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Der Mirabellgarten wurde als barocker Garten um  [[1690]] im Auftrag von Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Johann Ernst Graf Thun]] durch [[Fischer von Erlach]] errichtet. Spätere Umgestaltungen im Geist des Rokoko erfolgten durch [[Lukas von Hildebrandt]]. Die vier steinernen Skulpturengruppen wurden bereits 1690 von Ottavio Mosto und wie alle anderen 20 Skulpturen nach Entwürfen von Fischer von Erlach gestaltet.
 
Der Mirabellgarten wurde als barocker Garten um  [[1690]] im Auftrag von Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Johann Ernst Graf Thun]] durch [[Fischer von Erlach]] errichtet. Spätere Umgestaltungen im Geist des Rokoko erfolgten durch [[Lukas von Hildebrandt]]. Die vier steinernen Skulpturengruppen wurden bereits 1690 von Ottavio Mosto und wie alle anderen 20 Skulpturen nach Entwürfen von Fischer von Erlach gestaltet.
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Das Brunnenbecken wurde mehrfach saniert, z. B. im Jahr [[1895]]. Damals wurde auch die Fontäne erneuert. Nach [[1907]] stieg die ''Große Fontäne'' vorübergehend sogar 20 Meter empor. Eine Beleuchtung der Großen Fontäne war schon seit dem Jahr 1908 vorgesehen <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19071106&query=%22leuchtbrunnen%22&ref=anno-search&seite=5 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik 6. November 1907]</ref>. Seit 1930 wurde die Große Fontäne bzw. der Vier-Elemente-Brunnen auf Grund einer neuen Initiative des [[Stadtverein Salzburg|Salzburger Stadtverschönerungsvereins]] mit Hilfe der Elektrofirma Georg Müller vom [[Waagplatz]] dann endlich in den späten Abendstunden elektrisch beleuchtet und damit zum ''Leuchtbrunnen''. In den Jahren von 1930  bis 1938 wurden auch ''Leuchtbrunnenkonzerte'' veranstaltet. Im Jahr [[1930]] haben insgesamt 22&nbsp;000 Personen an 6 Leuchtbrunnenkonzerten, sowie bei einem Konzerttermin sogar 4&nbsp;000 Besucher teilgenommen.  <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19300919&query=%22leuchtbrunnen%22&ref=anno-search&seite=5 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 19. September 1930]</ref> Die Kosten der neuen Beleuchtungsanlage konnten durch die hohe Zahl der Besucher so bereits im Jahr 1930 zur Gänze wieder eingenommen werden.  
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Das Brunnenbecken wurde mehrfach saniert, z. B. im Jahr [[1895]]. Damals wurde auch die Fontäne erneuert. Nach [[1907]] stieg die ''Große Fontäne'' vorübergehend sogar 20 Meter empor. Eine Beleuchtung der Großen Fontäne war schon seit dem Jahr 1908 vorgesehen <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19071106&query=%22leuchtbrunnen%22&ref=anno-search&seite=5 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik 6. November 1907]</ref>. Seit 1930 wurde die Große Fontäne bzw. der Vier-Elemente-Brunnen auf Grund einer neuen Initiative des [[Stadtverein Salzburg|Salzburger Stadtverschönerungsvereins]] mit Hilfe der Elektrofirma Georg Müller vom [[Waagplatz]] dann endlich in den späten Abendstunden elektrisch beleuchtet und damit zum ''Leuchtbrunnen''. In den Jahren von 1930  bis 1938 wurden auch ''Leuchtbrunnenkonzerte'' veranstaltet. Im Jahr [[1930]] haben insgesamt 22&nbsp;000 Personen an 6 Leuchtbrunnenkonzerten, sowie bei einem Konzerttermin sogar 4&nbsp;000 Besucher teilgenommen.  <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19300919&query=%22leuchtbrunnen%22&ref=anno-search&seite=5 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 19. September 1930]</ref> Die Kosten der neuen Beleuchtungsanlage konnten durch die hohe Zahl der Besucher so bereits im Jahr 1930 zur Gänze wieder eingenommen werden.  
    
Die Figurenpaare werden (hier nicht ganz richtig) z.T. auch als ''Raptusgruppen''<ref>Raptusgruppe: Von lateinisch raptus, "Raub", "Entführung" – in der Bildenden Kunst die Darstellung einer Entführung. Bekannte Beispiele sind der Raub der Amymone, der Raub der Europa, der Raub der Sabinerinnen und „Nessus raubt Dejanira” ([http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_7410.html ''Das grosse Kunstlexikon'' von P.W. Hartmann]</ref> bezeichnet.
 
Die Figurenpaare werden (hier nicht ganz richtig) z.T. auch als ''Raptusgruppen''<ref>Raptusgruppe: Von lateinisch raptus, "Raub", "Entführung" – in der Bildenden Kunst die Darstellung einer Entführung. Bekannte Beispiele sind der Raub der Amymone, der Raub der Europa, der Raub der Sabinerinnen und „Nessus raubt Dejanira” ([http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_7410.html ''Das grosse Kunstlexikon'' von P.W. Hartmann]</ref> bezeichnet.