''G. rhombella'' wurde in Salzburg bisher nur im Bereich der [[Stadt Salzburg]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011) in rund 425 m Höhe gefunden. Die Funde stammen alle aus dem Monat Juli und datieren in die Jahre 1976 und 1979. Dies deckt sich gut mit den Angaben bei Bland et al. (2002), sowie Huemer & Karsholt (1999), welche als Flugzeit der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] eine Generation im Juli und August angeben. Über den natürlichen Lebensraum der Art in Salzburg ist nichts bekannt ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2014).
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''G. rhombella'' wurde im Land Salzburg lange Zeit nur im Bereich der [[Stadt Salzburg]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011) in den Jahren 1976 und 1979 in rund 425 m Höhe gefunden. Erst am 27. Juni 2022 erfolgte nun eine neue Beobachtung in Saalfelden Stadt (Zone II nach Embacher et al. 2011) in rund 740m Höhe. Die Funde stammen aus den Monat Juni und Juli. Dies deckt sich gut mit den Angaben bei Bland et al. (2002), sowie Huemer & Karsholt (1999), welche als Flugzeit der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] eine Generation im Juli und August angeben. Über den natürlichen Lebensraum der Art in Salzburg ist nichts bekannt ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2014).
==Biologie und Gefährdung==
==Biologie und Gefährdung==
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Unbekannt sind in Salzburg auch die Lebensweise der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]], sowie die Entwicklungsstadien. Die Raupen fressen nmach Literaturangaben (Huemer & Karsholt 1999, Bland et al. 2002) unter einem nach unten umgeschlagenen Blattrand oder zwischen zusammen gesponnenen Blättern von Apfel (''Malus'' sp.) oder Birne (''[[Pyrus communis]]''). Die Art wird allgemein als selten betrachtet (Bland et al. 2002), wobei die Ursache hierfür nicht bekannt sein dürfte. Mangels Daten zu Lebensweise und Lebensraum ist die Beurteilung einer eventuellen Gefährdung zur Zeit nicht möglich.
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Unbekannt sind in Salzburg auch die Lebensweise der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]], sowie die Entwicklungsstadien. Die Raupen fressen nach Literaturangaben (Huemer & Karsholt 1999, Bland et al. 2002) unter einem nach unten umgeschlagenen Blattrand oder zwischen zusammen gesponnenen Blättern von Apfel (''Malus'' sp.) oder Birne (''[[Pyrus communis]]''). Die Art wird allgemein als selten betrachtet (Bland et al. 2002), wobei die Ursache hierfür nicht bekannt sein dürfte. Mangels Daten zu Lebensweise und Lebensraum ist die Beurteilung einer eventuellen Gefährdung zur Zeit nicht möglich.