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„Die Emigrationspatente müssen vollzogen werden, es gehe, wie es wolle, leide daran, wer leiden kann; keine Gnade, keine Mildt, ein anderes ist nicht zu hoffen.“
 
„Die Emigrationspatente müssen vollzogen werden, es gehe, wie es wolle, leide daran, wer leiden kann; keine Gnade, keine Mildt, ein anderes ist nicht zu hoffen.“
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==Folgen==
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==Menschliche und wirtschaftliche Folgen==
In mehreren Zügen wurden die Unangesessenen (Taglöhner, Handwerker, Dienstboten) binnen weniger Tage vertrieben, die Angesessenen erhielten eine Frist von drei Monaten, um vor der Emigration ihre Besitzangelegenheiten zu regeln.  
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In mehreren Zügen wurden die Unangesessenen (Taglöhner, Handwerker, Dienstboten) binnen weniger Tage mitten in der kalten Jahreszeit vertrieben, die Angesessenen erhielten eine Frist von drei Monaten, um vor der Emigration ihre Besitzangelegenheiten zu regeln.  
Mehr als 20.000 Salzburger und Salzburgerinnen mussten das Land verlassen. Männer, Frauen und Kinder, von denen viele bereits unterwegs den Tod fanden und zahlreiche andere in den ersten Jahren nach ihrer Ankunft in den Asylländern als Folge der belastenden Umstände verstarben.
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Mehr als 20.000 Salzburger mussten das Land verlassen. Männer, Frauen und Kinder, von denen viele bereits unterwegs den Tod fanden und zahlreiche andere in den ersten Jahren nach ihrer Ankunft in den Asylländern als Folge der belastenden Umstände verstarben.
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Vor allem im [[Pongau]] und im [[Pinzgau]] standen nach der Emigration zahlreiche Höfe leer. Einige Pongauer Dörfer haben mehr als die Hälfte ihrer Bevölkerung verloren, was auch wirtschaftliche Konsequenzen hatte, die lange negativ nachwirkten.
    
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==
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