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=== Einst und jetzt ===
 
=== Einst und jetzt ===
'''Linkes Bild''': 1956: Der 490 Kilogramm Leergewicht ultraleichten Sportwagens namens MA-01 von [[Otto Mathé]] aus dem Jahr 1952. Der Renner, Spitzname „Fetzenflieger“, hat einen 1,5 Liter großer Porsche-Motor mit 130 PS im Heck.<br />
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'''Linkes Bild''': 1956: Der 490 Kilogramm Leergewicht ultraleichten Sportwagens namens MA-01 von [[Otto Mathé]] aus dem Jahr 1952. Der Renner, Spitzname "Fetzenflieger“, hat einen 1,5 Liter großer Porsche-Motor mit 130 PS im Heck.<br />
 
'''Mittleres Bild''': 1956: Der einarmige Innsbrucker [[Otto Mathé]] auf Porsche (links) gewann vor dem legendären deutschen Porsche-Rennleiter Fritz Huschke von Hanstein.<br />
 
'''Mittleres Bild''': 1956: Der einarmige Innsbrucker [[Otto Mathé]] auf Porsche (links) gewann vor dem legendären deutschen Porsche-Rennleiter Fritz Huschke von Hanstein.<br />
 
'''Rechtes Bild''': Der siegreiche Otto-Mathé-Porsche bei der Neuauflage 2019.
 
'''Rechtes Bild''': Der siegreiche Otto-Mathé-Porsche bei der Neuauflage 2019.
    
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GP Ice Race in Zell am See 04.jpg|Der 490 Kilogramm Leergewicht ultraleichten Sportwagens namens MA-01 von [[Otto Mathé]] aus dem Jahr 1952. Der Renner, Spitzname „Fetzenflieger, hat einen 1,5 Liter großer Porsche-Motor mit 130 PS im Heck  
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GP Ice Race in Zell am See 04.jpg|Der 490 Kilogramm Leergewicht ultraleichten Sportwagens namens MA-01 von [[Otto Mathé]] aus dem Jahr 1952. Der Renner, Spitzname "Fetzenflieger, hat einen 1,5 Liter großer Porsche-Motor mit 130 PS im Heck  
 
GP Ice Race in Zell am See 03.jpg|1956: Der einarmige Innsbrucker [[Otto Mathé]] (links) gewann vor dem legendären deutschen Porsche-Rennleiter Huschke von Hanstein auf Porsche.
 
GP Ice Race in Zell am See 03.jpg|1956: Der einarmige Innsbrucker [[Otto Mathé]] (links) gewann vor dem legendären deutschen Porsche-Rennleiter Huschke von Hanstein auf Porsche.
 
GP Ice Race in Zell am See 05.jpg|der siegreiche Otto-Mathé-Porsche bei der Neuauflage 2019
 
GP Ice Race in Zell am See 05.jpg|der siegreiche Otto-Mathé-Porsche bei der Neuauflage 2019
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[[Datei:GP Ice Race in Zell am See 08.jpg|thumb|Samstag am Eis-Oval]]
 
[[Datei:GP Ice Race in Zell am See 08.jpg|thumb|Samstag am Eis-Oval]]
 
[[Datei:GP Ice Race in Zell am See 09.jpg|thumb|Dr. Wolfgang Porsche]]
 
[[Datei:GP Ice Race in Zell am See 09.jpg|thumb|Dr. Wolfgang Porsche]]
Die Bandbreite der vertretenen Fahrzeuge reichte von den [[1930er]]-Jahren bis hin zur Neuzeit. Audi bot eine beeindruckende Zeitreise von 1938 bis in die Zukunft. Ein Bergrennwagen Auto Union Typ C wurde  von Hans-Joachim Stuck präsentiert und war Bestandteil einer historischen Fahrzeugausstellung. Stuck drehte darüber hinaus einige Runden in einem [[Die Geschichte Austro Daimlers von 1899 bis 1935|Austro Daimler]] ADR 6 Sport Torpedo“ von 1929, der ursprünglich seinem Vater Hans gehörte. Das spektakulärste Rallye-Auto aller Zeiten, der „Audi Sport Quattro S1“, wurde vom zweimaligen Rallye-Weltmeister Walter Röhrl gefahren, der außerdem zusätzlich in einem Porsche unterwegs ist. Der 2017er DTM-Champion René Rast präsentierte seinen „Audi RS5 DTM“. Und Formel E-Pilot Daniel Abt fuhr das Weltmeister-Auto „Audi e-tron FE04“ auf dem Eis.
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Die Bandbreite der vertretenen Fahrzeuge reichte von den [[1930er]]-Jahren bis hin zur Neuzeit. Audi bot eine beeindruckende Zeitreise von 1938 bis in die Zukunft. Ein Bergrennwagen Auto Union Typ C wurde  von Hans-Joachim Stuck präsentiert und war Bestandteil einer historischen Fahrzeugausstellung. Stuck drehte darüber hinaus einige Runden in einem "[[Die Geschichte Austro Daimlers von 1899 bis 1935|Austro Daimler]] ADR 6 Sport Torpedo“ von 1929, der ursprünglich seinem Vater Hans gehörte. Das spektakulärste Rallye-Auto aller Zeiten, der "Audi Sport Quattro S1“, wurde vom zweimaligen Rallye-Weltmeister Walter Röhrl gefahren, der außerdem zusätzlich in einem Porsche unterwegs ist. Der 2017er DTM-Champion René Rast präsentierte seinen "Audi RS5 DTM“. Und Formel E-Pilot Daniel Abt fuhr das Weltmeister-Auto "Audi e-tron FE04“ auf dem Eis.
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Volkswagen stellte den Elektro-Prototypen ID. R aus, der im Juni [[2018]] das Bergrennen am legendären ''Pikes Peak''  in den amerikanische ''Rocky Mountains'', nahe ''Colorado Springs'', Colorado, in neuer Rekordzeit gewann. Der „VW Golf 2 GTI“, Gruppe-A-Rallye-Weltmeister [[1986]], und der einzigartige „Bi-Motor VW Golf 2“ ''Pikes Peak'' von [[1987]] wurden von Rallye-Ass Jochi Kleint gefahren. Der mehrmalige ''Pikes-Peak''- und ''Le-Mans-Sieger'' Romain Dumas gab dem brandneuen „VW Polo GTI R5“ auf dem Eis die Sporen.
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Volkswagen stellte den Elektro-Prototypen ID. R aus, der im Juni [[2018]] das Bergrennen am legendären ''Pikes Peak''  in den amerikanische ''Rocky Mountains'', nahe ''Colorado Springs'', Colorado, in neuer Rekordzeit gewann. Der "VW Golf 2 GTI“, Gruppe-A-Rallye-Weltmeister [[1986]], und der einzigartige "Bi-Motor VW Golf 2“ ''Pikes Peak'' von [[1987]] wurden von Rallye-Ass Jochi Kleint gefahren. Der mehrmalige ''Pikes-Peak''- und ''Le-Mans-Sieger'' Romain Dumas gab dem brandneuen "VW Polo GTI R5“ auf dem Eis die Sporen.
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Škoda brachte den amtierenden WRC-2-Champion Jan Kopecký nach Zell am See. Er wurde vom österreichischen Nachwuchsfahrer Julian Wagner herausgefordert. Beide Piloten bildeten mit ihren „Škoda Fabia R5“ die Speerspitze in der R5-Kategorie aktueller Rallye-Fahrzeuge. Der österreichische Rallye-Fahrer Günther Knobloch fuhr einen weiteren „Škoda Fabia R5“ im Feld der R5-Fahrzeuge. Einen 140 PS starken, hinterradangetriebenen „Škoda 130 RS“ bewegte der siebenmalige Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle gewohnt spektakulär um den Eis-Parcours.
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Škoda brachte den amtierenden WRC-2-Champion Jan Kopecký nach Zell am See. Er wurde vom österreichischen Nachwuchsfahrer Julian Wagner herausgefordert. Beide Piloten bildeten mit ihren "Škoda Fabia R5“ die Speerspitze in der R5-Kategorie aktueller Rallye-Fahrzeuge. Der österreichische Rallye-Fahrer Günther Knobloch fuhr einen weiteren "Škoda Fabia R5“ im Feld der R5-Fahrzeuge. Einen 140 PS starken, hinterradangetriebenen "Škoda 130 RS“ bewegte der siebenmalige Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle gewohnt spektakulär um den Eis-Parcours.
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Die bekannten Porsche-Piloten Marc Lieb und Richard Lietz stellten sich ebenso dem Wettbewerb. Lietz fuhr einen privaten Allrad-Mitsubishi, Lieb pilotierte einen „Porsche 924“. Der frühere Formel 1-Pilot und Gewinner des 24-Stunden-Rennens von Le Mans, Porsche-Botschafter Mark Webber, gesellte sich zu der Liste der prominenten Gäste. Ein Gruppe B „Lancia Rally 037“ in Martini-Lackierung driftete genauso auf dem Eis wie auch ein „Audi Quattro“ mit dem österreichischen Rallyefahrer Christof Klausner am Lenkrad.
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Die bekannten Porsche-Piloten Marc Lieb und Richard Lietz stellten sich ebenso dem Wettbewerb. Lietz fuhr einen privaten Allrad-Mitsubishi, Lieb pilotierte einen "Porsche 924“. Der frühere Formel 1-Pilot und Gewinner des 24-Stunden-Rennens von Le Mans, Porsche-Botschafter Mark Webber, gesellte sich zu der Liste der prominenten Gäste. Ein Gruppe B "Lancia Rally 037“ in Martini-Lackierung driftete genauso auf dem Eis wie auch ein "Audi Quattro“ mit dem österreichischen Rallyefahrer Christof Klausner am Lenkrad.
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Auch ein hinterradangetriebener [[Red Bull]] NASCAR-Rennwagen, der früher auf Rennstrecken in den [[USA]] anzutreffen war und aktuell für Demonstrations- und Renntaxi-Fahrten auf dem österreichischen „Red Bull Ring“ eingesetzt wird, sorgte für eine beeindruckende Show. Der Bolide, der mehr als 650 PS aus seinem 6,5-Liter-V8-Triebwerk holt, driftete auf Spikes-Reifen auf Eis und Schnee. Die „KTM X-Bow Challenge“ garantierte nicht nur spektakulären Motorsport, Fans konnten außerdem Mitfahrten gewinnen.
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Auch ein hinterradangetriebener [[Red Bull]] NASCAR-Rennwagen, der früher auf Rennstrecken in den [[USA]] anzutreffen war und aktuell für Demonstrations- und Renntaxi-Fahrten auf dem österreichischen "Red Bull Ring“ eingesetzt wird, sorgte für eine beeindruckende Show. Der Bolide, der mehr als 650 PS aus seinem 6,5-Liter-V8-Triebwerk holt, driftete auf Spikes-Reifen auf Eis und Schnee. Die "KTM X-Bow Challenge“ garantierte nicht nur spektakulären Motorsport, Fans konnten außerdem Mitfahrten gewinnen.
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Im Reigen historischer Rennwagen stach eine wahre Ikone des Motorsports hervor: ein „Porsche 550 Spyder“ – auch „James Dean“ Porsche genannt –, der vor rund 60 Jahren in Zell am See am Start war und ursprünglich [[Ferry Porsche]] gehörte. Das Konzept eines mit nur 490 Kilogramm Leergewicht ultraleichten Sportwagens namens MA-01 verfolgte [[Otto Mathé]] bereits [[1952]]. Der Renner, Spitzname „Fetzenflieger, hat einen 1,5 Liter großer Porsche-Motor mit 130 PS im Heck.
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Im Reigen historischer Rennwagen stach eine wahre Ikone des Motorsports hervor: ein "Porsche 550 Spyder“ – auch "James Dean“ Porsche genannt –, der vor rund 60 Jahren in Zell am See am Start war und ursprünglich [[Ferry Porsche]] gehörte. Das Konzept eines mit nur 490 Kilogramm Leergewicht ultraleichten Sportwagens namens MA-01 verfolgte [[Otto Mathé]] bereits [[1952]]. Der Renner, Spitzname "Fetzenflieger, hat einen 1,5 Liter großer Porsche-Motor mit 130 PS im Heck.
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Ein historischer „Alfa Romeo 8C 2900“, ein Gruppe-C-Sportwagen namens ''Spice Tiger'', der seine Klasse beim berühmten 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann, und ein „Porsche 356 Abarth“, der beim Straßenrennen „Targa Florio“ auf Sizilien in [[Italien]] und in Le Mans in [[Frankreich]] erfolgreich war, bereicherten die Ausstellung historischer Fahrzeuge. Ein einzigartiger „Martini BMW 700“, ein lediglich 590 Kilo schwerer Sportwagen aus den [[1960er]]-Jahren, war auf der Eis-Piste in Aktion zu bewundern.
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Ein historischer "Alfa Romeo 8C 2900“, ein Gruppe-C-Sportwagen namens ''Spice Tiger'', der seine Klasse beim berühmten 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann, und ein "Porsche 356 Abarth“, der beim Straßenrennen "Targa Florio“ auf Sizilien in [[Italien]] und in Le Mans in [[Frankreich]] erfolgreich war, bereicherten die Ausstellung historischer Fahrzeuge. Ein einzigartiger "Martini BMW 700“, ein lediglich 590 Kilo schwerer Sportwagen aus den [[1960er]]-Jahren, war auf der Eis-Piste in Aktion zu bewundern.
    
Teil der Ausstellung war auch der rein elektrisch angetriebene Formula-Student-Rennwagen EDGE10. Studenten der Technischen Universität Wien – ''GP Ice Race'' Initiator Ferdinand Porsche studiert dort – haben die Batterie, den Antrieb und alle weiteren Komponenten des Einsitzers entwickelt und gefertigt. 109 PS Leistung des Elektromotors müssen lediglich 169 Kilogramm Gewicht bewältigen.
 
Teil der Ausstellung war auch der rein elektrisch angetriebene Formula-Student-Rennwagen EDGE10. Studenten der Technischen Universität Wien – ''GP Ice Race'' Initiator Ferdinand Porsche studiert dort – haben die Batterie, den Antrieb und alle weiteren Komponenten des Einsitzers entwickelt und gefertigt. 109 PS Leistung des Elektromotors müssen lediglich 169 Kilogramm Gewicht bewältigen.