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| | <u>Aktueller Überblick im Land Salzburg</u>: | | <u>Aktueller Überblick im Land Salzburg</u>: |
| | * 559 Covid-19-Erkrankte insgesamt, sechs Personen genesen, 15 Patienten abgereist | | * 559 Covid-19-Erkrankte insgesamt, sechs Personen genesen, 15 Patienten abgereist |
| − | * 537 Covid-19-Erkrankte befanden sich im Bundesland, 40 Personen im Krankenhaus, davon fünf auf der Intensivstation aufgenommen (die Intensivbehandlung einer dieser Personen auf Grund eines Sturzes), eine Person verstorben, 1 980 „abgesonderte bzw. verkehrsbeschränkte“ Personen; | + | * 537 Covid-19-Erkrankte befanden sich im Bundesland, 40 Personen im Krankenhaus, davon fünf auf der Intensivstation aufgenommen (die Intensivbehandlung einer dieser Personen auf Grund eines Sturzes), eine Person verstorben, 1 980 "abgesonderte bzw. verkehrsbeschränkte“ Personen; |
| | * Pongau 199, Pinzgau 137, Stadt Salzburg 97, Flachgau 79, Tennengau 33, Lungau 14; | | * Pongau 199, Pinzgau 137, Stadt Salzburg 97, Flachgau 79, Tennengau 33, Lungau 14; |
| | <u>Die Anzahl der [[SALK]]-Mitarbeiter in Quarantäne sinkt</u>: | | <u>Die Anzahl der [[SALK]]-Mitarbeiter in Quarantäne sinkt</u>: |
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| − | In [[Eugendorf]] verlangte die Apotheke "Zum Goldenen Stern" für 500 ml Desinfektionsmittel € 45,90, in der zweiten Eugendorfer Apotheke „Die Apotheke“ kostet dieselbe Menge € 7,--, wenn man ein eigenes Behältnis mitbringt, berichtete eine Facebook-Nutzerin.<ref>[https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10217007835577160&set=a.10204198093821622&type=3&eid=ARCrLJ3rFrDsOtTYxtFKSLmKXiUY_CC1_pbLctTuQhuou6Cq2gtwDTrPNJPESYQ8fgvKatMZdLhmlL1W www.facebook.com/photo.php]</ref> Am Montag, [[30. März]], meldete sich die Apothekerin bei der Kundin und erklärte, dass es sich um einen Auspreisungsfehler gehandelt hatte und bot ihr die Rückzahlung des Differenzbetrages sowie eine zusätzliche Flasche Desinfektionsmittel an. Beides sollte die Apothekerin jedoch auf Wunsch der Kundin an eine Rettungsorganisation spenden.<ref>[https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10217007835577160&set=a.10204198093821622&type=3&eid=ARCrLJ3rFrDsOtTYxtFKSLmKXiUY_CC1_pbLctTuQhuou6Cq2gtwDTrPNJPESYQ8fgvKatMZdLhmlL1W www.facebook.com/photo.php], letztmalig am 30. März abgefragt</ref> | + | In [[Eugendorf]] verlangte die Apotheke "Zum Goldenen Stern" für 500 ml Desinfektionsmittel € 45,90, in der zweiten Eugendorfer Apotheke "Die Apotheke“ kostet dieselbe Menge € 7,--, wenn man ein eigenes Behältnis mitbringt, berichtete eine Facebook-Nutzerin.<ref>[https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10217007835577160&set=a.10204198093821622&type=3&eid=ARCrLJ3rFrDsOtTYxtFKSLmKXiUY_CC1_pbLctTuQhuou6Cq2gtwDTrPNJPESYQ8fgvKatMZdLhmlL1W www.facebook.com/photo.php]</ref> Am Montag, [[30. März]], meldete sich die Apothekerin bei der Kundin und erklärte, dass es sich um einen Auspreisungsfehler gehandelt hatte und bot ihr die Rückzahlung des Differenzbetrages sowie eine zusätzliche Flasche Desinfektionsmittel an. Beides sollte die Apothekerin jedoch auf Wunsch der Kundin an eine Rettungsorganisation spenden.<ref>[https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10217007835577160&set=a.10204198093821622&type=3&eid=ARCrLJ3rFrDsOtTYxtFKSLmKXiUY_CC1_pbLctTuQhuou6Cq2gtwDTrPNJPESYQ8fgvKatMZdLhmlL1W www.facebook.com/photo.php], letztmalig am 30. März abgefragt</ref> |
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| | === April 2020 === | | === April 2020 === |
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| | Ein Firmenchef hatte offenbar die psychische Belastung nach der Schließung seines Betriebes wegen der Corona-Krise nicht verkraftet. Der 47-Jährige ist Medienberichten zufolge am vergangenen Samstag in [[Straßwalchen]] (Flachgau) ausgerastet und mit einem Radlader einen Kleinbus losgefahren, in dem sich ein Erwachsener mit seinem neunjährigen Sohn befanden. Der 47-Jährige schob den Wagen zunächst rund 40 Meter auf der Gemeindestraße zurück, bevor er ihn mehrere Meter in ein Feld schob. Die beiden Personen konnten die Flucht ergreifen. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen versuchten Mordes. Laut einem Gutachten, das Mitte April vorlag, war der Unternehmer nicht zurechnungsfähig. Demnach befand sich der 47-Jährige in einem "manisch-psychotischen Zustand", der einer Geisteskrankheit zuzuordnen sei.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/flachgauer-firmenchef-war-wegen-coronakrise-ausgerastet-laut-gutachten-nicht-zurechnungsfaehig-86314978 www.sn.at]</ref> | | Ein Firmenchef hatte offenbar die psychische Belastung nach der Schließung seines Betriebes wegen der Corona-Krise nicht verkraftet. Der 47-Jährige ist Medienberichten zufolge am vergangenen Samstag in [[Straßwalchen]] (Flachgau) ausgerastet und mit einem Radlader einen Kleinbus losgefahren, in dem sich ein Erwachsener mit seinem neunjährigen Sohn befanden. Der 47-Jährige schob den Wagen zunächst rund 40 Meter auf der Gemeindestraße zurück, bevor er ihn mehrere Meter in ein Feld schob. Die beiden Personen konnten die Flucht ergreifen. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen versuchten Mordes. Laut einem Gutachten, das Mitte April vorlag, war der Unternehmer nicht zurechnungsfähig. Demnach befand sich der 47-Jährige in einem "manisch-psychotischen Zustand", der einer Geisteskrankheit zuzuordnen sei.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/flachgauer-firmenchef-war-wegen-coronakrise-ausgerastet-laut-gutachten-nicht-zurechnungsfaehig-86314978 www.sn.at]</ref> |
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| − | Die [[Gaisberg Landesstraße|Straße]] auf den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] in der Stadt Salzburg, ein beliebtes Ausflugsziel bei schönem Wetter, wurde am kommenden Samstag und Sonntag für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Unterstützung erhält der Salzburger Bürgermeister von Stadtpolizeikommandant [[Manfred Lindenthaler]]: „''Wir patrouillieren verstärkt durch die Stadt, insbesondere auch an den Salzach-Kais, lösen Menschenansammlungen auf und müssen leider auch immer wieder Strafen aussprechen. Sich nicht an die Vorgaben zu halten ist kein Kavaliersdelikt, sondern unvernünftig, gefährlich und daher strafbar!''“ Die Sperre der Gaisbergstraße sei da nur eine logische Konsequenz. | + | Die [[Gaisberg Landesstraße|Straße]] auf den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] in der Stadt Salzburg, ein beliebtes Ausflugsziel bei schönem Wetter, wurde am kommenden Samstag und Sonntag für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Unterstützung erhält der Salzburger Bürgermeister von Stadtpolizeikommandant [[Manfred Lindenthaler]]: "''Wir patrouillieren verstärkt durch die Stadt, insbesondere auch an den Salzach-Kais, lösen Menschenansammlungen auf und müssen leider auch immer wieder Strafen aussprechen. Sich nicht an die Vorgaben zu halten ist kein Kavaliersdelikt, sondern unvernünftig, gefährlich und daher strafbar!''“ Die Sperre der Gaisbergstraße sei da nur eine logische Konsequenz. |
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| | ; 3. April, Freitag | | ; 3. April, Freitag |
| | Brauereien helfen Wirten und setzen Pachtzahlung bis Ende April aus. | | Brauereien helfen Wirten und setzen Pachtzahlung bis Ende April aus. |
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| − | ; Verdopplungszeit in Salzburg betrug „gute“ 15,9 Tage | + | ; Verdopplungszeit in Salzburg betrug "gute“ 15,9 Tage |
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| | Die Kurve der Genesungen war im Bundesland gestiegen. Von den bisher 1 049 positiv Getesteten waren schon 180 wieder gesund geworden. Die Tageswachstumsrate bei den bestätigten Krankheitsfällen lag am Freitag um 13:00 Uhr im 24-Stunden-Vergleich bei 3,7 Prozent, der Drei-Tagesschnitt bei 4,4 Prozent. Die Verdoppelungszeit betrug derzeit 15,9 Tage, was bei Experten als sehr guter Wert einer Verbesserung galt, bundesweit ein Spitzenwert. | | Die Kurve der Genesungen war im Bundesland gestiegen. Von den bisher 1 049 positiv Getesteten waren schon 180 wieder gesund geworden. Die Tageswachstumsrate bei den bestätigten Krankheitsfällen lag am Freitag um 13:00 Uhr im 24-Stunden-Vergleich bei 3,7 Prozent, der Drei-Tagesschnitt bei 4,4 Prozent. Die Verdoppelungszeit betrug derzeit 15,9 Tage, was bei Experten als sehr guter Wert einer Verbesserung galt, bundesweit ein Spitzenwert. |
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| | ; 10. April, [[Karfreitag]] | | ; 10. April, [[Karfreitag]] |
| | ; Ohne Beschränkungen wären es heute mehr als 4 000 Infizierte | | ; Ohne Beschränkungen wären es heute mehr als 4 000 Infizierte |
| − | Eine Simulation der [[Landesstatistik]] zeigt, dass ohne Umsetzung der Maßnahmen mit Stand heute, 10. April, die Zahl der Infizierten auf mehr als 4 000 gestiegen wäre. „''Wenn man nichts getan hätte, wären die Infektionen auf fast das Vierfache des tatsächlichen Standes angestiegen. Auch die Zahl der Genesenen hätte bei der hohen Wachstumsrate nur zu einem geringen Rückgang geführt''“, erklärt der Statistiker [[Gernot Filipp]], der fortsetzt: „''Wir sind bei der Simulation von einem realistischen Szenario ausgegangen. Schrittweise haben wir die Berechnung auf eine Wachstumsrate von 15 Prozent angepasst''“. Die Anzahl der stationären Patienten wären in diesem Berechnungsmodell ebenfalls massiv angestiegen. Heute wären ohne Maßnahmen zirka 530 Patienten in stationärer Behandlung im Krankenhaus gewesen. Darüber hinaus müssten mehr als 100 Menschen auf der Intensivstation betreut werden. Würde man von dem simulierten Anstieg ausgehen, wären bereits mehr als 70 Verstorbene im Bundesland Salzburg zu beklagen. „''Je später man reagiert, desto länger dauert das exponentielle Wachstum an. Das abzufangen ist fürs Erste in Salzburg gelungen.''“, sagt Filipp. | + | Eine Simulation der [[Landesstatistik]] zeigt, dass ohne Umsetzung der Maßnahmen mit Stand heute, 10. April, die Zahl der Infizierten auf mehr als 4 000 gestiegen wäre. "''Wenn man nichts getan hätte, wären die Infektionen auf fast das Vierfache des tatsächlichen Standes angestiegen. Auch die Zahl der Genesenen hätte bei der hohen Wachstumsrate nur zu einem geringen Rückgang geführt''“, erklärt der Statistiker [[Gernot Filipp]], der fortsetzt: "''Wir sind bei der Simulation von einem realistischen Szenario ausgegangen. Schrittweise haben wir die Berechnung auf eine Wachstumsrate von 15 Prozent angepasst''“. Die Anzahl der stationären Patienten wären in diesem Berechnungsmodell ebenfalls massiv angestiegen. Heute wären ohne Maßnahmen zirka 530 Patienten in stationärer Behandlung im Krankenhaus gewesen. Darüber hinaus müssten mehr als 100 Menschen auf der Intensivstation betreut werden. Würde man von dem simulierten Anstieg ausgehen, wären bereits mehr als 70 Verstorbene im Bundesland Salzburg zu beklagen. "''Je später man reagiert, desto länger dauert das exponentielle Wachstum an. Das abzufangen ist fürs Erste in Salzburg gelungen.''“, sagt Filipp. |
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| | Datei:Corona-Virus und das Bundesland Salzburg Ohne Anti-Corona-Maßnahmen 01.png|Stand 10. April 2020: Patienten stationär, 106 auf Intensivstation 74 Tote. | | Datei:Corona-Virus und das Bundesland Salzburg Ohne Anti-Corona-Maßnahmen 01.png|Stand 10. April 2020: Patienten stationär, 106 auf Intensivstation 74 Tote. |
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| | ; 14. April, Dienstag | | ; 14. April, Dienstag |
| − | In Salzburg waren bisher 1 194 Personen positiv getestet: Stadt Salzburg 141, Flachgau 189, Tennengau 67, Pongau 429, Lungau 23, Pinzgau 345. 391 Infizierte hielten sich im Bundesland auf, 777 Personen waren genesen, 97 noch in Krankenhäusern, 19 davon auf der Intensivstation. 26 Personen waren bis heute verstorben. In Salzburg waren aktuell mehr als 2 430 Menschen isoliert („abgesondert bzw. verkehrsbeschränkt"). Insgesamt wurden bisher 12 611 Tests durchgeführt. In elf Seniorenhäuser waren heute Personen mit dem Virus infiszert, 39 positiv getestete Bewohner, davon befanden sich zwei in ihrem Seniorenwohnheim und 27 im Krankenhaus. Eine Person war bereits genesen und neun waren verstorben. Die Personal-Situation in den betroffenen Seniorenwohnhäusern stellte folgendermaßen dar: 201 Mitarbeiter waren aus unterschiedlichen Gründen aktuell nicht einsetzbar, 22 davon befanden sich in Quarantäne. | + | In Salzburg waren bisher 1 194 Personen positiv getestet: Stadt Salzburg 141, Flachgau 189, Tennengau 67, Pongau 429, Lungau 23, Pinzgau 345. 391 Infizierte hielten sich im Bundesland auf, 777 Personen waren genesen, 97 noch in Krankenhäusern, 19 davon auf der Intensivstation. 26 Personen waren bis heute verstorben. In Salzburg waren aktuell mehr als 2 430 Menschen isoliert ("abgesondert bzw. verkehrsbeschränkt"). Insgesamt wurden bisher 12 611 Tests durchgeführt. In elf Seniorenhäuser waren heute Personen mit dem Virus infiszert, 39 positiv getestete Bewohner, davon befanden sich zwei in ihrem Seniorenwohnheim und 27 im Krankenhaus. Eine Person war bereits genesen und neun waren verstorben. Die Personal-Situation in den betroffenen Seniorenwohnhäusern stellte folgendermaßen dar: 201 Mitarbeiter waren aus unterschiedlichen Gründen aktuell nicht einsetzbar, 22 davon befanden sich in Quarantäne. |
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| | Der [[FC Zell am See]] überlegte einen Ausstieg aus der [[Salzburger Liga]]. | | Der [[FC Zell am See]] überlegte einen Ausstieg aus der [[Salzburger Liga]]. |
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| | === November 2020 === | | === November 2020 === |
| − | Am 23. November wurde das "Quarantänequartier Wehrle" in Betrieb genommen. Diese Anstalt dient der Absonderung von Bewohnern von Seniorenheimen und Behindertenheimen der Stadt Salzburg. Dort sollen seitdem Bewohner*innen, die ein positives Covid-19-Testergebnis und in Folge einen Absonderungsbescheid erhalten haben, untergebracht werden. Begründet wurde diese Maßnahme für Personen, die keine oder nur milde Symptome zeigen mit einen Hinweis darauf, dass diese Personen schwer betreubar seien. Dieses Vorgehen wurde von Seiten von VertretungsNetz, der Salzburger Bewohnervertretung, stark kritisiert. Menschen würden aufgrund ihrer intellektuellen Behinderungen oder dementiellen Erkrankung zusätzlich zur Isolation auch noch aus ihrer gewohnten Wohnumgebung gerissen, obwohl es gelindere Mittel gäbe. „Hier zeigt sich, dass alte Menschen und Menschen mit Behinderungen in Zusammenhang mit COVID-19-Maßnahmen teilweise vollkommen überzogene Eingriffe in ihre Persönlichkeitsrechte hinnehmen müssen. Das ist als eklatante Ungleichbehandlung dieser Menschen zu sehen“, stellt Erich Wahl, Bereichsleiter der Bewohnervertretung von VertretungsNetz, klar. <ref>[https://www.bizeps.or.at/menschen-mit-demenz-und-covid-19-infektion-landen-in-absonderungseinrichtung/ Bericht auf BIZEPS 09.12.2020] </ref> | + | Am 23. November wurde das "Quarantänequartier Wehrle" in Betrieb genommen. Diese Anstalt dient der Absonderung von Bewohnern von Seniorenheimen und Behindertenheimen der Stadt Salzburg. Dort sollen seitdem Bewohner*innen, die ein positives Covid-19-Testergebnis und in Folge einen Absonderungsbescheid erhalten haben, untergebracht werden. Begründet wurde diese Maßnahme für Personen, die keine oder nur milde Symptome zeigen mit einen Hinweis darauf, dass diese Personen schwer betreubar seien. Dieses Vorgehen wurde von Seiten von VertretungsNetz, der Salzburger Bewohnervertretung, stark kritisiert. Menschen würden aufgrund ihrer intellektuellen Behinderungen oder dementiellen Erkrankung zusätzlich zur Isolation auch noch aus ihrer gewohnten Wohnumgebung gerissen, obwohl es gelindere Mittel gäbe. "Hier zeigt sich, dass alte Menschen und Menschen mit Behinderungen in Zusammenhang mit COVID-19-Maßnahmen teilweise vollkommen überzogene Eingriffe in ihre Persönlichkeitsrechte hinnehmen müssen. Das ist als eklatante Ungleichbehandlung dieser Menschen zu sehen“, stellt Erich Wahl, Bereichsleiter der Bewohnervertretung von VertretungsNetz, klar. <ref>[https://www.bizeps.or.at/menschen-mit-demenz-und-covid-19-infektion-landen-in-absonderungseinrichtung/ Bericht auf BIZEPS 09.12.2020] </ref> |
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