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Ab November 1974 folgte ein Jahr als Vertragsassistent, ehe Schramm 1975–1976 als Forschungsassistent an der Universität Bern ([[Schweiz]]) mit den Arbeiten für seine Habilitation begann. 1976–1981 wirkte er als Universitätsassistent wieder an der Universität Salzburg (Institut für Geologie und Paläontologie).
 
Ab November 1974 folgte ein Jahr als Vertragsassistent, ehe Schramm 1975–1976 als Forschungsassistent an der Universität Bern ([[Schweiz]]) mit den Arbeiten für seine Habilitation begann. 1976–1981 wirkte er als Universitätsassistent wieder an der Universität Salzburg (Institut für Geologie und Paläontologie).
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Das kommissionelle Habilitationsverfahren [[1981]]/[[1982]] führte zur Verleihung der ''Venia Docendi für Geologie''“ im April 1982. Von 1982–1997 lehrte und forschte Schramm an der Universität Salzburg als Universitätsdozent. [[1997]] erfolgte die Ernennung zum Außerordentlichen Universitätsprofessor für Geologie an der Universität Salzburg (seit 2004 im Fachbereich Geographie und Geologie, Abteilung Geologie).
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Das kommissionelle Habilitationsverfahren [[1981]]/[[1982]] führte zur Verleihung der "''Venia Docendi für Geologie''“ im April 1982. Von 1982–1997 lehrte und forschte Schramm an der Universität Salzburg als Universitätsdozent. [[1997]] erfolgte die Ernennung zum Außerordentlichen Universitätsprofessor für Geologie an der Universität Salzburg (seit 2004 im Fachbereich Geographie und Geologie, Abteilung Geologie).
    
Anfang Dezember 2012 trat Univ.-Prof. Dr. Josef-Michael in den Ruhestand.
 
Anfang Dezember 2012 trat Univ.-Prof. Dr. Josef-Michael in den Ruhestand.
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1982–[[2017]] war er als Vorsitzender von Prüfungskommissionen und Prüfungssenaten bzw. als Fachprüfer bei Bachelor-, Diplom- und Masterprüfungen, bzw. bei Rigorosen, sowie als Diskutant bei Defensiones von Dissertationen (Universitäten Salzburg und Wien) tätig.
 
1982–[[2017]] war er als Vorsitzender von Prüfungskommissionen und Prüfungssenaten bzw. als Fachprüfer bei Bachelor-, Diplom- und Masterprüfungen, bzw. bei Rigorosen, sowie als Diskutant bei Defensiones von Dissertationen (Universitäten Salzburg und Wien) tätig.
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Er betreute und begutachtete studentische Prüfungsarbeiten: Neun „Meldearbeiten“ gemäß altem Studienplan (philosophische Rigorosenordnung), 30 Bakkalaureatsarbeiten, 23 Master- und Diplomarbeiten, sowie 25 Doktorarbeiten (Dissertationen). Er förderte den akademischen Nachwuchs und betreute postgraduierte sowie post-doc Geologen aus dem In- und Ausland.
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Er betreute und begutachtete studentische Prüfungsarbeiten: Neun "Meldearbeiten“ gemäß altem Studienplan (philosophische Rigorosenordnung), 30 Bakkalaureatsarbeiten, 23 Master- und Diplomarbeiten, sowie 25 Doktorarbeiten (Dissertationen). Er förderte den akademischen Nachwuchs und betreute postgraduierte sowie post-doc Geologen aus dem In- und Ausland.
    
== Administrative Tätigkeit ==
 
== Administrative Tätigkeit ==
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== Außeruniversitäre Qualifikationen ==
 
== Außeruniversitäre Qualifikationen ==
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[[1981]] wurde Schramm beim [[Landesgericht Salzburg]] zum Gerichtssachverständigen für die Fachgebiete „Geologie und Mineralogie“ beeidet, die Zertifizierung erfolgte [[1998]]. Er beendete die SV-Tätigkeit 2008, um jüngeren Fachkollegen den Einstieg in dieses zahlenmäßig eingeschränkte Betätigungsfeld zu ermöglichen.
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[[1981]] wurde Schramm beim [[Landesgericht Salzburg]] zum Gerichtssachverständigen für die Fachgebiete "Geologie und Mineralogie“ beeidet, die Zertifizierung erfolgte [[1998]]. Er beendete die SV-Tätigkeit 2008, um jüngeren Fachkollegen den Einstieg in dieses zahlenmäßig eingeschränkte Betätigungsfeld zu ermöglichen.
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[[1976]] absolvierte er die schriftliche und kommissionelle Dienstprüfung am Amt für Wehrtechnik (BMLV Wien) und wurde in den „höheren militärtechnischen Dienst“ aufgenommen.
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[[1976]] absolvierte er die schriftliche und kommissionelle Dienstprüfung am Amt für Wehrtechnik (BMLV Wien) und wurde in den "höheren militärtechnischen Dienst“ aufgenommen.
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2008 wurde Schramm der ''Status eines Experten im Expertenbereich Geowissenschaften & Kartographie''“ im Bundesministerium für Landesverteidigung (Kommando Führungsunterstützung) zuerkannt.
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2008 wurde Schramm der "''Status eines Experten im Expertenbereich Geowissenschaften & Kartographie''“ im Bundesministerium für Landesverteidigung (Kommando Führungsunterstützung) zuerkannt.
    
== Außeruniversitäre Aktivitäten ==
 
== Außeruniversitäre Aktivitäten ==
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Seit 1975 „Auswärtiger Mitarbeiter“ der Geologischen Bundesanstalt.<br />
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Seit 1975 "Auswärtiger Mitarbeiter“ der Geologischen Bundesanstalt.<br />
 
Seit 1975 eigenverantwortliche Tätigkeit als Konsulent (541 Gutachten für öffentliche und private Auftraggeber in 16 Staaten).<br />
 
Seit 1975 eigenverantwortliche Tätigkeit als Konsulent (541 Gutachten für öffentliche und private Auftraggeber in 16 Staaten).<br />
 
[[1979]]–1986 Tätigkeit im Rahmen der nationalen Rohstoff-Forschung (zehn Projekte).<br />
 
[[1979]]–1986 Tätigkeit im Rahmen der nationalen Rohstoff-Forschung (zehn Projekte).<br />
 
[[1987]]–1988 Drittmittelforschung für Kraftwerksbetreiber.<br />
 
[[1987]]–1988 Drittmittelforschung für Kraftwerksbetreiber.<br />
[[1989]]–1994 Bestellung zum Fachbeirat (Sparte „Ingenieurgeologie“) der Geologischen Bundesanstalt durch den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung.<br />
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[[1989]]–1994 Bestellung zum Fachbeirat (Sparte "Ingenieurgeologie“) der Geologischen Bundesanstalt durch den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung.<br />
 
1976–2014 fachspezifische Tätigkeit (Beratung und Expertisen) im Rahmen der militärischen Landesverteidigung als Milizoffizier, zuletzt im Expertenstab beim Bundesministerium für Landesverteidigung, Führungsunterstützungszentrum (Institut für Militärisches Geowesen). Letzter Dienstgrad: Oberst des höheren militärtechnischen Dienstes.<br />
 
1976–2014 fachspezifische Tätigkeit (Beratung und Expertisen) im Rahmen der militärischen Landesverteidigung als Milizoffizier, zuletzt im Expertenstab beim Bundesministerium für Landesverteidigung, Führungsunterstützungszentrum (Institut für Militärisches Geowesen). Letzter Dienstgrad: Oberst des höheren militärtechnischen Dienstes.<br />
 
2015 bis heute wissenschaftlicher Beirat der ''International Leadership Academy'', Außenstelle Österreich (''Union Corps Saint Lazare International'', CSLI).  
 
2015 bis heute wissenschaftlicher Beirat der ''International Leadership Academy'', Außenstelle Österreich (''Union Corps Saint Lazare International'', CSLI).  
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== Ehrungen und Auszeichnungen (Auswahl) ==
 
== Ehrungen und Auszeichnungen (Auswahl) ==
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1975 Förderungspreis des Bundeslandes Salzburg für die Arbeit „Geologische Untersuchungen im Raume [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]]-[[Filzensattel]]-[[Dienten am Hochkönig|Dienten]] ([[Grauwackenzone]], [[Nördliche Kalkalpen]], [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]])“.<br />
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1975 Förderungspreis des Bundeslandes Salzburg für die Arbeit "Geologische Untersuchungen im Raume [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]]-[[Filzensattel]]-[[Dienten am Hochkönig|Dienten]] ([[Grauwackenzone]], [[Nördliche Kalkalpen]], [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]])“.<br />
1981 ''HEICO Gold Medal Award'' der ''Indian Geotechnical Society'' für die Arbeit ''The New Austrian Tunnelling Method, a special conception and its application in poor rock''“.<br />
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1981 ''HEICO Gold Medal Award'' der ''Indian Geotechnical Society'' für die Arbeit "''The New Austrian Tunnelling Method, a special conception and its application in poor rock''“.<br />
1989 Berufstitel ''Außerordentlicher Universitätsprofessor''“, ab 2002 ex lege Berufstitel „Universitätsprofessor“.<br />
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1989 Berufstitel "''Außerordentlicher Universitätsprofessor''“, ab 2002 ex lege Berufstitel "Universitätsprofessor“.<br />
 
[[1999]] Korrespondierendes Mitglied der Geologischen Bundesanstalt in Wien.<br />
 
[[1999]] Korrespondierendes Mitglied der Geologischen Bundesanstalt in Wien.<br />
 
[[2007]] Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.<br />
 
[[2007]] Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.<br />
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== Biographisches ==
 
== Biographisches ==
 
*  Häusler, H., 2014: Josef-Michael Schramm – founder of the Working Group “Wehrgeologie” of the Austrian Geological Society. Contribution to the history of this working group. – Austrian Journal of Earth Sciences, 107, p. 182-190. [https://www.univie.ac.at/ajes/archive/volume_107_2/communications_haeusler_ajes_107_2.pdf www.univie.ac.at], pdf  und [https://www.zobodat.at/pdf/MittGeolGes_107_2_0181-0190.pdf www.zobodat.at], pdf  
 
*  Häusler, H., 2014: Josef-Michael Schramm – founder of the Working Group “Wehrgeologie” of the Austrian Geological Society. Contribution to the history of this working group. – Austrian Journal of Earth Sciences, 107, p. 182-190. [https://www.univie.ac.at/ajes/archive/volume_107_2/communications_haeusler_ajes_107_2.pdf www.univie.ac.at], pdf  und [https://www.zobodat.at/pdf/MittGeolGes_107_2_0181-0190.pdf www.zobodat.at], pdf  
* Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, Bio-Bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart: Eintrag „Schramm, Josef-Michael“.
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* Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, Bio-Bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart: Eintrag "Schramm, Josef-Michael“.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==

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