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| | [[1244]] erhielt das Kloster durch eine Schenkung [[Eberhard II. von Regensberg|Eberhard II.]] eine [[Hube]] bei der „Kirchen in der Khrumbe“ – die erste Erwähnung der [[Pfarrkirche zum hl. Jakobus dem Älteren (Krimml)|Pfarrkirche]] von [[Krimml]] im [[Oberpinzgau]]. | | [[1244]] erhielt das Kloster durch eine Schenkung [[Eberhard II. von Regensberg|Eberhard II.]] eine [[Hube]] bei der „Kirchen in der Khrumbe“ – die erste Erwähnung der [[Pfarrkirche zum hl. Jakobus dem Älteren (Krimml)|Pfarrkirche]] von [[Krimml]] im [[Oberpinzgau]]. |
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| | + | [[1267]] weihte [[Heinrich von Lützelburg]] den Altar in der Kapelle der Heiligen Simon und Judas Thaddäus. |
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| | Am [[27. November]] [[1387]] nahm der Herzog von [[Herzogtum Bayern|Bayern]] den ahnungslosen Kirchenfürsten [[Erzbischof]] [[Pilgrim I.]] samt seinem Gefolge bei einer Besprechung in [[Raitenhaslach]] für sechs lange Wochen gefangen, weil Pilgrim einen Geheimvertrag mit dem Schwäbischen Städtebund geschlossen hatte. | | Am [[27. November]] [[1387]] nahm der Herzog von [[Herzogtum Bayern|Bayern]] den ahnungslosen Kirchenfürsten [[Erzbischof]] [[Pilgrim I.]] samt seinem Gefolge bei einer Besprechung in [[Raitenhaslach]] für sechs lange Wochen gefangen, weil Pilgrim einen Geheimvertrag mit dem Schwäbischen Städtebund geschlossen hatte. |
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| | [[Datei:Zisterzienserkloster Raitenhaslach Steinerner Saal mit Treppenhausanbau.jpg|thumb|Der Steinerne Saal mit Treppenhausanbau.]] | | [[Datei:Zisterzienserkloster Raitenhaslach Steinerner Saal mit Treppenhausanbau.jpg|thumb|Der Steinerne Saal mit Treppenhausanbau.]] |
| | [[Datei:Zisterzienserkloster Raitenhaslach Steinerner Saal innen.jpg|thumb|Der Steinerne Saal innen.]] | | [[Datei:Zisterzienserkloster Raitenhaslach Steinerner Saal innen.jpg|thumb|Der Steinerne Saal innen.]] |
| − | Ein Beispiel für den gelungenen Ausgleich von Erhalt und Neuerung ist der Steinerne Saal. Um während des Tages den für solchen [[Barock]]<nowiki>saal</nowiki> typischen beidseitigen Lichteinfall aus den originalen hohen Glasfenstern zu erhalten, wurden eigene Verschattungen kreiert, die Licht einlassen und doch das Projizierte auf dem Großbildschirm sichtbar machen. Zudem wurden spezielle Leuchtkörper so beweglich konstruiert, dass sie bei Tageslicht hinter dem Sims verschwinden. Das Knarzen der zum Steinernen Saal führenden Eichenholzstiege bezeichnet Paul Huber, Oberkonservator vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, als "''akustische Patina''". | + | Ein Beispiel für den gelungenen Ausgleich von Erhalt und Neuerung ist der Steinerne Saal. Um während des Tages den für solchen [[Barock]]<nowiki>saal</nowiki> typischen beidseitigen Lichteinfall aus den originalen hohen Glasfenstern zu erhalten, wurden eigene Verschattungen kreiert, die Licht einlassen und doch das Projizierte auf dem Großbildschirm sichtbar machen. Zudem wurden spezielle Leuchtkörper so beweglich konstruiert, dass sie bei Tageslicht hinter dem Sims verschwinden. Das Knarzen der zum Steinernen Saal führenden Eichenholzstiege bezeichnet Paul Huber, Oberkonservator vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, als "akustische Patina". |
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| | Der Bauherr dieses Saals wie überhaupt des Prälatenstocks stammt aus Salzburg. [[Robert Pendtner]], Student der Theologie und Philosophie an der [[Benediktineruniversität]], sei auf einer [[Wallfahrt]] nach [[Altötting]] vor Raitenhaslach vom Pferd gefallen, berichtet Paul Huber. Der Studiosus habe sich derart schwer verletzt, dass er im Kloster habe bleiben müssen. Nachdem ihn die Mönche gesund gepflegt hatten, sei er dort eingetreten und [[1734]] bautüchtiger [[Äbte des Zisterzienserklosters Raitenhaslach|Abt]] geworden. | | Der Bauherr dieses Saals wie überhaupt des Prälatenstocks stammt aus Salzburg. [[Robert Pendtner]], Student der Theologie und Philosophie an der [[Benediktineruniversität]], sei auf einer [[Wallfahrt]] nach [[Altötting]] vor Raitenhaslach vom Pferd gefallen, berichtet Paul Huber. Der Studiosus habe sich derart schwer verletzt, dass er im Kloster habe bleiben müssen. Nachdem ihn die Mönche gesund gepflegt hatten, sei er dort eingetreten und [[1734]] bautüchtiger [[Äbte des Zisterzienserklosters Raitenhaslach|Abt]] geworden. |