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[[Bild:Geschichte Salzburgs Stadt und Land Band 1-1.jpg‎|thumb|Titelbild Buch „Geschichte Salzburgs, Stadt und Land“, Band 1/1. Das Titelbild zeigt das Krückenpastorale aus [[St. Peter]], Montierung [[11. Jahrhundert]], die Elfenbeinkrucke ist älter ("baculum s. Vitalis").]]
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[[Bild:Geschichte Salzburgs Stadt und Land Band 1-1.jpg‎|thumb|Titelbild des Buchs „Geschichte Salzburgs, Stadt und Land“, Band 1/1. Es zeigt das Krückenpastorale aus [[St. Peter]], Montierung [[11. Jahrhundert]], die Elfenbeinkrucke ist älter ("baculum s. [[Vitalis]]").]]
 
Das '''Krückenpastorale''' ist ein Krummstab, der sich in der [[Museum St. Peter|Schatzkammer]] der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] befindet.
 
Das '''Krückenpastorale''' ist ein Krummstab, der sich in der [[Museum St. Peter|Schatzkammer]] der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] befindet.
    
== Beschreibung ==
 
== Beschreibung ==
Bei der Krückenpastorale handelt es sich um einen 108 cm langen, achtseitigen Holzschaft mit Stiefel. Er hat oben einen emaillierten Silberbeschlag mitvier herabfallenden Dreieckslappen, zwei Schriftbändern, zwischen denen Kreuz- und Blattornamente angebracht sind.
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Bei dem Krückenpastorale handelt es sich um einen 108 cm langen, achtseitigen Holzschaft mit Stiefel. Der Schaft hat oben einen emaillierten Silberbeschlag mit vier herabfallenden Dreieckslappen und zwei Schriftbändern, zwischen denen Kreuz- und Blattornamente angebracht sind.
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Obere Inschrift in Unziale des [[13. Jahrhundert]]a: <blockquote>''AVE MARIA GRATIA P †</blockquote>Die untere Inschrift:<blockquote>''CRAS DABOR: NON HODIE . AMOR . VIN . (CIT)</blockquote> Über dem Beschlag (das Zwischenglied fehlt) befindet sich eine Elfenbeinkrücke, von der ein Arm sich einrollt und in einen Tierkopf mit ausgestreckter Zunge endet, während der andere Arm abgebrochen ist.
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Die obere Inschrift ist in Unzialschrift des [[13. Jahrhundert]]s verfasst und lautet:
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:''AVE MARIA GRATIA P †''<br>(Übersetzung: Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnaden!)
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Dieses Pastorale, das in den Inventaren von [[1462]] und [[1478]] als ein „chlains alltvätrisch stäbl“ angeführt erscheint, soll der Tradition nach vom hl. [[Rupert von Worms|Rupert]] herrühren. Eine bestimmte Datierung ist wegen der Einfachheit der Krücke - die Montierung dürfte nach der Schrift erst aus dem 13. Jahrhundert sein - sehr schwierig; ein einigermaßen verwandtes, aber reicheres Stück ist das Pedum S. Heriberti in Deutz (Lind, über den Krummstab; Hauthaler 22).
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Die untere Inschrift lautet:
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:''CRAS DABOR: NON HODIE . AMOR . VIN . (CIT)''<br>(Übersetzung: Morgen werde ich geben: nicht heute . Liebe . Wein(??) (CIT))
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Über dem Beschlag (das Zwischenglied fehlt) befindet sich eine Elfenbeinkrücke, von der ein Arm sich einrollt und in einem Tierkopf mit ausgestreckter Zunge endet, während der andere Arm abgebrochen ist.
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Dieses Pastorale, das in den Inventaren von [[1462]] und [[1478]] als ein „chlains alltvätrisch stäbl“ angeführt erscheint, soll der Tradition nach vom hl. [[Rupert von Worms|Rupert]] herrühren. Eine bestimmte Datierung ist wegen der Einfachheit der Krücke die Montierung dürfte nach der Schrift erst aus dem 13. Jahrhundert sein sehr schwierig; ein einigermaßen verwandtes, aber reicheres Stück ist das Pedum S.&nbsp;Heriberti in Deutz (''Lind, über den Krummstab; [[Willibald Hauthaler|Hauthaler]]&nbsp;22'').
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* [[Hans Tietze]]: „[[Die Denkmale des Benediktinerstifts St. Peter]]“, Seite 56
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* [[Hans Tietze|Tietze, Hans]]: „[[Die Denkmale des Benediktinerstifts St. Peter]]“, Seite 56
 
* [[St. Peter in Salzburg]], Seite 362
 
* [[St. Peter in Salzburg]], Seite 362
    
[[Kategorie:Erzabtei St. Peter]]
 
[[Kategorie:Erzabtei St. Peter]]
 
[[Kategorie:Salzburgs Schätze]]
 
[[Kategorie:Salzburgs Schätze]]