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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
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''P. myllerana'' wurde in Salzburg bis vor kurzem nur ein einziges Mal festgestellt. Mitterberger (1909) fing ein Exemplar am 1.8.1907 in [[Fürstenbrunn]] (Zone II, [[Nördliche Kalkalpen]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Das Belegexemplar befindet sich im Biologiezentrum in Linz und konnte bestätigt werden. Erst mehr als 100 Jahre später, am 25.6.2020 und am 12.8.2020 gelangen Ernst Mosshammer auf seinem Bio-Bauernhof südlich Saalfelden (Zone III, [[Schieferalpen]]) zwei weitere Nachweise, die fotografisch dokumentiert wurden. Die Fundorte liegen in rund 465 m, bzw. 765 m Höhe. Der Lebensraum bei Saalfelden ist ein Feuchtstreifen an einer Waldweide, auf dem drei Jahre zuvor auch der Erstnachweis von ''[[Prochoreutis sehestediana]]'' für Salzburg gelang (Kurz & Kurz 2022).
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''P. myllerana'' wurde in Salzburg bis vor kurzem nur ein einziges Mal festgestellt. Mitterberger (1909) fing ein Exemplar am 1.8.1907 in [[Fürstenbrunn]] (Zone II, [[Nördliche Kalkalpen]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Das Belegexemplar befindet sich im Biologiezentrum in Linz und konnte bestätigt werden. Erst mehr als 100 Jahre später, am 25.6.2020 und am 12.8.2020 gelangen Ernst Mosshammer auf seinem Bio-Bauernhof südlich Saalfelden (Zone III, [[Schieferalpen]]) zwei weitere Nachweise, die fotografisch dokumentiert wurden. Die Fundorte liegen in rund 465 m, bzw. 765 m Höhe. Der Lebensraum bei Saalfelden ist ein Feuchtstreifen an einer Waldweide, auf dem drei Jahre zuvor auch der Erstnachweis von ''[[Prochoreutis sehestediana]]'' für Salzburg gelang (Kurz & Kurz 2022, Embacher, Gros & Kurz 2020).
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==