| | Auch beim ersten Auftritt auf internationaler Bühne agierten wir gegen den mazedonischen Doublesieger KF Shkendija in gewohnt offensiver Manier und sorgten für einen überfallsartigen Beginn. Denn bereits in der 3. Spielminute musste Gäste-Goalie Zahov einen platzierten Schuss von Munas Dabbur entschärfen. Nach einem weiteren Angriff über Ray Yabo, dessen Querpass erneut unsere Nummer 9 nicht entscheidend aufs Tor brachte, wurde unser Israeli nach einer Viertelstunde im Shkendija-Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwertete Munas Dabbur selbst zur frühen 1:0-Führung (16.) und sorgte so für den 200. Europacup-Treffer unseres Klubs. Kurz darauf kam Xaver Schlager bei einem Nachschuss um Haaresbreite zu spät, ehe die Mazedonier nach einer guten halben Stunde besser ins Spiel fanden und zu ihrer ersten Möglichkeit durch Remzifaik Selmani kamen. Diese Chance machte aber Cican Stankovic, der heute anstelle des verletzten Alexander Walke unser Tor hütete, zunichte. Wenig später zeichnete sich unser Schlussmann erneut bei einem Bejtulai-Abschluss aus. Das war es dann aber vorerst wieder mit den Offensivbemühungen der Mazedonier, denn bis zum Pausenpfiff sorgten dann wieder wir – durch Hannes Wolf, Ray Yabo und Munas Dabbur – für Gefahr vor dem Tor von KF Shkendija. Letzterer war es auch, der in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Freistoß von Zlakto Junuzovic mit dem Kopf entscheidend ins Tor ablenkte und so den 2:0-Pausenstand fixierte (45.+3). | | Auch beim ersten Auftritt auf internationaler Bühne agierten wir gegen den mazedonischen Doublesieger KF Shkendija in gewohnt offensiver Manier und sorgten für einen überfallsartigen Beginn. Denn bereits in der 3. Spielminute musste Gäste-Goalie Zahov einen platzierten Schuss von Munas Dabbur entschärfen. Nach einem weiteren Angriff über Ray Yabo, dessen Querpass erneut unsere Nummer 9 nicht entscheidend aufs Tor brachte, wurde unser Israeli nach einer Viertelstunde im Shkendija-Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwertete Munas Dabbur selbst zur frühen 1:0-Führung (16.) und sorgte so für den 200. Europacup-Treffer unseres Klubs. Kurz darauf kam Xaver Schlager bei einem Nachschuss um Haaresbreite zu spät, ehe die Mazedonier nach einer guten halben Stunde besser ins Spiel fanden und zu ihrer ersten Möglichkeit durch Remzifaik Selmani kamen. Diese Chance machte aber Cican Stankovic, der heute anstelle des verletzten Alexander Walke unser Tor hütete, zunichte. Wenig später zeichnete sich unser Schlussmann erneut bei einem Bejtulai-Abschluss aus. Das war es dann aber vorerst wieder mit den Offensivbemühungen der Mazedonier, denn bis zum Pausenpfiff sorgten dann wieder wir – durch Hannes Wolf, Ray Yabo und Munas Dabbur – für Gefahr vor dem Tor von KF Shkendija. Letzterer war es auch, der in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Freistoß von Zlakto Junuzovic mit dem Kopf entscheidend ins Tor ablenkte und so den 2:0-Pausenstand fixierte (45.+3). |
| − | Unmittelbar nach Wiederanpfiff wollte es Juno selbst machen, doch sein Schuss segelte nach Dabbur-Vorarbeit über das Tor. In der 53. Minute hatte dann Hannes Wolf bei einer Konterchance die Vorentscheidung auf dem Fuß, er setzte seinen Abschluss aber knapp neben das Tor. Eine Stunde war gespielt, da zog ein heftiges Sommergewitter auf und die Bedingungen wurden durch das nasse Geläuf für beide Teams nicht wirklich einfacher. Nach einem doppelten Versuch von Diadié Samassékou, dessen Schüsse knapp das Gehäuse von Shkendija-Goalie Zahov verfehlten, hatte Ray Yabo die Riesenmöglichkeit (72.), aber auch er konnte nicht für die vorzeitige Entscheidung sorgen. Neun Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit gelang dann Diadié Samassékou aber endlich der dritte Treffer der Partie. Nach Foulspiel an Andreas Ulmer im Shkendija-Strafraum zeigte der Unparteiische folgerichtig erneut auf den Elfmeterpunkt und Diadié schickte den mazedonischen Schlussmann ins falsche Eck (81.). Es war dies zugleich der erste Pflichtspieltreffer für ihn in unserem Dress. In der Schlussphase wurde es nochmals hektisch. Zuerst sah der bereits mit Gelb vorbelastete Zlakto Junuzovic nach einem Foulspiel die Ampelkarte (83.). Kurze Zeit später musste das Spiel dann wegen eines gewitterbedingten Stromausfalls, der das Stromnetz im kompletten Umkreis rund um das Stadion und somit auch die Flutlichtanlage in der Arena lahmlegte, für rund zehn Minuten unterbrochen werden. Nachdem es wieder Licht im Stadion Salzburg wurde, pfiff der Unparteiische die Partie nochmals an und die 10 000 Zuschauer sahen noch rund zehn Minuten „Wasserball“. Nach 93 Spielminuten war es dann vorbei und der 3:0-Heimsieg amtlich.<ref>Spielbericht: Homepage FC Red Bull Salzburg</ref> | + | Unmittelbar nach Wiederanpfiff wollte es Juno selbst machen, doch sein Schuss segelte nach Dabbur-Vorarbeit über das Tor. In der 53. Minute hatte dann Hannes Wolf bei einer Konterchance die Vorentscheidung auf dem Fuß, er setzte seinen Abschluss aber knapp neben das Tor. Eine Stunde war gespielt, da zog ein heftiges Sommergewitter auf und die Bedingungen wurden durch das nasse Geläuf für beide Teams nicht wirklich einfacher. Nach einem doppelten Versuch von Diadié Samassékou, dessen Schüsse knapp das Gehäuse von Shkendija-Goalie Zahov verfehlten, hatte Ray Yabo die Riesenmöglichkeit (72.), aber auch er konnte nicht für die vorzeitige Entscheidung sorgen. Neun Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit gelang dann Diadié Samassékou aber endlich der dritte Treffer der Partie. Nach Foulspiel an Andreas Ulmer im Shkendija-Strafraum zeigte der Unparteiische folgerichtig erneut auf den Elfmeterpunkt und Diadié schickte den mazedonischen Schlussmann ins falsche Eck (81.). Es war dies zugleich der erste Pflichtspieltreffer für ihn in unserem Dress. In der Schlussphase wurde es nochmals hektisch. Zuerst sah der bereits mit Gelb vorbelastete Zlakto Junuzovic nach einem Foulspiel die Ampelkarte (83.). Kurze Zeit später musste das Spiel dann wegen eines gewitterbedingten Stromausfalls, der das Stromnetz im kompletten Umkreis rund um das Stadion und somit auch die Flutlichtanlage in der Arena lahmlegte, für rund zehn Minuten unterbrochen werden. Nachdem es wieder Licht im Stadion Salzburg wurde, pfiff der Unparteiische die Partie nochmals an und die 10 000 Zuschauer sahen noch rund zehn Minuten "Wasserball“. Nach 93 Spielminuten war es dann vorbei und der 3:0-Heimsieg amtlich.<ref>Spielbericht: Homepage FC Red Bull Salzburg</ref> |