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| | ==Name== | | ==Name== |
| − | Der Name [[Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein Salzfass tauchten und schworen, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als „Salzbund“ in die Geschichte eingegangen. | + | Der Name [[Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein [[Salzfass]] tauchten und schworen, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als „Salzbund“ in die Geschichte eingegangen. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von [[Dagobert Weber]] geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die „kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren“. Aus der seit [[1897]] auftretenden „[[Los-von-Rom-Bewegung]]“ fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten. | + | Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von Dagobert Weber geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die „kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren“. Aus der seit [[1897]] auftretenden „Los-von-Rom-Bewegung“ fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten. |
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| | In der [[Zwischenkriegszeit]] wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus. | | In der [[Zwischenkriegszeit]] wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus. |
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| − | Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig bei der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten beteiligt. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet. Langjährige Obfrau war Lieselotte Eltz-Hoffmann https://www.sn.at/wiki/Lieselotte_Eltz-Hoffmann | + | Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig bei der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten beteiligt. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet. Langjährige Obfrau war [[Lieselotte Eltz-Hoffmann]]. |
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| | ==Aktuell== | | ==Aktuell== |
| − | Heute trifft sich der Verein regelmäßig an Fronleichnam zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst in der Christuskirche Sbg. https://christuskirche.at/ und besucht den Juli-Gottesdienst der Halleiner Pfarrgemeinde https://hallein-evangelisch.at/ am Predigtstuhl im [[Abtswald]] am [[Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. | + | Heute trifft sich der Verein regelmäßig an [[Fronleichnam]] zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst in der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in der [[Stadt Salzburg]] und besucht den Juli-Gottesdienst der Halleiner Pfarrgemeinde am [[Predigtstuhl]] im [[Abtswald]] auf dem [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. |
| − | Am Reformationstag 31. Oktober gibt es ein Reformationsgedenken in der Auferstehungskirche (Sbg.-Gneis https://auferstehungskirche-sbg.at/). | + | |
| | + | Am Reformationstag, den [[31. Oktober]], gibt es ein Reformationsgedenken in der [[Auferstehungskirche (Stadt Salzburg)|Auferstehungskirche]] in [[Gneis]] in der Stadt Salzburg. |
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| | ==Kontaktpersonen== | | ==Kontaktpersonen== |
| − | :Obfrau: Ingrid Eckerl https://www.matthaeuskirche.at/kontakt/lektorat/ | + | :Obfrau: Ingrid Eckerl |
| − | :Stellvertreterin: Linde Vegh https://www.sn.at/wiki/Gerlinde_V%C3%A9gh | + | :Stellvertreterin: Linde Vegh |
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| | ==Adresse== | | ==Adresse== |