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| | Marie Joseph Justin Robert kam [[1823]] mit drei seiner älteren Brüdern nach Wien, wo sie die Leitung von Fabriken übernahmen, aber auch als Unternehmensgründer hervortraten. | | Marie Joseph Justin Robert kam [[1823]] mit drei seiner älteren Brüdern nach Wien, wo sie die Leitung von Fabriken übernahmen, aber auch als Unternehmensgründer hervortraten. |
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| − | Justin kaufte [[1828]] den ehemaligen [[Fürsterzbischof|fürsterzbischöflichen]] Messinghammer in Oberalm. [[1830]] übernahm er die Leitung der in Oberalm von seinen Brüdern [[Ludwig Robert|Ludwig]] und [[Florentin Robert|Florent]] <!-- sowie [[Heinrich Mitterbacher]]? -->gegründeten [[Chemische Produkten und Glasfabrik Oberalm|chemischen Produkten und Glasfabrik]], der eine Glashütte angeschlossen war. Nachdem die chemische Fabrik infolge Änderung der Zeitverhältnisse aufgelassen werden musste, rief er im Jahr 1866 mit der Errichtung einer Steinsäge für den [[Untersberger Marmor]] die [[Marmor Industrie Kiefer GmbH|Marmorindustrie]] ins Leben, durch die im Folgejahr die Aktiengesellschaft „Kiefer“ erworben wurde. | + | Justin kaufte [[1828]] den ehemaligen [[Fürsterzbischof|fürsterzbischöflichen]] Messinghammer in Oberalm. [[1830]] übernahm er die Leitung der in Oberalm von seinen Brüdern [[Ludwig Robert|Ludwig]] und [[Florentin Robert|Florent]] <!-- sowie [[Heinrich Mitterbacher]]? -->gegründeten [[Chemische Produkten und Glasfabrik Oberalm|chemischen Produkten und Glasfabrik]], der eine Glashütte angeschlossen war. Nachdem die chemische Fabrik infolge Änderung der Zeitverhältnisse aufgelassen werden musste, rief er im Jahr 1866 mit der Errichtung einer Steinsäge für den [[Untersberger Marmor]] die [[Marmor Industrie Kiefer GmbH|Marmorindustrie]] ins Leben, durch die im Folgejahr die Aktiengesellschaft "Kiefer“ erworben wurde. |
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| | [[1854]] erbaute er sich eine Villa in Oberalm neben der Brücke über die [[Oberalm (Gewässer)|Oberalm]]. In [[Hallein]] baute er das ehemalige [[Sudpfanne Ruprecht|Salzdörrhaus Ruprecht]] zu einem großzügigen Wohnhaus aus (nachmals [[Raiffeisen]]kasse). 1854 ließ er sich ein Landhaus in Oberalm errichten. | | [[1854]] erbaute er sich eine Villa in Oberalm neben der Brücke über die [[Oberalm (Gewässer)|Oberalm]]. In [[Hallein]] baute er das ehemalige [[Sudpfanne Ruprecht|Salzdörrhaus Ruprecht]] zu einem großzügigen Wohnhaus aus (nachmals [[Raiffeisen]]kasse). 1854 ließ er sich ein Landhaus in Oberalm errichten. |
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| − | Mit [[1. Jänner]] [[1855]] stiftete er einen Fonds mit einem Kapital von 6.000 [[Gulden|fl]] „''zur Verköstigung und zum Unterhalt der die [[Kleinkinderbewahranstalt Hallein|Kleinkinderbewahranstalt]] besuchenden Kinder von unbemittelten Eltern''“ ([[Rumford-Suppenanstalt]], nach dem Amerikaner Benjamin Rumford). | + | Mit [[1. Jänner]] [[1855]] stiftete er einen Fonds mit einem Kapital von 6.000 [[Gulden|fl]] "''zur Verköstigung und zum Unterhalt der die [[Kleinkinderbewahranstalt Hallein|Kleinkinderbewahranstalt]] besuchenden Kinder von unbemittelten Eltern''“ ([[Rumford-Suppenanstalt]], nach dem Amerikaner Benjamin Rumford). |
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| | Im Oktober [[1861]] gewann er beim einem landwirtschaftlichen Fest des Bezirksvereins in Hallein den ersten Preis für besondere Leistungen in der Klasse für Obstbaumzucht, Früchte, Knollengewächse und Gemüse.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18611002&query=%22Justin+Robert%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 2. Oktober 1861, Seite 1</ref> | | Im Oktober [[1861]] gewann er beim einem landwirtschaftlichen Fest des Bezirksvereins in Hallein den ersten Preis für besondere Leistungen in der Klasse für Obstbaumzucht, Früchte, Knollengewächse und Gemüse.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18611002&query=%22Justin+Robert%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 2. Oktober 1861, Seite 1</ref> |