| | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== |
| − | ''E. exactella'' wird zwar bereits von Mitterberger (1909) für Salzburg angegeben, die Tiere im Biologiezentrum in Linz gehören nach Untersuchung durch U. Parenti aber zu ''[[Elachista freyerella]]''. Aus neuerer Zeit sind zwei Funde bekannt, die höchstwahrscheinlich zu ''E. exactella'' gehören, die trotz anatomischer Untersuchung aber nicht zweifelsfrei bestimmt werden konnten (siehe auch Kurz & Embacher 2020): [[Söllheim]], 18.8.1966, leg. F. Mairhuber und [[Gnigl]], 24.8.2012, leg. M. Kurz. Die beiden Tiere stammen somit aus den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) und Ia ([[Stadt Salzburg]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Die beiden Fundorte liegen in 450, bzw. 435 m Höhe. Über den natürlichen Lebensraum im Land liegen keine Informationen vor, das Tier in Gnigl wurde aber in einem naturnahen Garten gefangen. Auch die Generationsfolge ist unklar. Die beiden Salzburger Tiere stammen aus dem August, ein Tier vom benachbarten bayrischen Königssee aber aus dem Mai (alle Angaben nach Kurz & Kurz 2022). | + | ''E. exactella'' wird zwar bereits von Mitterberger (1909) für Salzburg angegeben, die Tiere im Biologiezentrum in [[Linz]] gehören nach Untersuchung durch U. Parenti aber zu ''[[Elachista freyerella]]''. Aus neuerer Zeit sind zwei Funde bekannt, die höchstwahrscheinlich zu ''E. exactella'' gehören, die trotz anatomischer Untersuchung aber nicht zweifelsfrei bestimmt werden konnten (siehe auch Kurz & Embacher 2020): [[Söllheim]], [[18. August]] [[1966]], leg. [[Fritz Mairhuber|F. Mairhuber]] und [[Gnigl]], [[24. August]] [[2012]], leg. M. Kurz. Die beiden Tiere stammen somit aus den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) und Ia ([[Stadt Salzburg]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Die beiden Fundorte liegen in 450, bzw. 435 [[M ü. A.|m Höhe]]. Über den natürlichen Lebensraum im Land liegen keine Informationen vor, das Tier in Gnigl wurde aber in einem naturnahen Garten gefangen. Auch die Generationsfolge ist unklar. Die beiden Salzburger Tiere stammen aus dem August, ein Tier vom benachbarten bayrischen Königssee aber aus dem Mai (alle Angaben nach Kurz & Kurz 2022). |
| | *[[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. A.]] & [[Marion Kurz|Kurz, M. E.]] 2000–2022. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 24 Juni 2022]. | | *[[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. A.]] & [[Marion Kurz|Kurz, M. E.]] 2000–2022. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 24 Juni 2022]. |