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| | 1958 sollen zwei Maurer bei Umbauarbeiten im Sichlgut des Wörther Veitbauern, das sich genau bei der Einmündung des [[Seidlwinkltal]]es ins [[Rauriser Tal]] im Ortsbereich von [[Wörth]] befindet, venezianische Goldmünzen gefunden haben. Sie seien danach „schön stad“ geblieben. | | 1958 sollen zwei Maurer bei Umbauarbeiten im Sichlgut des Wörther Veitbauern, das sich genau bei der Einmündung des [[Seidlwinkltal]]es ins [[Rauriser Tal]] im Ortsbereich von [[Wörth]] befindet, venezianische Goldmünzen gefunden haben. Sie seien danach „schön stad“ geblieben. |
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| | Etwa 1974 wurde im selben Anwesen im Keller Licht installiert und dabei erneut ungefähr 30 Münzen entdeckt, von denen man annimmt, dass die beiden Maurer sie übersehen oder verloren haben. Dieser Restfund wurde von den Bauersleuten geborgen. | | Etwa 1974 wurde im selben Anwesen im Keller Licht installiert und dabei erneut ungefähr 30 Münzen entdeckt, von denen man annimmt, dass die beiden Maurer sie übersehen oder verloren haben. Dieser Restfund wurde von den Bauersleuten geborgen. |
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| | Bei der genaueren Recherche durch Landesarchäologe Dr. [[Fritz Moosleitner]] im Jahr 1991, berichtete der Veitbauer, dass er die Goldstücke um ein paar Hunderter – es sei kein ganzer Tausender gewesen – dem damaligen Gendarmen Hans Wilding überlassen hat. Wilding bestätigte das, behauptete aber gleichzeitig, keine einzige Münze mehr zu besitzen. Er habe alle Münzen – an die genaue Zahl kann er sich nicht mehr erinnern – pflichtgemäß an die Volksschullehrerin Marianne Stüber weiter gegeben, die mit dem Aufbau des [[Rauriser Heimatmuseum]]s betraut war. | | Bei der genaueren Recherche durch Landesarchäologe Dr. [[Fritz Moosleitner]] im Jahr 1991, berichtete der Veitbauer, dass er die Goldstücke um ein paar Hunderter – es sei kein ganzer Tausender gewesen – dem damaligen Gendarmen Hans Wilding überlassen hat. Wilding bestätigte das, behauptete aber gleichzeitig, keine einzige Münze mehr zu besitzen. Er habe alle Münzen – an die genaue Zahl kann er sich nicht mehr erinnern – pflichtgemäß an die Volksschullehrerin Marianne Stüber weiter gegeben, die mit dem Aufbau des [[Rauriser Heimatmuseum]]s betraut war. |
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| | Auf den Hinweis, dass im Museum nur eine einzige der gefundenen Münzen vorliegt, meinte Wilding, dass Frau Stüber möglicherweise die Münzen an den Pinzgauer Heimatforscher [[Josef Lahnsteiner]] weiter gegeben habe. | | Auf den Hinweis, dass im Museum nur eine einzige der gefundenen Münzen vorliegt, meinte Wilding, dass Frau Stüber möglicherweise die Münzen an den Pinzgauer Heimatforscher [[Josef Lahnsteiner]] weiter gegeben habe. |
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| | Der tatsächliche Verbleib der Münzen konnte bis heute nicht eruiert werden. Mittlerweile sind die meisten der damals beteiligten Personen verstorben und haben ihren Teil des Geheimnisses mit in das Grab genommen. | | Der tatsächliche Verbleib der Münzen konnte bis heute nicht eruiert werden. Mittlerweile sind die meisten der damals beteiligten Personen verstorben und haben ihren Teil des Geheimnisses mit in das Grab genommen. |
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