Änderungen

K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 11: Zeile 11:  
:''„ … – anstatt daß graf ''Arco'' meine bittschrift angenommen, oder mir ''audienz'' verschafet, oder gerathen hätte selbe nachzuschicken, oder mir zugeredet hätte die sache noch so zu lassen, und besser zu überlegen, ''afin'', – was er gewollt hätte – Nein – da schmeist er mich zur thüre hinaus, und giebt mir einen tritt im hintern. – Nun, das heisst auf teutsch, daß Salzburg nicht mehr für mich ist; ausgenommen mit guter gelegenheit dem hr. grafen wieder ingleichen einen tritt im arsch zu geben, und sollte es auf öfentlicher gasse geschehen. – ich begehre gar keine ''satisfaction'' deswegen beym Erzbischof, denn er wäre nicht im stande sie mir auf solche art zu verschaffen, wie ich sie mir selbst nehmen muß; sondern ich werde nächster tägen dem hr. grafen schreiben, was er sich von mir zuverlässig zu gewarten hat, sobald das glück will daß ich ihn treffe, es mag seyn wo es will, nur an keinen ort wo ich ''respect'' haben muß; –.“'' (Wolfgangs Brief an den Vater vom 13. Juni 1781)[http://www.zeno.org/Musik/M/Schiedermair,%20Ludwig/Die%20Briefe%20W.A.%20Mozarts%20und%20seiner%20Familie/Zweiter%20Band/Siebente%20Reihe/180.%20an%20den%20Vater,%20Wien,%2013.%20Juni%201781]
 
:''„ … – anstatt daß graf ''Arco'' meine bittschrift angenommen, oder mir ''audienz'' verschafet, oder gerathen hätte selbe nachzuschicken, oder mir zugeredet hätte die sache noch so zu lassen, und besser zu überlegen, ''afin'', – was er gewollt hätte – Nein – da schmeist er mich zur thüre hinaus, und giebt mir einen tritt im hintern. – Nun, das heisst auf teutsch, daß Salzburg nicht mehr für mich ist; ausgenommen mit guter gelegenheit dem hr. grafen wieder ingleichen einen tritt im arsch zu geben, und sollte es auf öfentlicher gasse geschehen. – ich begehre gar keine ''satisfaction'' deswegen beym Erzbischof, denn er wäre nicht im stande sie mir auf solche art zu verschaffen, wie ich sie mir selbst nehmen muß; sondern ich werde nächster tägen dem hr. grafen schreiben, was er sich von mir zuverlässig zu gewarten hat, sobald das glück will daß ich ihn treffe, es mag seyn wo es will, nur an keinen ort wo ich ''respect'' haben muß; –.“'' (Wolfgangs Brief an den Vater vom 13. Juni 1781)[http://www.zeno.org/Musik/M/Schiedermair,%20Ludwig/Die%20Briefe%20W.A.%20Mozarts%20und%20seiner%20Familie/Zweiter%20Band/Siebente%20Reihe/180.%20an%20den%20Vater,%20Wien,%2013.%20Juni%201781]
 
==Familie==
 
==Familie==
Georg Anton Felix war Sohn des Vinciguerra V. Grafen von Arco und der Pulcheria Felicitas Gräfin von [[Thun]]. Er war in erster Ehe mit Maria Ernestina Gräfin von [[Kuenburg|Khüenburg]] (* 1704) und in zweiter Ehe mit Josepha Gräfin Hardegg verheiratet, die ihm vier Kinder schenkte:<ref>[http://www.geneall.net/D/per_page.php?id=1736133 geneall.net > Georg Anton Felix, Graf von Arco]</ref>  
+
Georg Anton Felix war Sohn des Vinciguerra V. [[Arco|Grafen von Arco]] und der Pulcheria Felicitas Gräfin von [[Thun]]. Er war in erster Ehe mit Maria Ernestina Gräfin von [[Kuenburg|Khüenburg]] (* 1704) und in zweiter Ehe mit Josepha Gräfin Hardegg verheiratet, die ihm vier Kinder schenkte:<ref>[http://www.geneall.net/D/per_page.php?id=1736133 geneall.net > Georg Anton Felix, Graf von Arco]</ref>  
 
* Leopold Julius Felix (* [[1. Februar]] [[1732]]), verh. mit Josepha Gräfin [[Firmian]] (* 1745, † 1803), Tochter des [[Franz Laktanz Graf von Firmian|Franz Laktanz Grafen von Firmian]]
 
* Leopold Julius Felix (* [[1. Februar]] [[1732]]), verh. mit Josepha Gräfin [[Firmian]] (* 1745, † 1803), Tochter des [[Franz Laktanz Graf von Firmian|Franz Laktanz Grafen von Firmian]]
 
<!--** Leopold Ferdinand, Graf von Arco  * 19.08.1764 † 29.03.1832 -->
 
<!--** Leopold Ferdinand, Graf von Arco  * 19.08.1764 † 29.03.1832 -->