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== Charakteristik und Geographie ==
 
== Charakteristik und Geographie ==
Das Göllmassiv  erstreckt sich auf einer Länge von etwa sechs Kilometer zwischen dem  [[Eckersattel]] am [[Roßfeld]] und dem Bluntautal bei Golling.  In der Gebirgskette erheben sich durchwegs Gipfel von  beträchtlicher Höhe: [[Rauchfang]] (2 245 [[m ü. A.]]), [[Hoher Göll]] (2 523  m ü. A.), [[Großer Archenkopf]] (2 391 m ü. A.), [[Grünwandkopf]]  (2 384 m ü. A.), [[Hinteres Freieck]] (2 307 m ü. A.), [[Gruberhorn]]  (2 237 m ü. A.), [[Vorderes Freieck]] (2 151 m ü. A.), [[Schönbachkopf]]  (1 870 m ü. A.), [[Kleiner Göll]] (1 753 m ü. A.) sowie die schroffe  Felsnase des [[Bärenstuhl]]s (1 720 m ü. A.), der den Gebirgszug im  Südosten beschließt und auf seinem Gipfel das [[Gollinger Heimkehrerkreuz]]  trägt.
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Das Göllmassiv  erstreckt sich auf einer Länge von etwa sechs Kilometer zwischen dem  [[Eckersattel]] am [[Roßfeld]] und dem Bluntautal bei Golling.  In der Gebirgskette erheben sich durchwegs Gipfel von  beträchtlicher Höhe: [[Rauchfang]] (2 245 [[m ü. A.]]), [[Hoher Göll]] (2 523  m ü. A.), [[Großer Archenkopf]] (2 391 m ü. A.), [[Grünwandkopf]]  (2 384 m ü. A.), [[Hinteres Freieck]] (2 307 m ü. A.), [[Gruberhorn]]  (2 237 m ü. A.), [[Vorderes Freieck]] (2 151 m ü. A.), [[Schönbachkopf]]  (1 870 m ü. A.), [[Kleiner Göll]] (1 753 m ü. A.) sowie die schroffe  Felsnase des [[Bärenstuhl]]s (1 720 m ü. A.), der den Gebirgszug im  Südosten beschließt und auf seinem Gipfel das [[Gollinger Heimkehrerkreuz]]  trägt.
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Gegen Nordwesten entsendet das Gebirge den  scharfgezackten ''Mannlgrat'' mit dem [[Kehlstein]] (1 837 m ü. A.), auf  dessen Höhe das berühmt-berüchtigte [[Kehlsteinhaus]] thront. Einen  weiteren Seitenkamm bildet das Gebirge im [[Brettriedel]] (2 344 m ü.  A.) und [[Hohes Brett|Hohen Brett]] (2 341 m ü. A.), das sich südwestlich bis zum  [[Torrener Joch]] mit dem [[Carl von Stahl-Haus]] erstreckt. Im  westlichen Teil bildet das Gebirge ein kleines Karstplateau mit dem  Namen ''Alpeltal''.
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Gegen Nordwesten entsendet das Gebirge den  scharfgezackten ''Mannlgrat'' mit dem [[Kehlstein]] (1 837 m ü. A.), auf  dessen Höhe das berühmt-berüchtigte [[Kehlsteinhaus]] thront. Einen  weiteren Seitenkamm bildet das Gebirge im [[Brettriedel]] (2 344 m ü.  A.) und [[Hohes Brett|Hohen Brett]] (2 341 m ü. A.), das sich südwestlich bis zum  [[Torrener Joch]] mit dem [[Carl von Stahl-Haus]] erstreckt. Im  westlichen Teil bildet das Gebirge ein kleines Karstplateau mit dem  Namen ''Alpeltal''.
    
== Geologie ==
 
== Geologie ==
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== Tier- und Pflanzenwelt ==
 
== Tier- und Pflanzenwelt ==
Das Göllmassiv weist vor allen Dingen in dessen entlegeneren  Teilen einen reichen Fundus an Naturerscheinungen auf. Zu den häufigsten  Vertretern der alpinen Tierwelt zählen Gamswild, <nowiki>Alpen</nowiki>[[Murmeltier|murmeltier]],  [[Rotwild]], [[Auerhuhn]], [[Birkhuhn]], [[Schneehuhn]], [[Alpendohle]], verschiedene  Greifvogelarten usw. Im Göllstock befinden sich auch Brutplätze des  [[Steinadler]]s, und auch [[Steinbock|Steinböcke]] wechseln gelegentlich vom benachbarten  Hagengebirge in das Gebiet des Höhen Göll. Im Nahbereich der Jochalpen  begegnet der Wanderer während der warmen Jahreszeit nicht selten [[ Kreuzotter]]n.
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Das Göllmassiv weist vor allen Dingen in dessen entlegeneren  Teilen einen reichen Fundus an Naturerscheinungen auf. Zu den häufigsten  Vertretern der alpinen Tierwelt zählen Gamswild, <nowiki>Alpen</nowiki>[[Murmeltier|murmeltier]],  [[Rotwild]], [[Auerhuhn]], [[Birkhuhn]], [[Schneehuhn]], [[Alpendohle]], verschiedene  Greifvogelarten usw. Im Göllstock befinden sich auch Brutplätze des  [[Steinadler]]s, und auch [[Steinbock|Steinböcke]] wechseln gelegentlich vom benachbarten  Hagengebirge in das Gebiet des Göllmassivs. Im Nahbereich der Jochalpen  begegnet der Wanderer während der warmen Jahreszeit nicht selten [[ Kreuzotter]]n.
    
Auch an  Pflanzen finden wir hier nahezu alle Vertreter der Nördlichen Kalkalpen  vor: an Coniferen namentlich [[Weißtanne]], [[Rottanne]], [[Legföhre]], [[Lärche]],  [[Föhre]]; allein das Vorkommen der [[Zirbelkiefer]] ist höchst selten. An  Laubgehölzen finden sich am häufigsten [[Rotbuche]] und [[Bergahorn]], in  höheren Regionen [[Grünerle]] und [[Zwergbirke]], aber auch die [[Ulme]] wird des  öfteren angetroffen. Auf offenen Almflächen und Bergwiesen begegnen wir  einem Reichtum an Vertretern phanerogamer Arten.
 
Auch an  Pflanzen finden wir hier nahezu alle Vertreter der Nördlichen Kalkalpen  vor: an Coniferen namentlich [[Weißtanne]], [[Rottanne]], [[Legföhre]], [[Lärche]],  [[Föhre]]; allein das Vorkommen der [[Zirbelkiefer]] ist höchst selten. An  Laubgehölzen finden sich am häufigsten [[Rotbuche]] und [[Bergahorn]], in  höheren Regionen [[Grünerle]] und [[Zwergbirke]], aber auch die [[Ulme]] wird des  öfteren angetroffen. Auf offenen Almflächen und Bergwiesen begegnen wir  einem Reichtum an Vertretern phanerogamer Arten.
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== Wege und Unterkünfte ==
 
== Wege und Unterkünfte ==
Der Göllstock gilt als eine der am besten erschlossenen Gebirgsgruppen der  [[Berchtesgadener Alpen]]. Von [[Hallein]] oder [[Berchtesgaden]]  erreicht man über den Dürrnberg bzw. den [[Obersalzberg]] die berühmte  (mautpflichtige) Roßfeld Panorama Straße,  deren Geschichte, ebenso wie diejenige des Obersalzberges, man heute  vorzugsweise mit der Ära des [[Nationalsozialismus]] verbindet. Auch die  (für den öffentlichen Fahrzeugverkehr gesperrte) Panoramastraße auf den  nahen Kehlstein und das Kehlsteinhaus („Adlerhorst“) sind Relikte aus  der Zeit des Nationalsozialismus. Im Nahbereich der Rossfeldstraße gibt  es eine Vielzahl von Hütten und Raststationen. Am Eckerfirst befindet  sich auf einer Höhe von 1 692 m ü. A das wunderschön gelegene  [[Purtschellerhaus]].
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Der Göllstock gilt als eine der am besten erschlossenen Gebirgsgruppen der  [[Berchtesgadener Alpen]]. Von [[Hallein]] oder [[Berchtesgaden]]  erreicht man über den Dürrnberg bzw. den [[Obersalzberg]] die berühmte  (mautpflichtige) Roßfeld Panorama Straße,  deren Geschichte, ebenso wie diejenige des Obersalzberges, man heute  vorzugsweise mit der Ära des [[Nationalsozialismus]] verbindet. Auch die  (für den öffentlichen Fahrzeugverkehr gesperrte) Panoramastraße auf den  nahen Kehlstein und das Kehlsteinhaus („Adlerhorst“) sind Relikte aus  der Zeit des Nationalsozialismus. Im Nahbereich der Rossfeldstraße gibt  es eine Vielzahl von Hütten und Raststationen. Am Eckerfirst befindet  sich auf einer Höhe von 1&nbsp;692 m ü. A das wunderschön gelegene  [[Purtschellerhaus]].
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Auch  die ''Dürreckstraße'' oberhalb von Berchtesgaden sowie die bekannte  Kabinenseilbahn der [[Jennerbahn]] auf den Gipfel des [[Jenner]]s (1 874 m  ü. A.) sorgen dafür, dass der Besucher auf unschwierigen Wegen mitten  in das Herz jener unvergleichlichen Alpenlandschaft gelangt. Vom Jenner  aus erreicht man in einer kurzen halben Stunde das anmutig gelegene  [[Carl-von-Stahl-Haus]] am [[Torrener Joch]]. Aber auch von der  Salzburger Seite ist das Torrener Joch vom Bluntautal bei Golling in  einer landschaftlich überaus reizvollen Wanderung über die [[Jochalpen]] zu  erreichen. Ein lohnender Abstecher führt unterhalb der Jochalpen zur  etwas abseits gelegenen, jedoch sagenhaft stillen und wildromantischen [[Alpwinklalm]]. Ein weiteres, beliebtes Wanderziel ist der [[Naturpark  Kühschwalb]] am Fuße der mächtigen Göll-Ostwand. Auch der malerische  ''Schwarzbachfall'' ([[Gollinger Wasserfall]]) am Kleinen Göll erfreut  sich alljährlich zahlreicher Besucher.
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Auch  die ''Dürreckstraße'' oberhalb von Berchtesgaden sowie die bekannte  Kabinenseilbahn der [[Jennerbahn]] auf den Gipfel des [[Jenner]]s (1&nbsp;874 m  ü. A.) sorgen dafür, dass der Besucher auf unschwierigen Wegen mitten  in das Herz jener unvergleichlichen Alpenlandschaft gelangt. Vom Jenner  aus erreicht man in einer kurzen halben Stunde das anmutig gelegene  [[Carl-von-Stahl-Haus]] am [[Torrener Joch]]. Aber auch von der  Salzburger Seite ist das Torrener Joch vom Bluntautal bei Golling in  einer landschaftlich überaus reizvollen Wanderung über die [[Jochalpen]] zu  erreichen. Ein lohnender Abstecher führt unterhalb der Jochalpen zur  etwas abseits gelegenen, jedoch sagenhaft stillen und wildromantischen [[Alpwinklalm]]. Ein weiteres, beliebtes Wanderziel ist der [[Naturpark  Kühschwalb]] am Fuße der mächtigen Göll-Ostwand. Auch der malerische  ''Schwarzbachfall'' ([[Gollinger Wasserfall]]) am Kleinen Göll erfreut  sich alljährlich zahlreicher Besucher.
    
Den  Höhepunkt einer jeden Göllwanderung stellt sicherlich die  Gratüberschreitung vom Purtschellerhaus zunächst auf den Hohen Göll,  dann weiter über das Hohe Brett zum Carl-von-Stahlhaus dar. Diese Tour  verlangt allerdings Einiges an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und  ist deshalb nur geübteren Bergwanderern zu empfehlen. Die bekanntesten  Unterkünfte in der Göll-Region sind:
 
Den  Höhepunkt einer jeden Göllwanderung stellt sicherlich die  Gratüberschreitung vom Purtschellerhaus zunächst auf den Hohen Göll,  dann weiter über das Hohe Brett zum Carl-von-Stahlhaus dar. Diese Tour  verlangt allerdings Einiges an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und  ist deshalb nur geübteren Bergwanderern zu empfehlen. Die bekanntesten  Unterkünfte in der Göll-Region sind: