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| 1|| [[file:Peter Pfenninger-Haus, Salzburg.jpg|thumb|180px]]|| Die [[Peter Pfenninger Schenkung Liefering]] || Am [[Peter-Pfenninger-Haus]], [[Törringstraße]] 2|| Die [[1877]] beurkundete Peter Pfenninger Schenkung ist das Vermächtnis des letzten hauptberuflichen Fischers der [[Lieferinger Fischer]]innung, welche im Dienst der [[Salzburger Erzbischöfe]] gestanden war. Zu den Aufgaben des heutigen aus zehn Lieferinger Persönlichkeiten bestehenden Kuratoriums der Schenkung zählt im Besonderen die Betreuung der örtlichen Fischereigewässer wie etwa die an den [[Salzachseen]].
 
| 1|| [[file:Peter Pfenninger-Haus, Salzburg.jpg|thumb|180px]]|| Die [[Peter Pfenninger Schenkung Liefering]] || Am [[Peter-Pfenninger-Haus]], [[Törringstraße]] 2|| Die [[1877]] beurkundete Peter Pfenninger Schenkung ist das Vermächtnis des letzten hauptberuflichen Fischers der [[Lieferinger Fischer]]innung, welche im Dienst der [[Salzburger Erzbischöfe]] gestanden war. Zu den Aufgaben des heutigen aus zehn Lieferinger Persönlichkeiten bestehenden Kuratoriums der Schenkung zählt im Besonderen die Betreuung der örtlichen Fischereigewässer wie etwa die an den [[Salzachseen]].
 
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| 2|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 02.jpg|thumb|180px]] || Lieferinger [[Stadtpfarrkirche zu den Hll. Petrus und Paulus]] || Im Eingangsbereich der Alten Lieferinger Pfarrkirche, [[Lieferinger Hauptstraße]] 8 || Erstmals [[790]] urkundlich erwähnt, fiel der erste Kirchenbau einer [[Brände Stadt Salzburg|Brandkatastrophe]] um 1100 zum Opfer. Der nachfolgende [[Romanik|romanische]] Bau, der heute in Teilen noch erhalten ist, wurde [[Gotik|spätgotisch]] umgebaut (geweiht [[1561]]). Aus dem späten [[17. Jahrhundert]] stammen der barockisierte Altar und die Turmhaube. Ebenfalls zu dieser Zeit erfolgten Anbauten an der Außenseite der Kirche, die bei Renovierungsarbeiten um 1980 abgebrochen wurden. Vom ehemaligen gotischen Altar erhalten blieben acht kleine Altartafeln von ca. 1465.
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| 2|| [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 02.jpg|thumb|180px]] || Lieferinger [[Stadtpfarrkirche zu den hll. Petrus und Paulus]] || Im Eingangsbereich der Alten Lieferinger Pfarrkirche, [[Lieferinger Hauptstraße]] 8 || Erstmals [[790]] urkundlich erwähnt, fiel der erste Kirchenbau einer [[Brände Stadt Salzburg|Brandkatastrophe]] um 1100 zum Opfer. Der nachfolgende [[Romanik|romanische]] Bau, der heute in Teilen noch erhalten ist, wurde [[Gotik|spätgotisch]] umgebaut (geweiht [[1561]]). Aus dem späten [[17. Jahrhundert]] stammen der barockisierte Altar und die Turmhaube. Ebenfalls zu dieser Zeit erfolgten Anbauten an der Außenseite der Kirche, die bei Renovierungsarbeiten um 1980 abgebrochen wurden. Vom ehemaligen gotischen Altar erhalten blieben acht kleine Altartafeln von ca. 1465.
 
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| 3|| [[file:Mesnerhaus - Salzburg-Liefering-1.JPG|thumb|180px]]|| Das [[Mesnerhaus Liefering|Mesnerhaus]]|| Am Mesnerhaus, Lieferinger Hauptstraße 106 || Das Mesnerhaus stammt aus dem [[17. Jahrhundert]] und diente bis 1900 als [[Volksschule|Grundschule]]. Im [[20. Jahrhundert]] fungierte es unter anderem als Pfarrhof (bis 1993). Nach einer Generalsanierung beherbergt es seit 2002 den [[Stadtteilverein Liefering]].
 
| 3|| [[file:Mesnerhaus - Salzburg-Liefering-1.JPG|thumb|180px]]|| Das [[Mesnerhaus Liefering|Mesnerhaus]]|| Am Mesnerhaus, Lieferinger Hauptstraße 106 || Das Mesnerhaus stammt aus dem [[17. Jahrhundert]] und diente bis 1900 als [[Volksschule|Grundschule]]. Im [[20. Jahrhundert]] fungierte es unter anderem als Pfarrhof (bis 1993). Nach einer Generalsanierung beherbergt es seit 2002 den [[Stadtteilverein Liefering]].
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| 20 || Tafel wurde entfernt. || Die evangelische Johanneskapelle || Stauffeneggstraße 51 || Nach Auflassung der Kapelle 2010 wurde die Tafel abgenommen. Für [[Protestanten|protestantische]] Flüchtlinge aus Südosteuropa, die nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] nach Salzburg gekommen waren, wurden mehrere Wohnmöglichkeiten geschaffen. In das Gebäude [[Stauffeneggstraße]] 49–51 wurde eine Kapelle integriert, die, bis zur Errichtung der evangelischen [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]], neben der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] an der [[Schwarzstraße]], den Protestanten als zweites Gotteshaus in Salzburg diente.
 
| 20 || Tafel wurde entfernt. || Die evangelische Johanneskapelle || Stauffeneggstraße 51 || Nach Auflassung der Kapelle 2010 wurde die Tafel abgenommen. Für [[Protestanten|protestantische]] Flüchtlinge aus Südosteuropa, die nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] nach Salzburg gekommen waren, wurden mehrere Wohnmöglichkeiten geschaffen. In das Gebäude [[Stauffeneggstraße]] 49–51 wurde eine Kapelle integriert, die, bis zur Errichtung der evangelischen [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]], neben der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] an der [[Schwarzstraße]], den Protestanten als zweites Gotteshaus in Salzburg diente.
 
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| 21 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 21-1.jpg|thumb|180px]] || Die [[Stadtpfarre Salzburg-St. Martin]] || Vor der [[Stadtpfarrkirche zum hl. Martin Liefering]] am Glockenturm, [[Triebenbachstraße]] 26 || Nachdem in den 1960er-Jahren die Bevölkerung Lieferings stark zugenommen hatte, wurde aus räumlichen Gründen eine zweite katholische Kirche fällig. Anfangs wurden ab 1968 Gottesdienste außerhalb der [[Stadtpfarrkirche zu den Hll. Petrus und Paulus|alten Pfarrkirche Liefering]] im Gebäude der neu errichteten [[Volksschule Liefering II]] abgehalten, ab [[Weihnachten]] 1972 in dem schon bestehenden Pfarrsaal. Gegen Jahresende 1969 war die Gründung der neuen Pfarre Salzburg-St. Martin beschlossen worden. Der Baubeginn des gesamten Pfarrzentrums mit sozialen Einrichtungen erfolgte erst im Mai 1979, die Einweihung der Kirche am [[9. November]] [[1980]]. Die Pfarre erstreckt sich auf das [[Salzachseen|Salzachseegebiet]] und den gesamten Raum östlich der [[Münchner Bundesstraße]].
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| 21 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 21-1.jpg|thumb|180px]] || Die [[Stadtpfarre Salzburg-St. Martin]] || Vor der [[Stadtpfarrkirche zum hl. Martin Liefering]] am Glockenturm, [[Triebenbachstraße]] 26 || Nachdem in den 1960er-Jahren die Bevölkerung Lieferings stark zugenommen hatte, wurde aus räumlichen Gründen eine zweite katholische Kirche fällig. Anfangs wurden ab 1968 Gottesdienste außerhalb der [[Stadtpfarrkirche zu den hll. Petrus und Paulus|alten Pfarrkirche Liefering]] im Gebäude der neu errichteten [[Volksschule Liefering II]] abgehalten, ab [[Weihnachten]] 1972 in dem schon bestehenden Pfarrsaal. Gegen Jahresende 1969 war die Gründung der neuen Pfarre Salzburg-St. Martin beschlossen worden. Der Baubeginn des gesamten Pfarrzentrums mit sozialen Einrichtungen erfolgte erst im Mai 1979, die Einweihung der Kirche am [[9. November]] [[1980]]. Die Pfarre erstreckt sich auf das [[Salzachseen|Salzachseegebiet]] und den gesamten Raum östlich der [[Münchner Bundesstraße]].
 
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| 22 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 22-3.jpg|thumb|180px]] || [[Salzachschifffahrt]] || Am Ende der [[Theodostraße]] an der [[Salzach]] || Vom [[Mittelalter]] bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts herrschte auf der Salzach reger Handelsverkehr hauptsächlich zwischen [[Hallein]] und [[Laufen an der Salzach]] ([[Salz]], Getreide, [[Wein]] und andere Waren). Kontrolliert wurde der Verkehr von den Schiffseignern in Laufen. Der Fluss diente zudem sowohl Lieferinger als auch Laufener Fischern als Fanggrund. Mit der neuen Grenzziehung zwischen [[Bayern]] und Salzburg im Jahr [[1816]] entlang der Salzach beschränkte sich der Handel zusehends und kam mit dem Anschluss der Städte an die [[Westbahn|Eisenbahn]] Mitte des 19. Jahrhunderts völlig zum Erliegen.
 
| 22 || [[file:Lieferinger Kulturwanderweg - Tafel 22-3.jpg|thumb|180px]] || [[Salzachschifffahrt]] || Am Ende der [[Theodostraße]] an der [[Salzach]] || Vom [[Mittelalter]] bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts herrschte auf der Salzach reger Handelsverkehr hauptsächlich zwischen [[Hallein]] und [[Laufen an der Salzach]] ([[Salz]], Getreide, [[Wein]] und andere Waren). Kontrolliert wurde der Verkehr von den Schiffseignern in Laufen. Der Fluss diente zudem sowohl Lieferinger als auch Laufener Fischern als Fanggrund. Mit der neuen Grenzziehung zwischen [[Bayern]] und Salzburg im Jahr [[1816]] entlang der Salzach beschränkte sich der Handel zusehends und kam mit dem Anschluss der Städte an die [[Westbahn|Eisenbahn]] Mitte des 19. Jahrhunderts völlig zum Erliegen.
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