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| | Die [[Pfarrkirche Ebenau zum hl. Florian|Pfarrkirche zum hl. Florian]] ist die [[Katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche in der Gemeinde. Ebenau war ursprünglich der Pfarre Thalgau angeschlossen und wurde [[1703]] zum Vikariat und [[1857]] zur selbstständigen Pfarre erhoben. | | Die [[Pfarrkirche Ebenau zum hl. Florian|Pfarrkirche zum hl. Florian]] ist die [[Katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche in der Gemeinde. Ebenau war ursprünglich der Pfarre Thalgau angeschlossen und wurde [[1703]] zum Vikariat und [[1857]] zur selbstständigen Pfarre erhoben. |
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| − | [[1694]] ersuchten die Offiziere (heute würde man sie Ingenieure nennen) und Werksarbeiter der [[Hammerwerke in Ebenau|Hammerwerke]] beim Bischof um eine eigene Seelsorgestation, in dem sie klagten, dass bei einem so großen Handelswerk gar keine Andacht und geistliches Bildnis zu sehen sei, weswegen sie von vielen fremden Arbeitern als die „lutherischen“ Ebenauer verschrien wurden. | + | [[1694]] ersuchten die Offiziere (heute würde man sie Ingenieure nennen) und Werksarbeiter der [[Hammerwerke in Ebenau|Hammerwerke]] beim Bischof um eine eigene Seelsorgestation, in dem sie klagten, dass bei einem so großen Handelswerk gar keine Andacht und geistliches Bildnis zu sehen sei, weswegen sie von vielen fremden Arbeitern als die "lutherischen“ Ebenauer verschrien wurden. |
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| | [[1698]] - neues Ansuchen mit der Bemerkung, dass Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] schon eine Kirche versprochen habe, die aber wegen den Kriegsereignissen nicht gebaut werden konnte. [[1699]] wird der Bau dann bewilligt, aber nicht ohne Verdruss des [[Pfarrer von Thalgau|Pfarrers]] [[Philipp Jakob Stainer]] von [[Thalgau]]. Die Bauleitung hatte [[Hofbaumeister]] [[Johann Rieger]] übernommen. Der Überschlag (Kostenvoranschlag) betrug ca. 3.000 [[Florin|fl.]], welcher Betrag um mehr als 100 % überschritten wurde. Zum Schutzheiligen erwählten sie den Feuerpatron St. Florian. Der größte Anteil der Baukosten wurde aus der Werkskasse des f.e. Messing- und Eisenwerkes bezahlt. | | [[1698]] - neues Ansuchen mit der Bemerkung, dass Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] schon eine Kirche versprochen habe, die aber wegen den Kriegsereignissen nicht gebaut werden konnte. [[1699]] wird der Bau dann bewilligt, aber nicht ohne Verdruss des [[Pfarrer von Thalgau|Pfarrers]] [[Philipp Jakob Stainer]] von [[Thalgau]]. Die Bauleitung hatte [[Hofbaumeister]] [[Johann Rieger]] übernommen. Der Überschlag (Kostenvoranschlag) betrug ca. 3.000 [[Florin|fl.]], welcher Betrag um mehr als 100 % überschritten wurde. Zum Schutzheiligen erwählten sie den Feuerpatron St. Florian. Der größte Anteil der Baukosten wurde aus der Werkskasse des f.e. Messing- und Eisenwerkes bezahlt. |
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| | === Themenwege === | | === Themenwege === |
| − | ====Ebenauer Mühlenwanderweg zum „Naturdenkmal Plötz“ - Arnoweg==== | + | ====Ebenauer Mühlenwanderweg zum "Naturdenkmal Plötz“ - Arnoweg==== |
| | :''Hauptartikel [[Ebenauer Mühlenwanderweg]] | | :''Hauptartikel [[Ebenauer Mühlenwanderweg]] |
| | Gehzeit: 2,5 Stunden - Länge: 6 km - Höhendifferenz: 130 m - mittel<br /> | | Gehzeit: 2,5 Stunden - Länge: 6 km - Höhendifferenz: 130 m - mittel<br /> |
| − | Ausgangspunkt: Parkplatz mit Infotafel - zur „Waschl-Mühle“ - vorbei am Feuerwehrhaus, rechts Richtung Koppl - vor der „Pertill-Mühle“ rechts zum „Marterl“,- ca. 300 m steiler Anstieg zum „Watzmannblick“ - Richtung „Plötz“ - hinunter zum Staubecken und Wasserfall Rückweg über den Steg des Staubeckens nach Ebenau. | + | Ausgangspunkt: Parkplatz mit Infotafel - zur "Waschl-Mühle“ - vorbei am Feuerwehrhaus, rechts Richtung Koppl - vor der "Pertill-Mühle“ rechts zum "Marterl“,- ca. 300 m steiler Anstieg zum "Watzmannblick“ - Richtung "Plötz“ - hinunter zum Staubecken und Wasserfall Rückweg über den Steg des Staubeckens nach Ebenau. |
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| | Im Bereich von Ebenau befinden sich sieben alte Bauernmühlen. Eine davon ist die [[Waschlmühle]] am Ortsrand. Sie stammt aus dem [[17. Jahrhundert]]. Es handelt sich dabei um eine sehr seltene, noch betriebsbereite Doppelmühle mit zwei Wasserrädern aus dem [[18. Jahrhundert]]. Sie dient als Ausgangspunkt des [[Ebenauer Mühlenwanderweg]]es, an dem sich insgesamt fünf gut erhaltene Bauernmühlen finden, die dem Ort auch den Beinamen "Dorf der alten Mühlen" gaben. Über diesen Wanderweg sind auch der Wasserfall und das Naturbad "[[Plötz]]" zu erreichen. | | Im Bereich von Ebenau befinden sich sieben alte Bauernmühlen. Eine davon ist die [[Waschlmühle]] am Ortsrand. Sie stammt aus dem [[17. Jahrhundert]]. Es handelt sich dabei um eine sehr seltene, noch betriebsbereite Doppelmühle mit zwei Wasserrädern aus dem [[18. Jahrhundert]]. Sie dient als Ausgangspunkt des [[Ebenauer Mühlenwanderweg]]es, an dem sich insgesamt fünf gut erhaltene Bauernmühlen finden, die dem Ort auch den Beinamen "Dorf der alten Mühlen" gaben. Über diesen Wanderweg sind auch der Wasserfall und das Naturbad "[[Plötz]]" zu erreichen. |
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| | 1. Schautafel gegenüber dem Kriegerdenkmal<br /> | | 1. Schautafel gegenüber dem Kriegerdenkmal<br /> |
| | 2. Tafel beim “Muskathaus“<br /> | | 2. Tafel beim “Muskathaus“<br /> |
| − | 3. und 4.Tafel im „Brunnengarten“ (Musikpavillon)<br /> | + | 3. und 4.Tafel im "Brunnengarten“ (Musikpavillon)<br /> |
| | 5. Tafel bei der Kirche<br /> | | 5. Tafel bei der Kirche<br /> |
| − | 6. Tafel auf der „Kirchenberg Stoawand“<br /> | + | 6. Tafel auf der "Kirchenberg Stoawand“<br /> |
| | 7. Tafel beim Kleinkraftwerk Itzlinger - Kellerweg | | 7. Tafel beim Kleinkraftwerk Itzlinger - Kellerweg |
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