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Textersetzung - „Augustiner Chorherrenstift St. Zeno“ durch „Augustiner-Chorherrenstift St. Zeno“
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[[Datei:Kirche San Zeno in Bad Reichenhall.JPG|thumb|Kirche St.  Zeno in Bad Reichenhall]]   
 
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[[Datei:Konrad von Abenberg.jpg|thumb|Erzbischof [[Konrad I. von Abenberg|Konrad von Abenberg]], der Gründer des Augustiner Chorherrenstifts St. Zeno (Barockes Gemälde in St. Zeno) ]]
 
[[Datei:Konrad von Abenberg.jpg|thumb|Erzbischof [[Konrad I. von Abenberg|Konrad von Abenberg]], der Gründer des Augustiner Chorherrenstifts St. Zeno (Barockes Gemälde in St. Zeno) ]]
Dieser Artikel behandelt die '''Geschichte''' des [[Augustiner Chorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrenstifts St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall]] in [[Bayern]].
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Dieser Artikel behandelt die '''Geschichte''' des [[Augustiner-Chorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrenstifts St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall]] in [[Bayern]].
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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===Gründung des Stifts===
 
===Gründung des Stifts===
Bei dieser Zeno-Kirche hatte Erzbischof [[Konrad I. von Abenberg]] auf eigenem Grund [[1136]] das  [[Augustiner Chorherrenstift St. Zeno]] gegründet, welches der Verbesserung der Seelsorge im [[Reichenhaller Becken|Reichenhaller Tal]] dienen sollte. Der Erzbischof konnte damit aber auch seinen Einfluss in der wirtschaftlich bedeutenden Salinenstadt weiter ausbauen und sich einen machtpolitischen Brückenkopf schaffen. Zum ersten Propst wurde der Priester Lanzo († 1146) bestimmt, welcher zuvor schon längere Zeit Pfarrer von Reichenhall war. Er stammte sicher aus dem näheren Umfeld des Erzbischofs - etwa dem [[Domkapitel]] – da er dessen persönliches Vertrauen genoss. Die Zenokirche war bis zum Entstehen des Stifts die Pfarrkirche von Reichenhall, wie aus der Gründungsurkunde von [[1136}} hervorgeht. Falls die Zenokirche nicht schon längere Zeit Pfarrkirche war, könnte sie zu Beginn der mehrjährigen Gründungs- und Aufbauphase des Chorherrenstifts um 1121 die Kirche Johannes des Täufers (innerhalb der Stadtmauern) als Pfarrkirche abgelöst haben.
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Bei dieser Zeno-Kirche hatte Erzbischof [[Konrad I. von Abenberg]] auf eigenem Grund [[1136]] das  [[Augustiner-Chorherrenstift St. Zeno]] gegründet, welches der Verbesserung der Seelsorge im [[Reichenhaller Becken|Reichenhaller Tal]] dienen sollte. Der Erzbischof konnte damit aber auch seinen Einfluss in der wirtschaftlich bedeutenden Salinenstadt weiter ausbauen und sich einen machtpolitischen Brückenkopf schaffen. Zum ersten Propst wurde der Priester Lanzo († 1146) bestimmt, welcher zuvor schon längere Zeit Pfarrer von Reichenhall war. Er stammte sicher aus dem näheren Umfeld des Erzbischofs - etwa dem [[Domkapitel]] – da er dessen persönliches Vertrauen genoss. Die Zenokirche war bis zum Entstehen des Stifts die Pfarrkirche von Reichenhall, wie aus der Gründungsurkunde von [[1136}} hervorgeht. Falls die Zenokirche nicht schon längere Zeit Pfarrkirche war, könnte sie zu Beginn der mehrjährigen Gründungs- und Aufbauphase des Chorherrenstifts um 1121 die Kirche Johannes des Täufers (innerhalb der Stadtmauern) als Pfarrkirche abgelöst haben.
    
Diese Zeno-Kirche wurde abgebrochen und an ihrer Stelle eine neue Stiftskirche mit gewaltigen Ausmaßen errichtet, welche grundsätzlich allein den Chorherren vorbehalten war. Für die Bevölkerung musste daher eine eigene Pfarrkirche, „Leutkirche“ genannt, erbaut werden. Unter Lanzos Nachfolger Propst Heinrich I. (1146–1156) errichtete man diese westlich der Stiftsgebäude auf der gegenüberliegenden Seite der Straße. Erzbischof [[Eberhard I. von Biburg]] weihte sie im Jahre [[1158]] zu Ehren der heiligen Maria. Die [[Marienkirche]] war damit die Pfarrkirche für die das ganze [[Reichenhaller Becken|Reichenhaller Tal]] umfassende Pfarrei. Heute ist davon noch der Chor gegenüber dem Pfarrhof zu sehen.
 
Diese Zeno-Kirche wurde abgebrochen und an ihrer Stelle eine neue Stiftskirche mit gewaltigen Ausmaßen errichtet, welche grundsätzlich allein den Chorherren vorbehalten war. Für die Bevölkerung musste daher eine eigene Pfarrkirche, „Leutkirche“ genannt, erbaut werden. Unter Lanzos Nachfolger Propst Heinrich I. (1146–1156) errichtete man diese westlich der Stiftsgebäude auf der gegenüberliegenden Seite der Straße. Erzbischof [[Eberhard I. von Biburg]] weihte sie im Jahre [[1158]] zu Ehren der heiligen Maria. Die [[Marienkirche]] war damit die Pfarrkirche für die das ganze [[Reichenhaller Becken|Reichenhaller Tal]] umfassende Pfarrei. Heute ist davon noch der Chor gegenüber dem Pfarrhof zu sehen.
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== Bilder ==
 
== Bilder ==
{{Bildkat|Augustiner Chorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrenstift St. Zeno}}
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==Weblink==
 
==Weblink==
 
* [http://www.kath-stadtkirche-badreichenhall.de/pfarreien/st-zeno-bad-reichenhall/ Homepage der Pfarre St. Zeno in Bad Reichenhall]
 
* [http://www.kath-stadtkirche-badreichenhall.de/pfarreien/st-zeno-bad-reichenhall/ Homepage der Pfarre St. Zeno in Bad Reichenhall]