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Thomas Blaschke besuchte in der bayerischen Grenzstadt Laufen an der Salzach das Gymnasium, an dem er im Jahr [[1984]] die Reifeprüfung ablegte.<ref>Abitur in Deutschland, Matura in Österreich, vgl. Wikipedia</ref>
 
Thomas Blaschke besuchte in der bayerischen Grenzstadt Laufen an der Salzach das Gymnasium, an dem er im Jahr [[1984]] die Reifeprüfung ablegte.<ref>Abitur in Deutschland, Matura in Österreich, vgl. Wikipedia</ref>
 
Er absolvierte in Salzburg das damals neue Diplomstudium Geographie mit einer von [[Helmut Heuberger]] betreuten Diplomarbeit zur Landnutzungsklassifikation im damals geplanten und heute realisierten oberösterreichischen Nationalpark Kalkalpen.<ref>Blaschke 1992</ref>
 
Er absolvierte in Salzburg das damals neue Diplomstudium Geographie mit einer von [[Helmut Heuberger]] betreuten Diplomarbeit zur Landnutzungsklassifikation im damals geplanten und heute realisierten oberösterreichischen Nationalpark Kalkalpen.<ref>Blaschke 1992</ref>
Blaschke promovierte [[1995]] zum Doktor der Naturwissenschaften mit der Dissertation "Analyse und Bewertung eines Ökosystems mit GIS: methodische Untersuchungen am Beispiel der bayerischen Salzachauen" (Gutachter: Helmut Heuberger und [[Josef Strobl]]), die zwei Jahre später in einer überarbeiteten Fassung in der renommierten Schtiftenreihe "Forschungen zur deutschen Landeskunde" publiziert wurde.<ref>Blaschke 1997</ref> Diese Arbeit wurde mit dem Christian Doppler Preis des Landes Salzburg (1995) und mit dem Förderungspreis der Österreichischen Geographischen Gesellschaft (ÖGG) ausgezeichnet.<ref>E-Mail Thomas Blaschke</ref>
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Blaschke promovierte [[1995]] zum Doktor der Naturwissenschaften mit der Dissertation ''Analyse und Bewertung eines Ökosystems mit GIS: methodische Untersuchungen am Beispiel der bayerischen Salzachauen'' (Gutachter: Helmut Heuberger und [[Josef Strobl]]). Diese Arbeit wurde zwei Jahre später in einer überarbeiteten Fassung in der renommierten Schtiftenreihe ''Forschungen zur deutschen Landeskunde'' publiziert<ref>Blaschke 1997</ref> und wurde mit dem Christian Doppler Preis des Landes Salzburg (1995) sowie mit dem Förderungspreis der Österreichischen Geographischen Gesellschaft (ÖGG) ausgezeichnet.<ref>E-Mail Thomas Blaschke</ref>
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Im Jahr [[2001]] habilitierte sich Thomas Blaschke an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg mit einer Habilitationsschrift zum Thema "Geoinformation als Grundlage von Umweltmonitoring und Umweltmanagement" für Geographie und Geoinformatik.<ref>Blaschke 2001</ref>
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Im Jahr [[2001]] habilitierte sich Thomas Blaschke an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg mit einer Habilitationsschrift zum Thema ''Geoinformation als Grundlage von Umweltmonitoring und Umweltmanagement'' für Geographie und Geoinformatik.<ref>Blaschke 2001</ref>
    
Von [[2001]] bis [[2003]] war er Professor für Physische Geographie und Geographische Informationssysteme an der Universität Tübingen und kehrte im Jahr 2003 als Privatdozent und Forschungskoordinator am Zentrum für Geographische Informationssysteme (Z_GIS) nach Salzburg zurück.
 
Von [[2001]] bis [[2003]] war er Professor für Physische Geographie und Geographische Informationssysteme an der Universität Tübingen und kehrte im Jahr 2003 als Privatdozent und Forschungskoordinator am Zentrum für Geographische Informationssysteme (Z_GIS) nach Salzburg zurück.
 
Von 1.9. [[2005]] bis 31.12.[[2015]] leitete er das Researchstudio iSPACE, zunächst ein Teil der ARC Seibersdorf (heute AIT), ab 2008 Teil einer selbständigen Forschungsgesellschaft, der Research Studio Austria FG.
 
Von 1.9. [[2005]] bis 31.12.[[2015]] leitete er das Researchstudio iSPACE, zunächst ein Teil der ARC Seibersdorf (heute AIT), ab 2008 Teil einer selbständigen Forschungsgesellschaft, der Research Studio Austria FG.
Von 1.5.[[2006]] bis 31.10.[[2008]] war er Inhaber einer Stiftungsprofessur der ARC Seibersdorf und von 2.11.[[2008]] bis 31.12.[[2012]] einer Stiftungsprofessur der RSA FG. Diese Stiftungsprofessur wurde im Zuge einer internationalen Begutachtung mit 1.1.[[2013]] in die Professur „Angewandte Geoinformatik“ an der Universität Salzburg umgewandelt, deren Inhaber er bis heute ist.
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Von 1.5.[[2006]] bis 31.10.[[2008]] war er Inhaber einer Stiftungsprofessur der ARC Seibersdorf und von 2.11.[[2008]] bis 31.12.[[2012]] einer Stiftungsprofessur der RSA FG. Diese Stiftungsprofessur wurde im Zuge einer internationalen Begutachtung mit 1.1.[[2013]] in die Professur ''Angewandte Geoinformatik'' an der Universität Salzburg umgewandelt, deren Inhaber er bis heute ist.
Von [[2012]] bis [[2021]] war er stellvertretender Leiter des "Interfakultären Fachbereichs Geoinformatik - Z_GIS" an der Universität Salzburg. Dieser Fachbereich wurde im Rahmen der Universitätsreform 2021 zu einem der sechs Fachbereiche der neuen [[Fakultät für Digitale und Analytische Wissenschaften]] der [[Paris-Lodron-Universität]], zu dessen Leiter er in Nachfolge von Josef Strobl mit 1.1.2022 bestellt wurde.
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Von [[2012]] bis [[2021]] war er stellvertretender Leiter des ''Interfakultären Fachbereichs Geoinformatik - Z_GIS'' an der Universität Salzburg. Dieser Fachbereich wurde im Rahmen der Universitätsreform 2021 zu einem der sechs Fachbereiche der neuen [[Fakultät für Digitale und Analytische Wissenschaften]] der [[Paris-Lodron-Universität]], zu dessen Leiter er in Nachfolge von Josef Strobl mit 1.1.2022 bestellt wurde.
    
Thomas Blaschke zählt zu den 40 weltweit meistzitierten Wissenschaftlern und ist somit der am häufigsten zitierte Forscher der Paris-Lodron-Universität.<ref>https://science.apa.at/power-search/2353934628304687306</ref> Er ist seit dem Jahr 2005 mit Erika Blaschke verheiratet.
 
Thomas Blaschke zählt zu den 40 weltweit meistzitierten Wissenschaftlern und ist somit der am häufigsten zitierte Forscher der Paris-Lodron-Universität.<ref>https://science.apa.at/power-search/2353934628304687306</ref> Er ist seit dem Jahr 2005 mit Erika Blaschke verheiratet.