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'''Josef Noisternigg''' (* [[22. Dezember]] [[1880]] in der [[Stadt Salzburg]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-maxglan/TFB2/?pg=103 Taufbuch der Pfarre Salzburg-Maxglan, Band II, S. 101.]</ref>; † [[1942]]) war Obmann des [[Salzburger Athletenklub 1890|Ringer-Athleten-Klubs]]<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19350304&query=%22Josef+Noisternigg%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 4. März 1935, Seite 10</ref> und der Invaliden-Organisation<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19240214&query=%22Josef+Noisternigg%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 14. Februar 1924, Seite 4</ref>, Pferdehändler<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19190930&query=%22Josef+Noisternigg%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 30. September 1919, Seite 5</ref> und Wirt des [[Gasthof zum Noisternig|Gasthofs zum Noisternig]] in der [[1935]] nach [[Stadt Salzburg|Salzburg]] eingemeindeten Gemeinde [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]].
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'''Josef Noisternigg''' (* [[22. Dezember]] [[1880]] in der [[Stadt Salzburg]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-maxglan/TFB2/?pg=103 Taufbuch der Pfarre Salzburg-Maxglan, Band II, S. 101.]</ref>; † [[1942]]) war Obmann des [[Salzburger Athletenklub 1890|Ringer-Athleten-Klubs]]<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19350304&query=%22Josef+Noisternigg%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 4. März 1935, Seite 10</ref> und der Invaliden-Organisation<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19240214&query=%22Josef+Noisternigg%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 14. Februar 1924, Seite 4</ref>, Pferdehändler<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19190930&query=%22Josef+Noisternigg%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 30. September 1919, Seite 5</ref> und Wirt des [[Gasthof zum Noisternig|Gasthofs zum Noisternig]] in der [[1935]] nach [[Stadt Salzburg|Salzburg]] eingemeindeten Gemeinde [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]].
    
== Leben ==
 
== Leben ==
Es findet sich ein Eintrag einer Trauung in der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Evangelischen Kirchengemeinde]] am [[6. März]] [[1905]] eines Fleischhauergehilfe Josef Noisternigg und Therese Hirner, Köchin.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19050405&query=%22Josef+Noisternigg%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 5. April 1905, Seite 6</ref> Ob es sich dabei um diesen Noisternigg handelte, ist noch nicht geklärt.
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Es findet sich ein Eintrag einer Trauung in der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Evangelischen Kirchengemeinde]] am [[6. März]] [[1905]] eines Fleischhauergehilfe Josef Noisternigg und Therese Hirner, Köchin.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19050405&query=%22Josef+Noisternigg%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 5. April 1905, Seite 6</ref> Ob es sich dabei um diesen Noisternigg handelte, ist noch nicht geklärt.
    
Nach dem [[Ersten Weltkrieg]] erwarb er von [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] den der [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbrauerei]] verpfändeten [[Gasthof zum Noisternig]] in [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]].  
 
Nach dem [[Ersten Weltkrieg]] erwarb er von [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] den der [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbrauerei]] verpfändeten [[Gasthof zum Noisternig]] in [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]].  
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Am Abend des [[30. April]] [[1934]] wurde Noisternigg mit einem Fuhrwerk zwischen der Gemeinde [[Wals]] und der Gemeinde Maxglan von drei Hilfsgendarmen angehalten. Dabei entdeckten sie im Fuhrwerk von der Einfuhr aus Deutschland verbotenes [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Propagandamaterial. Bei der Beschlagnahmung durch die Beamten bezeichnete Noisternigg diese als das Benehmen von Banditen und Wegelagerer. Dafür wurde er [[7. Juni]] 1934 wegen Wachebeleidigung zu zu zehn  [[Schilling]] verurteilt.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19340607&query=%22Josef+Noisternigg%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 7. Juni 1934, Seite 9</ref>
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Am Abend des [[30. April]] [[1934]] wurde Noisternigg mit einem Fuhrwerk zwischen der Gemeinde [[Wals]] und der Gemeinde Maxglan von drei Hilfsgendarmen angehalten. Dabei entdeckten sie im Fuhrwerk von der Einfuhr aus Deutschland verbotenes [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Propagandamaterial. Bei der Beschlagnahmung durch die Beamten bezeichnete Noisternigg diese als das Benehmen von Banditen und Wegelagerer. Dafür wurde er [[7. Juni]] 1934 wegen Wachebeleidigung zu zu zehn  [[Schilling]] verurteilt.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19340607&query=%22Josef+Noisternigg%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 7. Juni 1934, Seite 9</ref>
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[[1937]] im Juli wurde ein Konkursverfahren über Noisternigg aufgehoben.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19370713&query=%22Josef+Noisternigg%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 13. Juli 1937, Seite 5</ref>
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[[1937]] im Juli wurde ein Konkursverfahren über Noisternigg aufgehoben.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19370713&query=%22Josef+Noisternigg%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 13. Juli 1937, Seite 5</ref>
    
Einer seiner Mitarbeiter als Pferdehändler war [[Johann Stojkowitsch]], der als [[Roma|Rom]] ein aus Salzburg deportiertes [[NS-Opfer|Opfer]] des [[Nationalsozialismus]] wurde. Auch der [[Polen|Polnische]] [[Zwangsarbeit]]er [[Jan Blach]] arbeitete für Josef Noisternigg als Pferdehändler. Auch er wurde höchstwahrscheinlich ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.
 
Einer seiner Mitarbeiter als Pferdehändler war [[Johann Stojkowitsch]], der als [[Roma|Rom]] ein aus Salzburg deportiertes [[NS-Opfer|Opfer]] des [[Nationalsozialismus]] wurde. Auch der [[Polen|Polnische]] [[Zwangsarbeit]]er [[Jan Blach]] arbeitete für Josef Noisternigg als Pferdehändler. Auch er wurde höchstwahrscheinlich ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.