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, 11:07, 29. Mai 2011
Die '''Manharter''', auch Michaelsbrüder oder Hagleitnerianer genannt, war eine in Tirol gegründete religiös-politische Sekte des [[19. Jahrhundert]]s.
==Geschichte==
Die „Sekte der Manharter“ entstand, als [[Napoleon]] [[1809]] den Loyalitätseid verlangte, der auch vom Klerus zu leisten war. Die Manharter unter der Leitung von Pfarrer K. Hagleitner und dem Bauern S. Manzl, lehnten sowohl diesen Eid als auch den eidleistenden Klerus ab.
==Verbreitung==
Die Manharter waren vor allem im [[Tirol]]er [[Brixental]] verbreitet, das zum [[Erzbistum Salzburg]] gehörte. Sie pflegten auch Kontakte zu der von Agnes Wirsinger [[1811]] in [[Kärnten]] gegründeten Sekte der Michaelsritter, auch Michaelsbrüder genannt, die auf ein 1000-jähriges Reich hofften.
[[Balthasar Schitter]], ab [[1826]] als Pfarrvikar in [[Westendorf]] bestellt, erwarb sich große Verdienste um die Rückführung zahlreicher Sektenmitglieder in den Schoß der Katholischen Kirche.
==Quellen==
* http://www.aeiou.at
* Salzburgwiki, Stichwort Balthasar Schitter
[[Kategorie:Kirche]]
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Grenzregion]]