: Wolf Dietrich von Raitenau war ein Fürst, dessen Andenken noch heutigen Tages im Volke lebt. Seine Baulust und Gefangenschaft auf der Festung sind allgemein bekannt. Er ließ sich im Friedhofe zu St. Sebastian, den er gründete, in der Gabrielskapelle, in Mitte seines Volkes, das er im Leben so sehr liebte und im Herzen trug*) begraben. Bald darauf verbreitete sich das Gerede, Wolf Dietrich sei eigentlich nicht todt, sondern sitze in seiner Gruft unterhalb der Kapelle aufrecht im Bischofsgewande da, Baurisse und Stiftbriefe in der Hand. Noch zu Vierthalers Zeiten erhielt sich diese Sage. Erst in den letzten Jahrzehnte» starb sie aus. **) | : Wolf Dietrich von Raitenau war ein Fürst, dessen Andenken noch heutigen Tages im Volke lebt. Seine Baulust und Gefangenschaft auf der Festung sind allgemein bekannt. Er ließ sich im Friedhofe zu St. Sebastian, den er gründete, in der Gabrielskapelle, in Mitte seines Volkes, das er im Leben so sehr liebte und im Herzen trug*) begraben. Bald darauf verbreitete sich das Gerede, Wolf Dietrich sei eigentlich nicht todt, sondern sitze in seiner Gruft unterhalb der Kapelle aufrecht im Bischofsgewande da, Baurisse und Stiftbriefe in der Hand. Noch zu Vierthalers Zeiten erhielt sich diese Sage. Erst in den letzten Jahrzehnte» starb sie aus. **) |