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Die '''Kaiser-Franz-Josefs-Höhe''' befindet sich in der [[Glocknergruppe]] auf Kärntner Gebiet in 2.369 [[m ü. A.]] und ist über die [[Mautstraßen|mautpflichtige]] [[Großglockner Hochalpenstraße]] sowohl von [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] als auch von  [[Kärnten]] erreichbar.  
 
Die '''Kaiser-Franz-Josefs-Höhe''' befindet sich in der [[Glocknergruppe]] auf Kärntner Gebiet in 2.369 [[m ü. A.]] und ist über die [[Mautstraßen|mautpflichtige]] [[Großglockner Hochalpenstraße]] sowohl von [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] als auch von  [[Kärnten]] erreichbar.  
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==Geschichte==
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== Geschichte ==
 
Benannt nach dem Besuch des Kaiserpaares [[Kaiser Franz Joseph I.|Franz Joseph I.]] und [[Kaiserin Elisabeth von Österreich|Elisabeth]], im Jahr [[1856]]. Der 26-jährige Monarch wünschte die [[Pasterze]] zu sehen und wanderte von [[Heiligenblut]] vier Stunden lang mit Gefolge die 1.100 Höhenmeter hinauf bis zu jenem Punkt, an dem dieses Ereignis bis heute in Stein gemeißelt zu sehen ist. Es ist der ''Kaiserstein'' auf der ''Kaiser-Franz-Josefs-Höhe''. Mit Erlaubnis des Kaisers wurde im Jahre [[1905]] dort die Schutzhütte [[Kaiser Franz Josef Haus]] erbaut.
 
Benannt nach dem Besuch des Kaiserpaares [[Kaiser Franz Joseph I.|Franz Joseph I.]] und [[Kaiserin Elisabeth von Österreich|Elisabeth]], im Jahr [[1856]]. Der 26-jährige Monarch wünschte die [[Pasterze]] zu sehen und wanderte von [[Heiligenblut]] vier Stunden lang mit Gefolge die 1.100 Höhenmeter hinauf bis zu jenem Punkt, an dem dieses Ereignis bis heute in Stein gemeißelt zu sehen ist. Es ist der ''Kaiserstein'' auf der ''Kaiser-Franz-Josefs-Höhe''. Mit Erlaubnis des Kaisers wurde im Jahre [[1905]] dort die Schutzhütte [[Kaiser Franz Josef Haus]] erbaut.
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Kaiserin Elisabeth begnügte sich mit einem Ritt von [[Heiligenblut]] über gut 800 Höhenmeter hinauf bis zum ''Bretterboden'', den man nach ihrem Besuch dann ''Elisabethruhe'' nannte.  [[1876]] erbaute dann die Klagenfurter Alpenvereinssektion an dieser Stelle das [[Glocknerhaus]] mit Platz für 40 Personen.  
 
Kaiserin Elisabeth begnügte sich mit einem Ritt von [[Heiligenblut]] über gut 800 Höhenmeter hinauf bis zum ''Bretterboden'', den man nach ihrem Besuch dann ''Elisabethruhe'' nannte.  [[1876]] erbaute dann die Klagenfurter Alpenvereinssektion an dieser Stelle das [[Glocknerhaus]] mit Platz für 40 Personen.  
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==Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe==
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== Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ==  
Zu sehen ist der längste [[Gletscher]] der [[Ostalpen]], die [[Pasterze]]. Im Besucherzentrum die Ausstellung „Großglockner“ mit verschiedenen Schwerpunkten.
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[[Datei:Kaiser-Franz-Josefs-Hoehe.jpg|thumb|auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]]
   
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'' Hauptartikel: [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]]''
Im Glocknerkino beeindrucken faszinierende Impressionen des Großglockners vom Universumfilmer Georg Riha und im Glockner-Panorama-Raum. Ergänzt wird das Besucherzentrum noch durch die Sonderschau „WasserLeben“ sowie dem Harmonieraum und einen Kraftraum, wo die verschiedenen Energiefelder der Region um den höchsten Berg Österreichs untersucht werden.
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Benannt  nach dem Besuch des Kaisers [[Kaiser Franz Joseph I.|Franz Joseph I.]]der von [[Heiligenblut]] [[1856]] auf diese Anhöhe stieg. [[Kaiserin  Elisabeth von Österreich|Elisabeth]], "Sisi", stieg nur bis zum  [[Glocknerhaus]] auf.  
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==Sonstiges==
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Zu  sehen ist der längste [[Gletscher]] der [[Ostalpen]], die [[Pasterze]]  Die Ausstellung „Großglockner“ mit verschiedenen Schwerpunkten ist im  Besucherzentrum eingerichtet. Im Glocknerkino beeindrucken faszinierende  Impressionen des Großglockners vom Universumfilmer Georg Riha und im  Glockner-Panorama-Raum. Ergänzt wird das Besucherzentrum noch durch die  Sonderschau „WasserLeben“ sowie dem Harmonieraum und einen Kraftraum, wo  die verschiedenen Energiefelder der Region um den höchsten Berg  Österreichs untersucht werden.
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Seit [[7. Juli]] [[2011]] wird im Besucherzentrum eine Dauerausstellung „[[125 Jahre Automobilismus]]“ gezeigt.
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==  Gletscherbahn ==
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Die  Gletscherbahn führt von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe hinunter an den  unteren Rand der Pasterze. Diese ist als einzige Einrichtung entlang der  Großglockner Hochalpenstraße extra zu bezahlen. Für eine Besichtigung  der Pasterze sollte man mit der Gletscherbahn etwa eine Stunde  einplanen, geht man zu Fuß gute zwei Stunden.
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==  Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte ==
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[[Datei:Swarovski Warte.jpg|thumb|die Swarovski-Warte]]
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Oberhalb  der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, am „Panoramaweg Kaiserstein“ gelegen, ist  diese [[1998]] errichtete Besucherattraktion zu finden. Der markante  Turm aus Glas und Holz symbolisiert einen Bergkristall. Im Inneren des  Gebäudes können mit Hilfe ausgesucht leistungsstarker optischer Geräte  Tiere in freier Wildbahn ([[Steinbock|Steinböcke]]), aber auch  Bergsteiger bei der [[Großglockner  Erstbesteigung|Großglocknerbezwingung]] beobachtet werden.
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== Beliebte Wanderwege ausgehend von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ==
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[[Datei:Gamsgrubenweg innen.jpg|thumb|Gamsgrubenweg innen]]
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*'''Gamsgrubenweg''':
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:Diesen  einmaligen Alpen-Panoramaweg hoch über der beeindruckenden  Gletscherlandschaft der Pasterze mit Eisabbruch, Moräne und  Gletscherzunge kann man gemütlich in 30 Minuten bis zur  [[Hofmann-Hütte]] erwandern.
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:Am  Ende des Weges, nach knapp einer Stunde Wanderung, kann man eine  außerordentliche Rarität in den Alpen bestaunen: Gigantische  Gletscherschliffe. Das sind auffallend glatte Felsen, die der  mittlerweile abgeschmolzene Gletscher einst regelrecht poliert hatte.  Denn ein Kubikmeter Eis wiegt fast eine Tonne. Ein langsam gleitender  Gletscher von zehn Meter Dicke fräst somit den Fels mit fast zehn Tonnen  Gewicht je Quadratmeter ab.
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:Unterhalb  des ''Gamsgrubenweges'' fällt eine eigenartige Linie auf. Oberhalb  Bewuchs mit Gras und Blumen, unterhalb nichts als glatter Fels. Diese  Linie markiert den Höchststand der Pasterze um 1856, als Kaiser Franz  Joseph I. bis zu der nach ihm benannten Höhe aufgestiegen ist.
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*'''Gletscherweg Pasterze''':
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:  Ein gesicherter alpiner Steig (Gehzeit ca. 30 Minuten hinunter, herauf  ca. eine Stunde) führt direkt auf den Pasterzengletscher. Es besteht  auch die Möglichkeit, die kostenpflichtige Gletscherbahn zu benützen.  Von der Pasterze führt der Pasterzenweg mit seinen "Stoamandl'n" über  den Margaritzen-Stausee weiter zum Glocknerhaus.
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:Unterhalb  des ''Wasserfallwinkels'' ist die Pasterze noch rund 120 m dick (Stand  Sommer 2007). Die Reibkraft des Gletschers ist dort enorm (siehe  ''Gamsgrubenweg'' Beschreibung Gletscherschliff). Der abgeriebende Sand  sammelt sich unter dem Gletscher, unterhalb der  Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.
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*'''Panoramaweg Swarovski-Warte''':
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:  Vom Besucherzentrum weg führt dieser Weg oberhalb der  Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in ca. 10 Minuten Gehzeit zur einmaligen  Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte. Von der Beobachtungswarte gemütlich  weiter bis zum Franz-Josefs-Haus und zum Parkplatz (Gehzeit ca. 30  Minuten).
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== Sonstiges ==
 
Der Künstler [[Johann Weyringer]] schuf 2004 die Platzgestaltung mit einer begehbaren Skulptur, dem steinernen, von einem monumentalen Boot gekrönten „Wellenberg“.  
 
Der Künstler [[Johann Weyringer]] schuf 2004 die Platzgestaltung mit einer begehbaren Skulptur, dem steinernen, von einem monumentalen Boot gekrönten „Wellenberg“.  
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==Quelle==
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== Quellen ==
 
* ''Großglockner Magazin'' Ausgabe Frühling 2006 der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]]
 
* ''Großglockner Magazin'' Ausgabe Frühling 2006 der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]]
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* Prospektmaterial der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]], Stand 2011
    
[[Kategorie:Tourismus]]
 
[[Kategorie:Tourismus]]