| Zeile 4: |
Zeile 4: |
| | Martin Schmölz kam aus dem katholischen Allgäu im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Er wurde im Jahr 1944 17jährig zur [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]] eingezogen; 1947 konnte er an der Oberrealschule mit Gymnasium Kaufbeuren das Abitur ablegen. Er wollte Priester werden und nahm ein philosophisches Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule des Bistums Augsburg in Dillingen auf. | | Martin Schmölz kam aus dem katholischen Allgäu im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Er wurde im Jahr 1944 17jährig zur [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]] eingezogen; 1947 konnte er an der Oberrealschule mit Gymnasium Kaufbeuren das Abitur ablegen. Er wollte Priester werden und nahm ein philosophisches Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule des Bistums Augsburg in Dillingen auf. |
| | | | |
| − | Im darauffolgenden Jahr 1948 trat Schmölz in den [[Dominikanerorden]] ein und erhielt seinen Ordensnamen ''Franz''. 1949 setzte er seine akademische Ausbildung durch ein philosophisch-theologisches Studium an der ordenseigenen Hochschule in Walberberg bei Bonn fort. Nach Studienabschluss und Priesterweihe (24. Juli 1954) schickte ihn sein Orden zum Weiterstudium nach Rom an die von Dominikanern geführte Päpstliche Hochschule Pontificium Athenaeum „Angelicum“, an der er 1955 das Baccalaureat, 1956 das Lectorat und Licentiat in Theologie sowie 1957 das Doktorat in Theologie erlangte. | + | Im darauffolgenden Jahr 1948 trat Schmölz in den [[Dominikanerorden]] ein und erhielt seinen Ordensnamen ''Franz''. 1949 setzte er seine akademische Ausbildung durch ein philosophisch-theologisches Studium an der ordenseigenen Hochschule in Walberberg bei Bonn fort. Nach Studienabschluss und Priesterweihe (24. Juli 1954) schickte ihn sein Orden zum Weiterstudium nach Rom an die von Dominikanern geführte Päpstliche Hochschule Pontificium Athenaeum "Angelicum“, an der er 1955 das Baccalaureat, 1956 das Lectorat und Licentiat in Theologie sowie 1957 das Doktorat in Theologie erlangte. |
| | | | |
| | In den Fußstapfen anderer Dominikaner, die sich besonders mit der Katholischen Soziallehre bzw. der Christlichen Gesellschaftslehre befassten, schlug Schmölz eine wissenschaftliche Laufbahn ein und. So wurde er von seinem Orden 1958 zum Studium an die Universität München geschickt. Hier war ihm Eric Voegelin, bei dem er von 1959 bis 1961 am Institut für Politische Wissenschaften wissenschaftlicher Assistent war, ein prägendes Vorbild. | | In den Fußstapfen anderer Dominikaner, die sich besonders mit der Katholischen Soziallehre bzw. der Christlichen Gesellschaftslehre befassten, schlug Schmölz eine wissenschaftliche Laufbahn ein und. So wurde er von seinem Orden 1958 zum Studium an die Universität München geschickt. Hier war ihm Eric Voegelin, bei dem er von 1959 bis 1961 am Institut für Politische Wissenschaften wissenschaftlicher Assistent war, ein prägendes Vorbild. |
| Zeile 22: |
Zeile 22: |
| | == Ehrungen == | | == Ehrungen == |
| | Schmölz empfing die folgenden Auszeichnungen: | | Schmölz empfing die folgenden Auszeichnungen: |
| − | *1963: Kardinal-Innitzer-Preis (für das Buch „Zerstörung und Rekonstruktion der politischen Ethik“) | + | *1963: Kardinal-Innitzer-Preis (für das Buch "Zerstörung und Rekonstruktion der politischen Ethik“) |
| | *1978: Großes silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich | | *1978: Großes silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich |
| | *1983: Ernennung zum Konsistorialrat | | *1983: Ernennung zum Konsistorialrat |
| Zeile 43: |
Zeile 43: |
| | | | |
| | == Quellen == | | == Quellen == |
| − | * [[RES]], Eintrag [https://res.icar-us.eu/index.php/Schmölz,_Franz_M. „Schmölz, Franz M.“] | + | * [[RES]], Eintrag [https://res.icar-us.eu/index.php/Schmölz,_Franz_M. "Schmölz, Franz M.“] |
| − | *Biogra<nowiki> p</nowiki>hisches Lexikon (BIOLEX) des ÖCV, [https://www.oecv.at/Biolex/Detail/13100173 Eintrag „Franz-Martin Schmölz“], gestützt auf [[Gertraud Putz|Putz, Gertraud]], Eintrag „Franz Martin Schmölz“, in: Biograp<nowiki></nowiki>hisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Band 23 (2004), Sp. 1296–1306. | + | *Biogra<nowiki> p</nowiki>hisches Lexikon (BIOLEX) des ÖCV, [https://www.oecv.at/Biolex/Detail/13100173 Eintrag "Franz-Martin Schmölz“], gestützt auf [[Gertraud Putz|Putz, Gertraud]], Eintrag "Franz Martin Schmölz“, in: Biograp<nowiki></nowiki>hisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. Band 23 (2004), Sp. 1296–1306. |
| | == Einzelnachweise == | | == Einzelnachweise == |
| | <references/> | | <references/> |