| − | Als [[Konrad Strochner]], [[Pfleger]] in der [[Burg Klammstein]], Landrichter und Wechsler in Gastein am [[25. Februar]] [[1489]] unverheiratet und kinderlos starb, bestimmte er in seinem Testament ein Vermögen von 1.300 [[Gulden]] zur Errichtung eines ''„Armenpadt“'' in Gastein. Die drei Testamentskuratoren, darunter sein jüngerer Bruder [[Hans Strochner]], Pfleger in Gastein, gewilligte - wie später im [[Stiftung Kurtherme Badehospiz Bad Gastein Bad Gastein|Stiftsbrief]] [[1496]] dargelegt – weitere 1.300 Gulden und sie kauften im Jahre [[1489]] zunächst um 380 Gulden die ''Mitterwirt-Taferne'' am [[Mühlbachgraben]] mit dem darunter gelegenen „Mitter-Bad“. Diese Gebäude bildeten das erste „[[Armenbadspital in Wildbadgastein|Armenpadt]]“, gelegen etwas nördlich der [[Pfarrkirche Hll. Primus und Felizian|Preimskirche]] - die den hl. Primus und hl. Felizian gewidmet ist. | + | Als [[Konrad Strochner]], [[Pfleger]] in der [[Burg Klammstein]], Landrichter und Wechsler in Gastein am [[25. Februar]] [[1489]] unverheiratet und kinderlos starb, bestimmte er in seinem Testament ein Vermögen von 1.300 [[Gulden]] zur Errichtung eines ''"Armenpadt“'' in Gastein. Die drei Testamentskuratoren, darunter sein jüngerer Bruder [[Hans Strochner]], Pfleger in Gastein, gewilligte - wie später im [[Stiftung Kurtherme Badehospiz Bad Gastein Bad Gastein|Stiftsbrief]] [[1496]] dargelegt – weitere 1.300 Gulden und sie kauften im Jahre [[1489]] zunächst um 380 Gulden die ''Mitterwirt-Taferne'' am [[Mühlbachgraben]] mit dem darunter gelegenen "Mitter-Bad“. Diese Gebäude bildeten das erste "[[Armenbadspital in Wildbadgastein|Armenpadt]]“, gelegen etwas nördlich der [[Pfarrkirche Hll. Primus und Felizian|Preimskirche]] - die den hl. Primus und hl. Felizian gewidmet ist. |
| − | Nach dem Zusammenbruch der [[Habsburgermonarchie]] dauerte es einige Jahre, bis das Gasteinertal wieder Treffpunkt der Gesellschaft wurde. Das Bild ''Saison in Gastein 1934'' zeigt in der linke Spalte von oben nach unten den Schriftsteller Somerset Maugham und Fräulein Maria Freyler, den bekannten Publizist Dr. Arthur Rundt spielt mit einem Eichhörn Eichhörnchen, Frau Weingartner-Studer, die Gattin des Dirigenten und den [[Landeshauptmann]] von Salzburg Dr. [[Franz Rehrl]]. Die rechte Spalte von oben nach unten: Hedy Pfundmeyer, die bekannte Solotänzerin der Wiener Staatsoper, den indischen Maharadscha Amarjil of Kapurthala mit seiner Gattin, den großen russischen Sänger und Schauspieler Fedor Schaljapin und Jushny, den berühmte Direktor des „Blauen Vogels". | + | Nach dem Zusammenbruch der [[Habsburgermonarchie]] dauerte es einige Jahre, bis das Gasteinertal wieder Treffpunkt der Gesellschaft wurde. Das Bild ''Saison in Gastein 1934'' zeigt in der linke Spalte von oben nach unten den Schriftsteller Somerset Maugham und Fräulein Maria Freyler, den bekannten Publizist Dr. Arthur Rundt spielt mit einem Eichhörn Eichhörnchen, Frau Weingartner-Studer, die Gattin des Dirigenten und den [[Landeshauptmann]] von Salzburg Dr. [[Franz Rehrl]]. Die rechte Spalte von oben nach unten: Hedy Pfundmeyer, die bekannte Solotänzerin der Wiener Staatsoper, den indischen Maharadscha Amarjil of Kapurthala mit seiner Gattin, den großen russischen Sänger und Schauspieler Fedor Schaljapin und Jushny, den berühmte Direktor des "Blauen Vogels". |
| | Erst im [[20. Jahrhundert]] werden die naturwissenschaftlichen, medizinischen und therapeutischen Grundlagen der Gasteiner Kur tatsächlich erkannt, erforscht und wissenschaftlich aufgearbeitet. | | Erst im [[20. Jahrhundert]] werden die naturwissenschaftlichen, medizinischen und therapeutischen Grundlagen der Gasteiner Kur tatsächlich erkannt, erforscht und wissenschaftlich aufgearbeitet. |