| | [[1904]] hatte Mayr die [[Café-Konditorei Schatz|Konditorei Schatz]] übernommen und führte daneben seinen einigen Konditoreienladen mit Adresse [[Platzl]] 5.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130225&query=%22August+Mayer%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 25. Februar 1913, Seite 10</ref> | | [[1904]] hatte Mayr die [[Café-Konditorei Schatz|Konditorei Schatz]] übernommen und führte daneben seinen einigen Konditoreienladen mit Adresse [[Platzl]] 5.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130225&query=%22August+Mayer%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 25. Februar 1913, Seite 10</ref> |
| − | Ein Nachruf in der [[Salzburger Chronik]] berichtet:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19371206&query=%22Kaufmann+August+Mayer+gestorben.%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 06. Dezember 1937, Seite 5</ref><blockquote>''Kaufmann August Mayer gestorben. | + | Ein Nachruf in der [[Salzburger Chronik]] berichtet:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19371206&query=%22Kaufmann+August+Mayer+gestorben.%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 6. Dezember 1937, Seite 5</ref><blockquote>''Kaufmann August Mayer gestorben. |
| | Einem langwierigen Herzleiden ist am 3. d., abends, Kaufmann August Mayer, allgemein bekannt auch unter seinem Firmennamen „Zuckerlmayer", im 54. Lebensjahre erlegen. Mayer, ein gebürtiger Linzer, kam vor etwa 28 Jahren nach Salzburg und schwang sich durch persönliche Tüchtigkeit und reelle Führung seiner Unternehmungen zu einem geachteten Geschäftsmann empor. Er führte das bekannte Schokoladen-Spezialgeschäft am Platzl, war Mitteilhaber der Schatzkonditorei und hatte vor einem Jahrzehnt in der [[Linzer Gasse|Linzergasse]] das beliebte Kapuzinerberg-Weinstüberl ins Leben gerufen. Auch in [[Badgastein]] führte er während der Sommersaison zwei Filialen. Den umfangreichen Betrieb aller seiner geschäftlichen Unternehmungen konnte Mayer ständig vervollkommnen und ausbauen, weil ihn seine überaus geschäftstüchtige Gattin stets in geradezu vorbildlicher Weise unterstützte. So gelang es ihm, den Ruf seines Geschäftes weit über die Grenzen unseres Heimatlandes hinauszutragen. Mit seinem „Salzach-Kiesel" und den Salzburger „[[Mozartkugel]]n" war er fast in der ganzen Welt bekannt geworden. | | Einem langwierigen Herzleiden ist am 3. d., abends, Kaufmann August Mayer, allgemein bekannt auch unter seinem Firmennamen „Zuckerlmayer", im 54. Lebensjahre erlegen. Mayer, ein gebürtiger Linzer, kam vor etwa 28 Jahren nach Salzburg und schwang sich durch persönliche Tüchtigkeit und reelle Führung seiner Unternehmungen zu einem geachteten Geschäftsmann empor. Er führte das bekannte Schokoladen-Spezialgeschäft am Platzl, war Mitteilhaber der Schatzkonditorei und hatte vor einem Jahrzehnt in der [[Linzer Gasse|Linzergasse]] das beliebte Kapuzinerberg-Weinstüberl ins Leben gerufen. Auch in [[Badgastein]] führte er während der Sommersaison zwei Filialen. Den umfangreichen Betrieb aller seiner geschäftlichen Unternehmungen konnte Mayer ständig vervollkommnen und ausbauen, weil ihn seine überaus geschäftstüchtige Gattin stets in geradezu vorbildlicher Weise unterstützte. So gelang es ihm, den Ruf seines Geschäftes weit über die Grenzen unseres Heimatlandes hinauszutragen. Mit seinem „Salzach-Kiesel" und den Salzburger „[[Mozartkugel]]n" war er fast in der ganzen Welt bekannt geworden. |