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| | === Geschichtliche Notizen === | | === Geschichtliche Notizen === |
| − | * Am [[24. November]] [[1907]] trafen sich rund 70 Mitglieder des [[Katholischer Bauernbund|Katholischen Bauernbundes]] im Restaurant Lohninghof zu einer ''Plauderstunde''.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19071125&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 25. November 1907, Seite 3</ref> | + | * Am [[24. November]] [[1907]] trafen sich rund 70 Mitglieder des [[Katholischer Bauernbund|Katholischen Bauernbundes]] im Restaurant Lohninghof zu einer ''Plauderstunde''.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19071125&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 25. November 1907, Seite 3</ref> |
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| − | * [[1916]] gab es 400 Einwohner in dieser Gemeinde.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19160516&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], Salzburger Chronik Ausgabe vom 16. Mai 1916, Seite 7</ref> | + | * [[1916]] gab es 400 Einwohner in dieser Gemeinde.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19160516&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], Salzburger Chronik Ausgabe vom 16. Mai 1916, Seite 7</ref> |
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| − | * Auf der Lohinghofwiese landete am [[9. Februar]] [[1926]] um 16:30 Uhr ein vom Chefpiloten Johann Guritzer, der Daimler-Motorengesellschaft in Sindelfingen bei Stuttgart, Deutschland, gelenkter Eindecker. Guritzer gab an, am nächsten Tag weiter nach Graz fliegen zu wollen.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19260211&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 11. Februar 1926, Seite 4</ref> | + | * Auf der Lohinghofwiese landete am [[9. Februar]] [[1926]] um 16:30 Uhr ein vom Chefpiloten Johann Guritzer, der Daimler-Motorengesellschaft in Sindelfingen bei Stuttgart, Deutschland, gelenkter Eindecker. Guritzer gab an, am nächsten Tag weiter nach Graz fliegen zu wollen.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19260211&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 11. Februar 1926, Seite 4</ref> |
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| − | * Im Mai 1927 rissen zwei jagender Hund 28 Schafe. Einige Bauern verloren dabei alle ihre Schafe.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19270517&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 17. Mai 1927, Seite8 </ref> | + | * Im Mai 1927 rissen zwei jagender Hund 28 Schafe. Einige Bauern verloren dabei alle ihre Schafe.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19270517&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 17. Mai 1927, Seite8 </ref> |
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| − | * Ein Wolkenbruch am [[7. August]] [[1927]] richtete großen Schaden in der Gemeinde an.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270811&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 11. August 1927, Seite 3</ref> | + | * Ein Wolkenbruch am [[7. August]] [[1927]] richtete großen Schaden in der Gemeinde an.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270811&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 11. August 1927, Seite 3</ref> |
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| − | * Brand des ''Stablerdörfls'' an der [[Schwalbenwand]] am [[11. Oktober]] 1927: an einem sonnigen Herbstnachmittag konnte man vom Dorf aus zunächst ein brennendes Objekt erkennen. Nach und nach ein zweites und drittes. Die Zuschauer im Tal hofften auf eine baldige Löschung. Doch wie sie später erfuhren, hatte die erst kürzlich angeschaffte ''Motorspritze'' aus Zell am See einen Defekt. Und Thumersbach besaß noch keine eigene Feuerwehr. Das aus fünf "Höfen" und zahlreichen Nebengebäude bestandene "Staberldörfl" brannte infolge mangelndem Löschwasser komplett ab. Der nächstgelegene Bach wäre der mindestens 100 Höhenmeter tiefer gelegene [[Thumersbach (Wildbach)|Thumersbach]] gewesen.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19271020&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 20. Oktober 1927, Seite 10</ref> Am [[1. August]] [[1928]] fand dann die Einweihung der neu errichteten Gebäude unter Anwesenheit von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] statt. Das Festessen fand im Gasthof Lohninghof statt.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19280803&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 3. August 1928, Seite 9</ref> | + | * Brand des ''Stablerdörfls'' an der [[Schwalbenwand]] am [[11. Oktober]] 1927: an einem sonnigen Herbstnachmittag konnte man vom Dorf aus zunächst ein brennendes Objekt erkennen. Nach und nach ein zweites und drittes. Die Zuschauer im Tal hofften auf eine baldige Löschung. Doch wie sie später erfuhren, hatte die erst kürzlich angeschaffte ''Motorspritze'' aus Zell am See einen Defekt. Und Thumersbach besaß noch keine eigene Feuerwehr. Das aus fünf "Höfen" und zahlreichen Nebengebäude bestandene "Staberldörfl" brannte infolge mangelndem Löschwasser komplett ab. Der nächstgelegene Bach wäre der mindestens 100 Höhenmeter tiefer gelegene [[Thumersbach (Wildbach)|Thumersbach]] gewesen.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19271020&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 20. Oktober 1927, Seite 10</ref> Am [[1. August]] [[1928]] fand dann die Einweihung der neu errichteten Gebäude unter Anwesenheit von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] statt. Das Festessen fand im Gasthof Lohninghof statt.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19280803&query=%22Gemeinde+Thumersbach%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 3. August 1928, Seite 9</ref> |
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| | * Am [[9. März]] [[1934]] erteilte die [[Salzburger Landesregierung]] die Konzession zum Betrieb einer ständigen Überfuhr mittels Motorbootes auf dem Zeller See. Denn die Einwohner Thumerbach erledigten größtenteils ihre Einkäufe in Zell am See. Gegen diese Konzession hatte sich Zell am See gewehrt. Das Handelsministerium wies den dagegen ergriffenen Rekurs der Stadtgemeinde Zell am See ab. Daraufhin brachte diese eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof ein. Die Gemeinde war der Auffassung, dass die Bewilligung zur Motorbootfahrt auf dem Zellersee von der Zustimmung der der Stadtgemeinde Zell am See als Eigentümerin des Sees abhängig sei. In der Gegenschaft der belangten Behörde wurde darauf hingewiesen, dass es sich bei der Konzessionserteilung nur um die Berechtigung vom öffentlich-rechtlichen Standpunkt handle. Durch die Konzessionserteilung werde die Gemeinde Thumersbach nicht von der Verpflichtung des Nachweises der Berechtigung der Eigentümerin des Zeller Sees enthoben. Die Konzessionserteilung durch die politische Behörde sei eine Vorfrage, zu deren Lösung die Behörde nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet sei. Der Verwaltungsgerichtshof wies mit 9. März 1934 die Klage ab. | | * Am [[9. März]] [[1934]] erteilte die [[Salzburger Landesregierung]] die Konzession zum Betrieb einer ständigen Überfuhr mittels Motorbootes auf dem Zeller See. Denn die Einwohner Thumerbach erledigten größtenteils ihre Einkäufe in Zell am See. Gegen diese Konzession hatte sich Zell am See gewehrt. Das Handelsministerium wies den dagegen ergriffenen Rekurs der Stadtgemeinde Zell am See ab. Daraufhin brachte diese eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof ein. Die Gemeinde war der Auffassung, dass die Bewilligung zur Motorbootfahrt auf dem Zellersee von der Zustimmung der der Stadtgemeinde Zell am See als Eigentümerin des Sees abhängig sei. In der Gegenschaft der belangten Behörde wurde darauf hingewiesen, dass es sich bei der Konzessionserteilung nur um die Berechtigung vom öffentlich-rechtlichen Standpunkt handle. Durch die Konzessionserteilung werde die Gemeinde Thumersbach nicht von der Verpflichtung des Nachweises der Berechtigung der Eigentümerin des Zeller Sees enthoben. Die Konzessionserteilung durch die politische Behörde sei eine Vorfrage, zu deren Lösung die Behörde nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet sei. Der Verwaltungsgerichtshof wies mit 9. März 1934 die Klage ab. |