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| | ''Hegi schien aber eine ordentliche Lust an solchen Händeln zu haben; indem er durch sein spöttisches und verächtliches Betragen, womit er nicht nur den Studierenden, sondern allen Gelehrten begegnete, derselben einige von Zeit zu Zeit veranlaßte.''<ref name="Melchinger"/> | | ''Hegi schien aber eine ordentliche Lust an solchen Händeln zu haben; indem er durch sein spöttisches und verächtliches Betragen, womit er nicht nur den Studierenden, sondern allen Gelehrten begegnete, derselben einige von Zeit zu Zeit veranlaßte.''<ref name="Melchinger"/> |
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| − | Im April 1685 wurde Hegi vom Hof verstoßen und aller seiner Ämter entsetzt, ''„weil er, als ein gar muthwilliger, sein Ansehen mißbrauchender Günstling, aufstellte und absezte, belohnte und strafte nach eigener Willkühr, selbst ohne Wissen des Fürsten, wodurch er dem Erzstifte einen Schaden von mehr als 300.000 [[Gulden]] zufügte. Er hatte 71 Büchsenmeister eigenmächtig aufgenommen, und noch vielen andern Wartgelder gegeben, wovon man im [[Erzstift Salzburg|Erzstifte]] kein Beyspiel hatte.''<ref name="Melchinger"/> | + | Im April 1685 wurde Hegi vom Hof verstoßen und aller seiner Ämter entsetzt, ''"weil er, als ein gar muthwilliger, sein Ansehen mißbrauchender Günstling, aufstellte und absezte, belohnte und strafte nach eigener Willkühr, selbst ohne Wissen des Fürsten, wodurch er dem Erzstifte einen Schaden von mehr als 300.000 [[Gulden]] zufügte. Er hatte 71 Büchsenmeister eigenmächtig aufgenommen, und noch vielen andern Wartgelder gegeben, wovon man im [[Erzstift Salzburg|Erzstifte]] kein Beyspiel hatte.''<ref name="Melchinger"/> |
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| − | Nach anderer Quelle<ref>Brandhuber, Christoph: Artikel ''„Kuenburg, Maximilian Gandolph Graf von (1622-1687), [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr|Fürsterzbischof von Salzburg]]“'', in: ''Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon Bd. 26 (2006) [http://www.bautz.de/bbkl/k/kuenburg_m_g.shtml Sp. 812-823.]</ref> fiel Hegi in Ungnade, nachdem er sich unvorsichtigerweise zu einer kritischen Äußerung an Max Gandolfs Vetternwirtschaft hinreißen hatte lassen. | + | Nach anderer Quelle<ref>Brandhuber, Christoph: Artikel ''"Kuenburg, Maximilian Gandolph Graf von (1622-1687), [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr|Fürsterzbischof von Salzburg]]“'', in: ''Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon Bd. 26 (2006) [http://www.bautz.de/bbkl/k/kuenburg_m_g.shtml Sp. 812-823.]</ref> fiel Hegi in Ungnade, nachdem er sich unvorsichtigerweise zu einer kritischen Äußerung an Max Gandolfs Vetternwirtschaft hinreißen hatte lassen. |
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| | Ein gutes Jahr nach seinem Sturz starb Hegi auf seinem Schloss Ursprung, angeblich durch genommenes Gift.<ref name="Melchinger"/> | | Ein gutes Jahr nach seinem Sturz starb Hegi auf seinem Schloss Ursprung, angeblich durch genommenes Gift.<ref name="Melchinger"/> |
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| − | Seine Witwe [[Maria Katharina Barbara Freiherrin von Hegi]], geborene von Nitzwitz (* um 1638; † 13. September 1694) heiratete am 23. November 1692 den Salzburger [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kämmerer]] Johann Friedrich Freiherrn von [[Rehlingen]] (* 1667; † 1725) und brachte Schloss Ursprung dieser Familie zu.<ref>Artikel „[[Rehlingen]]“.</ref> | + | Seine Witwe [[Maria Katharina Barbara Freiherrin von Hegi]], geborene von Nitzwitz (* um 1638; † 13. September 1694) heiratete am 23. November 1692 den Salzburger [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kämmerer]] Johann Friedrich Freiherrn von [[Rehlingen]] (* 1667; † 1725) und brachte Schloss Ursprung dieser Familie zu.<ref>Artikel "[[Rehlingen]]“.</ref> |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |