das erste Kurhaus mit Badeanstalt, Restaurant, Saallokalitäten, Gastwirtschaft und Fremdenzimmern. Es wurde am [[3. Mai]] [[1868]] als "''Actien-Badehaus''“ eröffnet. [[1873]] wurde der große Kursaal eröffnet, in dem später auch alle großen Salzburger Bälle der Monarchie stattfanden.
    
Das erste Kurhaus hatte 18 Badezimmer, ein Dampfbad und ein kleines Freibad für den Sommerbetrieb. Die Front des Gebäudes zur heutigen [[Rainerstraße]] gliederte sich in den in der Mitte befindlichen Treppenaufgang in ein Kuppelgebäude, dem drei Rundbögen am Eingang vorgesetzt waren. Links und rechts dieser Treppenanlage standen zwei Gebäudeteil in 90°-Winkel zur Straße nach vor. Auf der Schmalseite dieser Gebäude zur Straße hin befanden sich jeweils ein Brunnen und über diesem eine Figur<ref>Quelle der Beschreibung ist ein historische Bild der Anlage in: [[Josef Brettenthaler|Brettenthaler, Josef]]: ''Salzburgs Synchronik'', [[Verlag Alfred Winter]], 2002, ISBN 3-85380-055-6, Seite 185</ref>.  
 
Das erste Kurhaus hatte 18 Badezimmer, ein Dampfbad und ein kleines Freibad für den Sommerbetrieb. Die Front des Gebäudes zur heutigen [[Rainerstraße]] gliederte sich in den in der Mitte befindlichen Treppenaufgang in ein Kuppelgebäude, dem drei Rundbögen am Eingang vorgesetzt waren. Links und rechts dieser Treppenanlage standen zwei Gebäudeteil in 90°-Winkel zur Straße nach vor. Auf der Schmalseite dieser Gebäude zur Straße hin befanden sich jeweils ein Brunnen und über diesem eine Figur<ref>Quelle der Beschreibung ist ein historische Bild der Anlage in: [[Josef Brettenthaler|Brettenthaler, Josef]]: ''Salzburgs Synchronik'', [[Verlag Alfred Winter]], 2002, ISBN 3-85380-055-6, Seite 185</ref>.