| | Das Nachdenken der sich formierenden [[ÖVP]]-FPÖ-Regierung über Einschnitte bei den Kammern führte in Salzburg zu einem breiten Schulterschluss: Obwohl sie ansonsten durchaus ideologische Differenzen trennten, luden die Vertreter von Arbeiter-, Wirtschafts-, Apotheker-, Ärzte-, Landarbeiter-, Notariats-, Wirtschaftstreuhänder- und Ziviltechnikerkammer und Hochschülerschaft zu einem Medientermin ein. | | Das Nachdenken der sich formierenden [[ÖVP]]-FPÖ-Regierung über Einschnitte bei den Kammern führte in Salzburg zu einem breiten Schulterschluss: Obwohl sie ansonsten durchaus ideologische Differenzen trennten, luden die Vertreter von Arbeiter-, Wirtschafts-, Apotheker-, Ärzte-, Landarbeiter-, Notariats-, Wirtschaftstreuhänder- und Ziviltechnikerkammer und Hochschülerschaft zu einem Medientermin ein. |
| − | Gemeinsam war den Landespräsidenten all dieser Körperschaften, dass sie sich gegen eine Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft und der Selbstverwaltung sowie gegen gesetzlich verordnete Beitragskürzungen aussprachen. Außerdem wurde betont, dass alle Kammern auch hoheitliche Aufgaben übernähmen, für die ansonsten Steuergeld aufgewendet werden müsste. Weiters eine die Körperschaften, dass sie in ihrem Bereich jeweils Aus- und Fortbildungen abhielten und dadurch hohe Qualitätsstandards garantieren könnten. Mit Urabstimmungen über die Pflichtmitgliedschaft hätten sie kein Problem, betonten die Standesvertreter unisono. Diese sei aber „hinausgeschmissenes Geld“ und würde allein für die AK rund 40 Mill. Euro kosten, rechnete Arbeiterkammerpräsident [[Siegfried Pichler]] vor. Pichler sagte außerdem, dass eine Kürzung der Kammerbeiträge fix zu Leistungskürzungen führen würde; weiters zöge eine Senkung der AK-Umlage von 0,5 auf 0,4 Prozent der Bruttolohnsumme allein in Salzburg die Kündigung von 40 der 200 AK-Mitarbeiter nach sich. | + | Gemeinsam war den Landespräsidenten all dieser Körperschaften, dass sie sich gegen eine Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft und der Selbstverwaltung sowie gegen gesetzlich verordnete Beitragskürzungen aussprachen. Außerdem wurde betont, dass alle Kammern auch hoheitliche Aufgaben übernähmen, für die ansonsten Steuergeld aufgewendet werden müsste. Weiters eine die Körperschaften, dass sie in ihrem Bereich jeweils Aus- und Fortbildungen abhielten und dadurch hohe Qualitätsstandards garantieren könnten. Mit Urabstimmungen über die Pflichtmitgliedschaft hätten sie kein Problem, betonten die Standesvertreter unisono. Diese sei aber "hinausgeschmissenes Geld“ und würde allein für die AK rund 40 Mill. Euro kosten, rechnete Arbeiterkammerpräsident [[Siegfried Pichler]] vor. Pichler sagte außerdem, dass eine Kürzung der Kammerbeiträge fix zu Leistungskürzungen führen würde; weiters zöge eine Senkung der AK-Umlage von 0,5 auf 0,4 Prozent der Bruttolohnsumme allein in Salzburg die Kündigung von 40 der 200 AK-Mitarbeiter nach sich. |
| | * [[Salzburger Nachrichten]] vom 7. Dezember 2017, S. 4 | | * [[Salzburger Nachrichten]] vom 7. Dezember 2017, S. 4 |