Änderungen

K
Textersetzung - „„“ durch „"“
Zeile 8: Zeile 8:     
== Römerzeit und Spätantike ==
 
== Römerzeit und Spätantike ==
Die [[Römer]] legten Landgüter an Stätten an, die vorher bereits von den [[Kelten]] bewohnt gewesen waren; so auch im Bereich der Keltensiedlung in [[Hellbrunn]]. Dieser [[Römische Gutshöfe|römische Gutshof]] wurde im Zuge der Anlage des [[Salzburger Landesrelief]]s“ [[1906]] entdeckt. Martin Hell fand [[1945]] einen [[Römerstein]]“ in der Uferböschung der Königsseeache bei Niederalm.  
+
Die [[Römer]] legten Landgüter an Stätten an, die vorher bereits von den [[Kelten]] bewohnt gewesen waren; so auch im Bereich der Keltensiedlung in [[Hellbrunn]]. Dieser [[Römische Gutshöfe|römische Gutshof]] wurde im Zuge der Anlage des "[[Salzburger Landesrelief]]s“ [[1906]] entdeckt. Martin Hell fand [[1945]] einen "[[Römerstein]]“ in der Uferböschung der Königsseeache bei Niederalm.  
    
Man fand ein Grab aus dem [[7. Jahrhundert]] mit Grabbeigaben. Die romanische Bevölkerung ist durch ihre Gräber in Anif nachweisbar. Ein ausgedehnter Friedhof des Früh[[mittelalter]]s wurde in der Nähe der [[Pfarrkirche Anif]] gefunden.
 
Man fand ein Grab aus dem [[7. Jahrhundert]] mit Grabbeigaben. Die romanische Bevölkerung ist durch ihre Gräber in Anif nachweisbar. Ein ausgedehnter Friedhof des Früh[[mittelalter]]s wurde in der Nähe der [[Pfarrkirche Anif]] gefunden.
Zeile 15: Zeile 15:  
Im [[6. Jahrhundert|6.]] und 7. Jahrhundert erfolgte die Besiedlung des Flachgaus durch die [[Bajuwaren]], deren Ortsnamen häufig durch die Endsilben ''-ing (-ingen)'' und ''-ham (-heim)'' gekennzeichnet sind. Südlich einer Linie, die durch [[Gnigl]], [[Parsch]] und [[Gois (Wals-Siezenheim)|Gois]] markiert ist, finden man durchwegs romanische oder vorromanische Ortsnamen bis in das Gebiet von [[Golling an der Salzach]].
 
Im [[6. Jahrhundert|6.]] und 7. Jahrhundert erfolgte die Besiedlung des Flachgaus durch die [[Bajuwaren]], deren Ortsnamen häufig durch die Endsilben ''-ing (-ingen)'' und ''-ham (-heim)'' gekennzeichnet sind. Südlich einer Linie, die durch [[Gnigl]], [[Parsch]] und [[Gois (Wals-Siezenheim)|Gois]] markiert ist, finden man durchwegs romanische oder vorromanische Ortsnamen bis in das Gebiet von [[Golling an der Salzach]].
   −
{| class=„wikitable“
+
{| class="wikitable“
 
|-
 
|-
 
! Entstehung der Ortsnamen Anif und Niederalm
 
! Entstehung der Ortsnamen Anif und Niederalm
 
|-
 
|-
| Im [[Salzachtal]] bildet nur [[Puch bei Hallein]] eine Ausnahme, das auf halben Weg zwischen dem romanisch benannten Dörfen [[Rif]] und [[Oberalm (Fluss)|(Ober)Alm]] liegt. „Anif“ rechnet man zur Gruppe der vorromanischen Ortsnamen, jedoch ist die Ableitung nicht völlig gesichert. Anif scheint um [[788]]–[[790]] unter ''Anua''“ auf, im [[10. Jahhundert]] ist ''Anaua''“ belegt, auch in den Formen ''Anva''“ und ''Anava''“, die nach gängiger Ableitung von einer keltischen Form von ''Anapa''“ kommen. In diesem Wort sind gleich zwei Gewässer enthalten: ''anos'', Sumpf und ''apa'', Wasser.
+
| Im [[Salzachtal]] bildet nur [[Puch bei Hallein]] eine Ausnahme, das auf halben Weg zwischen dem romanisch benannten Dörfen [[Rif]] und [[Oberalm (Fluss)|(Ober)Alm]] liegt. "Anif“ rechnet man zur Gruppe der vorromanischen Ortsnamen, jedoch ist die Ableitung nicht völlig gesichert. Anif scheint um [[788]]–[[790]] unter "''Anua''“ auf, im [[10. Jahhundert]] ist "''Anaua''“ belegt, auch in den Formen "''Anva''“ und "''Anava''“, die nach gängiger Ableitung von einer keltischen Form von "''Anapa''“ kommen. In diesem Wort sind gleich zwei Gewässer enthalten: ''anos'', Sumpf und ''apa'', Wasser.
   −
Einfacher ist die Namensherkunft von „Niederalm“ zu erklären. Dieser Name geht, so wie der Ortsname [[Oberalm]]“ (siehe [[Oberalm (Gewässer)]]), auf den Gewässernamen „Alm“ zurück, der die heutige Königsseeache bezeichnete. Oberalm verdankt seinen Namen dem Almfluss aus dem [[Wiestal]], Niederalm hat seinen Namen von dem Fluss aus dem [[Berchtesgadener Land]]. Der Name „Alm“ bzw. historisch „Albe“ dürfte eine Herleitung vom vordeutschen Begriff „Albina“ (vgl. das lateinische „albus“ = weiß) bzw. dem illyrischen „Albhanta“ sein und stellt eine Anspielung auf das Weiß des kalkhaltigen Wassers bzw. des weißen Bachbettes dar.<ref>Quelle 1: [[Oberalm (Gewässer)#Begriffsgeschichte]] mit dortiger Quelle [https://bufus.sbg.ac.at/PDF/FlussverlaufSalzach_2.pdf bufus.sbg.ac.at pdf], Seite 6; Quelle 2: Hofrat DI Johann Wiesenegger, Referatsleiter des [[Hydrographischer Dienst des Landes Salzburg|Hydrographischen Dienstes des Landes Salzburg]]; Quelle 3: Chronik von Anif, [[Heinz Dopsch]], Seite 60 und 61</ref>
+
Einfacher ist die Namensherkunft von "Niederalm“ zu erklären. Dieser Name geht, so wie der Ortsname "[[Oberalm]]“ (siehe [[Oberalm (Gewässer)]]), auf den Gewässernamen "Alm“ zurück, der die heutige Königsseeache bezeichnete. Oberalm verdankt seinen Namen dem Almfluss aus dem [[Wiestal]], Niederalm hat seinen Namen von dem Fluss aus dem [[Berchtesgadener Land]]. Der Name "Alm“ bzw. historisch "Albe“ dürfte eine Herleitung vom vordeutschen Begriff "Albina“ (vgl. das lateinische "albus“ = weiß) bzw. dem illyrischen "Albhanta“ sein und stellt eine Anspielung auf das Weiß des kalkhaltigen Wassers bzw. des weißen Bachbettes dar.<ref>Quelle 1: [[Oberalm (Gewässer)#Begriffsgeschichte]] mit dortiger Quelle [https://bufus.sbg.ac.at/PDF/FlussverlaufSalzach_2.pdf bufus.sbg.ac.at pdf], Seite 6; Quelle 2: Hofrat DI Johann Wiesenegger, Referatsleiter des [[Hydrographischer Dienst des Landes Salzburg|Hydrographischen Dienstes des Landes Salzburg]]; Quelle 3: Chronik von Anif, [[Heinz Dopsch]], Seite 60 und 61</ref>
   −
In der [[Anifer Chronik]] schreibt [[Heinz Dopsch]], Seite 57: ''... verdankt Niederalm der Königsseeache, die auch als Alm bezeichnet wird, seinen Namen. Dir Form Alm [...] geht auf eine ältere, weit verbreitete indogermanische Gruppe für Gewässernamen mit der Bedeutung „weiß“ zurück. [...] Die Alm-Gewässer in der Umgebung von Salzburg tragen <nowiki>vor</nowiki>[[Römer|römische]] Namen, die von den [[Romanen]] übernommen und an die [[Bajuwaren|Bayern]] weitergegeben wurden. [...] Der Name des benachbarten Ortes Rif [...] geht auf das lateinische Wort „ripa“, „Flussufer“, zurück.'' Seite 60: ''... Im Gegensatz zu Anif ist die erste Nennung des Ortes Niederalm nicht exakt zu bestimmen. Da sowohl Oberalm als auch Niederalm nach den Flüssen, an denen sie liegen, den Namen ''Albina'' führen, muss es in den meisten Fällen offen bleiben, ob sich eine Nennung auf Oberalm oder Niederalm bezieht...'' [...] Seite 61: ''Während das erstgenannte Oberalm einfach als ''Albina'' erscheint, folgt kurz darauf Niederalm in der Form von ''Albina inferior''.  
+
In der [[Anifer Chronik]] schreibt [[Heinz Dopsch]], Seite 57: ''... verdankt Niederalm der Königsseeache, die auch als Alm bezeichnet wird, seinen Namen. Dir Form Alm [...] geht auf eine ältere, weit verbreitete indogermanische Gruppe für Gewässernamen mit der Bedeutung "weiß“ zurück. [...] Die Alm-Gewässer in der Umgebung von Salzburg tragen <nowiki>vor</nowiki>[[Römer|römische]] Namen, die von den [[Romanen]] übernommen und an die [[Bajuwaren|Bayern]] weitergegeben wurden. [...] Der Name des benachbarten Ortes Rif [...] geht auf das lateinische Wort "ripa“, "Flussufer“, zurück.'' Seite 60: ''... Im Gegensatz zu Anif ist die erste Nennung des Ortes Niederalm nicht exakt zu bestimmen. Da sowohl Oberalm als auch Niederalm nach den Flüssen, an denen sie liegen, den Namen ''Albina'' führen, muss es in den meisten Fällen offen bleiben, ob sich eine Nennung auf Oberalm oder Niederalm bezieht...'' [...] Seite 61: ''Während das erstgenannte Oberalm einfach als ''Albina'' erscheint, folgt kurz darauf Niederalm in der Form von ''Albina inferior''.  
   −
Die Ache wurde auch als „Niedere Albe“ bezeichnet, die in Niederalm am orografisch linken Ufer der Salzach mündet. Dies vielleicht zur Unterscheidung von der [[Oberalm (Gewässer)|“Oberen Albe“]], die durch [[Oberalm]] fließt am orografisch rechten Ufer der Salzach mündet.
+
Die Ache wurde auch als "Niedere Albe“ bezeichnet, die in Niederalm am orografisch linken Ufer der Salzach mündet. Dies vielleicht zur Unterscheidung von der [[Oberalm (Gewässer)|“Oberen Albe“]], die durch [[Oberalm]] fließt am orografisch rechten Ufer der Salzach mündet.
    
Die Bezeichnung ''Königsseeache'' oder ''Königssee-Ache'' ist erst seit Mitte des [[19. Jahrhundert]] gebräuchlich.  
 
Die Bezeichnung ''Königsseeache'' oder ''Königssee-Ache'' ist erst seit Mitte des [[19. Jahrhundert]] gebräuchlich.  
 
|}
 
|}
   −
788 wurde auch erstmals urkundlich „die Kirche bei Anif“ erwähnt. In einem Verzeichnis des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] wird Anif dann um [[1100]] wieder erwähnt. Auch die [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] erwähnt in Dokumenten Besitzungen in Anif und Niederalm. Niederalm wurde für die [[Niederalm#Geschichte#Salzgewinnung der Fürstpropstei Berchtesgaden in Niederalm|Salzgewinnung]] der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] von Bedeutung.  
+
788 wurde auch erstmals urkundlich "die Kirche bei Anif“ erwähnt. In einem Verzeichnis des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] wird Anif dann um [[1100]] wieder erwähnt. Auch die [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] erwähnt in Dokumenten Besitzungen in Anif und Niederalm. Niederalm wurde für die [[Niederalm#Geschichte#Salzgewinnung der Fürstpropstei Berchtesgaden in Niederalm|Salzgewinnung]] der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] von Bedeutung.  
   −
Vom [[Mittelalter]] erhalten steht mitten im Ort gegenüber dem heutigen [[Hotel Friesacher]] der [[Taiding]]<nowiki>tisch</nowiki>, mit der Inschrift: ''Historische Thingstätte (später Landschranne) Anif. Hier wurde im Mittelalter am Montag nach [[Georgitag|Georgi]] das Taiding abgehalten, das Landrecht verkündet, Recht gesprochen.''“ Allerdings handelt es sich bei diesem [Anifer] Taidingtisch um kein Original.
+
Vom [[Mittelalter]] erhalten steht mitten im Ort gegenüber dem heutigen [[Hotel Friesacher]] der [[Taiding]]<nowiki>tisch</nowiki>, mit der Inschrift: "''Historische Thingstätte (später Landschranne) Anif. Hier wurde im Mittelalter am Montag nach [[Georgitag|Georgi]] das Taiding abgehalten, das Landrecht verkündet, Recht gesprochen.''“ Allerdings handelt es sich bei diesem [Anifer] Taidingtisch um kein Original.
    
Vom [[14. Jahrhundert]] bis [[1805]] gehörte ''Anif'' zum [[Pfleggericht Glanegg]].
 
Vom [[14. Jahrhundert]] bis [[1805]] gehörte ''Anif'' zum [[Pfleggericht Glanegg]].
Zeile 53: Zeile 53:  
! Lokalbahnpläne  
 
! Lokalbahnpläne  
 
|-
 
|-
| Die [[Lokale Agenda 21 Salzburg]] Ende des 20. Jahrhunderts war nicht die erste gescheiterte Lokalbahn-Planung zwischen der Stadt Salzburg und [[Hallein]]. Bereits [[1919]] fasste man einen Plan zur Errichtung einer Bahnverbindung von Anif nach Hallein. [[1920]] erhielt die [[Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft]] vom Staatsamt für Verkehrswesen die Bewilligung zur ''Vornahme technischer Vorarbeiten für eine Lokalbahn von Anif nach Hallein für die Dauer eines Jahres''“. Das Projekt scheiterte letztendlich an der Finanzierung in der damaligen tristen [[Zwischenkriegszeit]].
+
| Die [[Lokale Agenda 21 Salzburg]] Ende des 20. Jahrhunderts war nicht die erste gescheiterte Lokalbahn-Planung zwischen der Stadt Salzburg und [[Hallein]]. Bereits [[1919]] fasste man einen Plan zur Errichtung einer Bahnverbindung von Anif nach Hallein. [[1920]] erhielt die [[Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft]] vom Staatsamt für Verkehrswesen die Bewilligung zur "''Vornahme technischer Vorarbeiten für eine Lokalbahn von Anif nach Hallein für die Dauer eines Jahres''“. Das Projekt scheiterte letztendlich an der Finanzierung in der damaligen tristen [[Zwischenkriegszeit]].
 
|}
 
|}
   Zeile 60: Zeile 60:  
== Das 20. Jahrhundert ==
 
== Das 20. Jahrhundert ==
 
=== Der Erste Weltkrieg ===
 
=== Der Erste Weltkrieg ===
Anfang [[1915]] entstand im heutigen Neu-Anif das [[Lager Niederalm]] für Flüchtlinge als Teil des [[Lager Grödig|Lagers Grödig]]. Neu-Anif bestand damals noch nicht, es gab nur den Namen „Niederalm“ als Ortsbezeichnung. Ab [[1919]] wurden Teile des Lagers Niederalm als „Lehrlingserholungsheim Niederalm-Grödig“ genutzt. Nach [[1938]] war dort eine „Führerschule“ für die Hitlerjugend untergebracht. In den Jahren [[1944]]–[[1945|45]] wurden wiederum [[Asylwerber in Salzburg|Flüchtlinge]] in den noch bestehenden Baracken untergebracht. In dieser Zeit erhielt die Barackensiedlung den Namen „Schwabenlager“.
+
Anfang [[1915]] entstand im heutigen Neu-Anif das [[Lager Niederalm]] für Flüchtlinge als Teil des [[Lager Grödig|Lagers Grödig]]. Neu-Anif bestand damals noch nicht, es gab nur den Namen "Niederalm“ als Ortsbezeichnung. Ab [[1919]] wurden Teile des Lagers Niederalm als "Lehrlingserholungsheim Niederalm-Grödig“ genutzt. Nach [[1938]] war dort eine "Führerschule“ für die Hitlerjugend untergebracht. In den Jahren [[1944]]–[[1945|45]] wurden wiederum [[Asylwerber in Salzburg|Flüchtlinge]] in den noch bestehenden Baracken untergebracht. In dieser Zeit erhielt die Barackensiedlung den Namen "Schwabenlager“.
    
=== Die Zeit der ersten Republik ===
 
=== Die Zeit der ersten Republik ===
Im [[Wasserschloss Anif]] nahm der bayerische König Ludwig III. am [[7. November]] [[1918]] Zuflucht, während in München der Freistaat Bayern ausgerufen wurde. Am [[12. November]] folgte dann seine [[Anifer Erklärung]]“.
+
Im [[Wasserschloss Anif]] nahm der bayerische König Ludwig III. am [[7. November]] [[1918]] Zuflucht, während in München der Freistaat Bayern ausgerufen wurde. Am [[12. November]] folgte dann seine "[[Anifer Erklärung]]“.
    
[[1922]] verlor die Gemeinde das Gebiet von Hellbrunn und Teile der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] ([[Porsche Alpenstraße]]) an die Stadt Salzburg.
 
[[1922]] verlor die Gemeinde das Gebiet von Hellbrunn und Teile der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] ([[Porsche Alpenstraße]]) an die Stadt Salzburg.
Zeile 86: Zeile 86:     
== Fremdenverkehr ==
 
== Fremdenverkehr ==
Noch in den [[1910er]]-Jahren lehnte der Anifer Gemeindeausschuss eine Werbung für eine ''Englische Reklame Bublikation'' [sic!] ab, ''indem ganz wenig Sommerwohnungen in der Gemeinde sind.'' Um zahlungskräftige Touristen anzulocken begann Anif erst in den [[1920er]]-Jahren mit zaghafter Werbung. Es standen [[Ansichtskarten von Salzburg|Ansichtskarten]], unter anderem eine Ansichtskarte [[1932]] nach einem Gemälde von [[Franz Kulstrunk]]. Doch dazu meinte der Anifer Pfarrer [[Josef Kapeller]] [[1926]] ''Der [[Fremdenverkehr]] wächst sich zu einem regelrechten Götzen aus. Die ganze Presse, auch die christliche, weiß er vor sein Joch zu spannen...''“
+
Noch in den [[1910er]]-Jahren lehnte der Anifer Gemeindeausschuss eine Werbung für eine ''Englische Reklame Bublikation'' [sic!] ab, ''indem ganz wenig Sommerwohnungen in der Gemeinde sind.'' Um zahlungskräftige Touristen anzulocken begann Anif erst in den [[1920er]]-Jahren mit zaghafter Werbung. Es standen [[Ansichtskarten von Salzburg|Ansichtskarten]], unter anderem eine Ansichtskarte [[1932]] nach einem Gemälde von [[Franz Kulstrunk]]. Doch dazu meinte der Anifer Pfarrer [[Josef Kapeller]] [[1926]] "''Der [[Fremdenverkehr]] wächst sich zu einem regelrechten Götzen aus. Die ganze Presse, auch die christliche, weiß er vor sein Joch zu spannen...''“
    
== Brände ==
 
== Brände ==