| | Der Umfang der Walze gibt die Länge der Musikstücke vor. Es sind je nach der Zahl der einzelnen Akkorde etwa eine Musikstück-Länge von etwa 28 4/4-Takten oder etwa 36 3/4-Takten möglich. Die Geschwindigkeit der Walzendrehung lässt sich dabei für jedes Musikstück neu regeln. Die Musikstücke werden mit etwa 400 Metallstiften von Hand in die Löcher der Messingwalze gesetzt. Würden längere Melodien oder mehr Stifte gesetzt, würde dies leicht zu einer mechanischen Überlastund und damit auch zu einem Leiern der Musik führen. Kurze Musikstücke werden meist drei mal abgespielt und monatlich gewechselt. | | Der Umfang der Walze gibt die Länge der Musikstücke vor. Es sind je nach der Zahl der einzelnen Akkorde etwa eine Musikstück-Länge von etwa 28 4/4-Takten oder etwa 36 3/4-Takten möglich. Die Geschwindigkeit der Walzendrehung lässt sich dabei für jedes Musikstück neu regeln. Die Musikstücke werden mit etwa 400 Metallstiften von Hand in die Löcher der Messingwalze gesetzt. Würden längere Melodien oder mehr Stifte gesetzt, würde dies leicht zu einer mechanischen Überlastund und damit auch zu einem Leiern der Musik führen. Kurze Musikstücke werden meist drei mal abgespielt und monatlich gewechselt. |
| − | Das Setzen der Musikstücke besorgt der Glockenspiel-Setzer. Er übertragt jede einzelne Note bzw jeden Akkord der jeweiligen Musikstücke auf die Walze. Jede Längs-Lochreihe der Walze steht für einen Akkord. Zur Vereinfachung der Arbeit wurde in regelmäßigen Abständen die Bezeichnung er jeweiligen Tonhöhe eingraviert. Nach dem Schiegervater [[Karl Weiser]] hatte 30 Jahre lang Erich Schmidt die Melodien in die Walze gesetzt, nach dem Tod flogten dann Adelheid Schmidt, deren Nichte Gabriele Straschil und deren angeheirateter Neffe Heinz Rossmann.<ref>[https://salzburg.orf.at/v2/news/stories/2984834/ ORF Salzburg, 31.05.2019]</ref><ref>[http://www.drehpunktkultur.at/index.php/im-portraet/2403-ins-glockenspiel-hineingeheiratet drehpunktkultur.at, Portrait, Erich Schmidt, 27.01.2011]</ref> | + | Das Setzen der Musikstücke besorgt der Glockenspiel-Setzer. Er übertragt jede einzelne Note bzw jeden Akkord der jeweiligen Musikstücke auf die Walze. Jede Längs-Lochreihe der Walze steht für einen Akkord. Zur Vereinfachung der Arbeit wurde in regelmäßigen Abständen die Bezeichnung er jeweiligen Tonhöhe eingraviert. Nach dem Schwiegervater [[Karl Weiser]] hatte 30 Jahre lang Erich Schmidt die Melodien in die Walze gesetzt, nach dem Tod folgten dann Adelheid Schmidt, deren Nichte Gabriele Straschil und deren angeheirateter Neffe Heinz Rossmann.<ref>[https://salzburg.orf.at/v2/news/stories/2984834/ ORF Salzburg, 31.05.2019]</ref><ref>[http://www.drehpunktkultur.at/index.php/im-portraet/2403-ins-glockenspiel-hineingeheiratet drehpunktkultur.at, Portrait, Erich Schmidt, 27.01.2011]</ref> |
| | Gespielt wurden und werden bekannte Melodien wie "''Das klinget so herrlich, (Papagenos Glockenspiel)''" aus [[Die Zauberflöte]] oder "''Reich mit die Hand mein Leben''" aus "[[Don Giovanni]]", sowie die Volkslieder "''In einem kühlen Grunde''", "''Komm lieber Mai und mache''", "''Ännchen von Tharau''", "''Loreley''". Auch das "''Hobellied''" aus Ferdinand Raimunds "Der Verschwender", ein Menuett von [[Leopold Mozart]] sowie das Weihnachtslied ''"[[Stille Nacht! Heilige Nacht!]]"'' sind zu hören. Es wurden und werden aber zu besonderen Anlässen auch Stücke aus jüngerer Zeit gespielt, wie "''Rècit evangelique''" von Olivier Messiaen.<ref>[https://www.meinbezirk.at/salzburg-stadt/c-lokales/moments-and-thoughts-das-faszinierende-glockenspiel-zu-salzburg_a2795732 Bezirksblätter, 31. Juli 2018]</ref> Als neue Melodien "uraufgeführt" wurden in der [[Advent]]zeit 2018 das Adventlied "''Freut euch im Herrn''" und das Lied auch zum Adventtext "''O komm, o komm Emmanuel''". | | Gespielt wurden und werden bekannte Melodien wie "''Das klinget so herrlich, (Papagenos Glockenspiel)''" aus [[Die Zauberflöte]] oder "''Reich mit die Hand mein Leben''" aus "[[Don Giovanni]]", sowie die Volkslieder "''In einem kühlen Grunde''", "''Komm lieber Mai und mache''", "''Ännchen von Tharau''", "''Loreley''". Auch das "''Hobellied''" aus Ferdinand Raimunds "Der Verschwender", ein Menuett von [[Leopold Mozart]] sowie das Weihnachtslied ''"[[Stille Nacht! Heilige Nacht!]]"'' sind zu hören. Es wurden und werden aber zu besonderen Anlässen auch Stücke aus jüngerer Zeit gespielt, wie "''Rècit evangelique''" von Olivier Messiaen.<ref>[https://www.meinbezirk.at/salzburg-stadt/c-lokales/moments-and-thoughts-das-faszinierende-glockenspiel-zu-salzburg_a2795732 Bezirksblätter, 31. Juli 2018]</ref> Als neue Melodien "uraufgeführt" wurden in der [[Advent]]zeit 2018 das Adventlied "''Freut euch im Herrn''" und das Lied auch zum Adventtext "''O komm, o komm Emmanuel''". |