| Zeile 3: |
Zeile 3: |
| | [[Datei:Arnikablüten.jpg|thumb|Arnikablüten]] | | [[Datei:Arnikablüten.jpg|thumb|Arnikablüten]] |
| | [[Datei:Murmeltiere beim Sonnenbad.jpg|thumb|[[Holzfindling]]]] | | [[Datei:Murmeltiere beim Sonnenbad.jpg|thumb|[[Holzfindling]]]] |
| − | Der '''Nationalpark Hohe Tauern''' umfasst große Gebiete der der [[Zentralalpen]] im Bereich der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]], Teile in [[Kärnten]] und [[Tirol]]. | + | Der '''Nationalpark Hohe Tauern''' umfasst große Gebiete der der [[Zentralalpen]] im Bereich der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]], Teile in [[Kärnten]] und [[Tirol]]. Es ist mit 1.836 Quadratkilometern das größte Schutzgebiet der [[Alpen]] |
| | | | |
| | == Zielsetzung und Geschichte == | | == Zielsetzung und Geschichte == |
| − | | + | ==== Geschichtliche Entwicklung des Nationalparks Hohe Tauern ==== |
| − | ====Geschichtliche Entwicklung des Nationalparks Hohe Tauern==== | + | Die "Geburtswehen" begannen [[1909]]. Damals schrieb der Salzburger Anwalt und Politiker [[August Prinzinger]] dem eben gegründeten ''Verein Naturschutzpark'', dass ''(...) jedes Zeitalter hat seine Einseitigkeit, seinen großen Irrtum, den die Nachkommen als solchen erkennen, bereuen und beklagen. Unsere Zeit krankt an der Missachtung und der Misshandlung der Natur. Die Naturschutzbewegung ist eine zeitgemäße Auflehnung gegen diesen Gang.'' |
| − | | |
| − | Die "Geburtswehen" begannen [[1909]]. Damals schrieb der Salzburger Anwalt und Politiker [[August Prinzinger]] dem eben gegründeten ''Verein Naturschutzpark'', dass (...)''jedes Zeitalter hat seine Einseitigkeit, seinen großen Irrtum, den die Nachkommen als solchen erkennen, bereuen und beklagen. Unsere Zeit krankt an der Missachtung und der Misshandlung der Natur. Die Naturschutzbewegung ist eine zeitgemäße Auflehnung gegen diesen Gang.'' | |
| | | | |
| | Der Verein erwarb dann auf Initiative von Prinzinger [[1913]] im hintersten [[Stubachtal]] 1.100 Hektar Almen. Die Absicht war, ''charakteristische Landschaften in den Hochalpen als Naturschutzgebiete zu retten.'' Das war die Keimzelle des heutigen ''Nationalparks Hohe Tauern''. | | Der Verein erwarb dann auf Initiative von Prinzinger [[1913]] im hintersten [[Stubachtal]] 1.100 Hektar Almen. Die Absicht war, ''charakteristische Landschaften in den Hochalpen als Naturschutzgebiete zu retten.'' Das war die Keimzelle des heutigen ''Nationalparks Hohe Tauern''. |
| | | | |
| − | [[1914]] kündige ein Rheinländer an, er wolle 41 km² Bergland um die [[Pasterze]] am [[Großglockner]] kaufen und ab [[1. August]] für den Touristenverkehr sperren. Er wollte Steinböcke zur Jagd ansiedeln. Drei Tage vor diesem Termin erledigte aber der Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] diese Sache von selbst. | + | [[1914]] kündige ein Rheinländer an, er wolle 41 km² Bergland um die [[Pasterze]] am [[Großglockner (Berg)|Großglockner]] kaufen und ab [[1. August]] für den Touristenverkehr sperren. Er wollte Steinböcke zur Jagd ansiedeln. Drei Tage vor diesem Termin erledigte aber der Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] diese Sache von selbst. |
| | | | |
| − | Aber schon [[1918]] klärte der Villacher Holzindustrielle [[Albrecht Wirth]] die Verhältnisse für die Zukunft. Er kaufte um knapp € 4.000.-- (Geldwert 2006) 41 km² Ödland um die Pasterze und schenkte sie dem [[Alpenverein]] mit der Auflage, (...)''für ewige Zeiten als Naturschutzgebiet der spekulativen alpinen [[Fremdenverkehr|Fremdenindustrie]] zu entziehen...''. | + | Aber schon [[1918]] klärte der Villacher Holzindustrielle [[Albrecht Wirth]] die Verhältnisse für die Zukunft. Er kaufte um knapp € 4.000.-- (Geldwert 2006) 41 km² Ödland um die Pasterze und schenkte sie dem [[Alpenverein]] mit der Auflage, ''(...) für ewige Zeiten als Naturschutzgebiet der spekulativen alpinen [[Fremdenverkehr|Fremdenindustrie]] zu entziehen...''. |
| | | | |
| − | Als dann [[1935]] die [[Großglockner Hochalpenstraße]] eröffnet wurde, tauchten Visionen auf: vom Wasserfallwinkel am Ende des [[Großglockner Hochalpenstraße#Beliebte Wanderwege ausgehend von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe#Gamsgrubenweg|Gamsgrubenweges]] sollte eine Seilbahn auf den Fuscherkarkopf errichtet werden, ''(...) als österreichisches Gegenstück zur Bahn auf das Jungfraujoch (Schweiz)...''. Doch der Grundbesitzer, der [[Alpenverein]], gewann vor dem Höchstgericht gegen dieses Vorhaben und legte strenge Auflagen für den Bau des Gamsgrubenweges fest. | + | Als dann [[1935]] die [[Großglockner Hochalpenstraße]] eröffnet wurde, tauchten Visionen auf: vom Wasserfallwinkel am Ende des [[Großglockner Hochalpenstraße#Beliebte Wanderwege ausgehend von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe#Gamsgrubenweg|Gamsgrubenweges]] sollte eine Seilbahn auf den [[Fuscherkar-Kopf]] errichtet werden, ''(...) als österreichisches Gegenstück zur Bahn auf das Jungfraujoch (Schweiz)...''. Doch der Grundbesitzer, der Alpenverein, gewann vor dem Höchstgericht gegen dieses Vorhaben und legte strenge Auflagen für den Bau des Gamsgrubenweges fest. |
| | | | |
| − | Formal wurde die Errichtung des ''Nationalparks Hohe Tauern'' mit der Unterzeichnung der Dreiländer-Vereinbarung durch die drei Landeshauptleute von [[Kärnten]], Salzburg und [[Tirol]] in [[Heiligenblut]] am ([[21. Oktober]] [[1971]]) beschlossen. | + | Formal wurde die Errichtung des ''Nationalparks Hohe Tauern'' mit der Unterzeichnung der Dreiländer-Vereinbarung durch die drei Landeshauptleute von [[Kärnten]], Salzburg und [[Tirol]] in [[Heiligenblut]] am ([[21. Oktober]] [[1971]]) beschlossen. Die einzelnen Umsetzungsschritte dauerten in den drei Ländern unterschiedlich lang und zogen sich zum Teil über mehrere Etappen hin: |
| − | | |
| − | Die einzelnen Umsetzungsschritte dauerten in den drei Ländern unterschiedlich lang und zogen sich zum Teil über mehrere Etappen hin: | |
| | | | |
| | :[[1981]] begann Kärnten mit der Ausweisung von Gebieten in der [[Schobergruppe|Schober-]] und der [[Glocknergruppe]] - er war damit der erste Nationalpark Österreichs | | :[[1981]] begann Kärnten mit der Ausweisung von Gebieten in der [[Schobergruppe|Schober-]] und der [[Glocknergruppe]] - er war damit der erste Nationalpark Österreichs |
| Zeile 33: |
Zeile 29: |
| | | | |
| | == Lage und Fakten == | | == Lage und Fakten == |
| − | | + | ==== Fläche ==== |
| − | ====Fläche==== | + | Der ''Nationalpark Hohe Tauern'' ist mit 1.836 Quadratkilometern der zweitgrößte Nationalpark Europas. Er erstreckt sich über die Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten. |
| − | Der ''Nationalpark Hohe Tauern'' ist mit 1.836 Quadratkilometern der zweitgrößte Nationalpark Europas. In ihm befinden sich Österreichs höchste Berggipfel, weite [[Gletscher]]flächen, alpine Rasen, Wasserfälle und Jahrhunderte alte Kulturlandschaften. Er erstreckt sich über die Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten. | |
| | | | |
| | Die Gesamtfläche von 1.836 km² verteilt sich wie folgt: | | Die Gesamtfläche von 1.836 km² verteilt sich wie folgt: |
| Zeile 42: |
Zeile 37: |
| | :Tirol: 611 km² (Kernzone 347; Außenzone 264) | | :Tirol: 611 km² (Kernzone 347; Außenzone 264) |
| | | | |
| − | ====Sonderschutzgebiete==== | + | ==== Fakten ==== |
| − | Solche gibt es in Kärnten zwei: [[Großglockner]] - [[Pasterze]], Gamsgrube und in Salzburg drei: Inneres [[Untersulzbachtal]], Piffkar, Wandl;
| + | In ihm befinden sich Österreichs höchste Berggipfel, 266 davon mit über 3.000 [[m ü. A.]], weite [[Gletscher]]flächen (130 Quadratkilometer, rund 250 Gletscher), alpine Rasen, Wasserfälle und Jahrhunderte alte Kulturlandschaften. Ein Drittel aller in Österreich vorkommenden Pflanzen und an die 10.000 Tierarten haben eine Heimat im Nationalpark Hohe Tauern. |
| | | | |
| − | ====Weitere Daten====
| + | Die ''Ost-West-Erstreckung'' beträgt 100 km und die ''Nord-Süd-Erstreckung'' 40 km. Der höchste Gipfel ist der Großglockner mit 3.798 Metern und der niedrigste Punkt im Schutzgebiet liegt auf 1.010 Metern. |
| − | Die ''Ost-West-Erstreckung'' beträgt 100 km und die ''Nord-Süd-Erstreckung'' 40 km. Der höchste Gipfel ist der Grossglockner mit 3.798 Metern und der niedrigste Punkt im Schutzgebiet liegt auf 1.010 Metern. | |
| | | | |
| − | 2008 waren rund 11 Prozent oder 180 km³ des Nationalparks mit [[Gletscher]] vom ewigen Eis bedeckt. 285 Fließgewässer und 136 Stillgewässer wurden gezählt<ref>Quelle ''Nationalpark Hohe Tauern Magazin'', Ausgabe Frühjahr 2009</ref>. | + | 2008 waren rund 11 Prozent oder 180 km³ des Nationalparks mit [[Gletscher]] vom ewigen Eis bedeckt. 285 Fließgewässer und 136 Stillgewässer wurden gezählt<ref>Quelle ''Nationalpark Hohe Tauern Magazin'', Ausgabe Frühjahr 2009</ref>. Er weist 551 Seen, 279 Bäche, 26 große Wasserfälle und zehn Klammen auf. |
| | | | |
| − | 63 Prozent der Fläche gehören Bauern und Waldbesitzern<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]], 10. Oktober 2009</ref> | + | In ihm gibt es 3.400 Kilometer Wanderwege und rund 60 Lehrwege. 63 Prozent der Fläche gehören Bauern und Waldbesitzern<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]], 10. Oktober 2009</ref> |
| | | | |
| | Der Nationalpark wird seit [[2006]] vom gebürtigen Niederösterreicher [[Wolfgang Urban]] geleitet. | | Der Nationalpark wird seit [[2006]] vom gebürtigen Niederösterreicher [[Wolfgang Urban]] geleitet. |
| | | | |
| − | ====Nationalparkgemeinden==== | + | ==== Sonderschutzgebiete ==== |
| | + | Solche gibt es in Kärnten zwei: Großglockner mit Pasterze und Gamsgrube und in Salzburg drei: Inneres [[Untersulzbachtal]], Piffkar, Wandl; |
| | | | |
| | + | ==== Nationalparkgemeinden ==== |
| | Wenn vom Nationalpark gesprochen wird, wird damit ausschließlich das vom Gesetz verordnete Schutzgebiet mit einer Fläche von 1.836 km² gemeint. Der ''Regionsbegriff'' ist ungleich schwerer zu definieren und unterscheidet sich damit auch in den drei Nationalpark-Ländern: In Kärnten sind die Nationalparkgemeinden ident mit den Nationalparkregionsgemeinden: Grosskirchheim-Döllach (Verwaltungssitz), [[Heiligenblut]], [[Mallnitz]], Malta, Mörtschach, Obervellach und Winklern; | | Wenn vom Nationalpark gesprochen wird, wird damit ausschließlich das vom Gesetz verordnete Schutzgebiet mit einer Fläche von 1.836 km² gemeint. Der ''Regionsbegriff'' ist ungleich schwerer zu definieren und unterscheidet sich damit auch in den drei Nationalpark-Ländern: In Kärnten sind die Nationalparkgemeinden ident mit den Nationalparkregionsgemeinden: Grosskirchheim-Döllach (Verwaltungssitz), [[Heiligenblut]], [[Mallnitz]], Malta, Mörtschach, Obervellach und Winklern; |
| | | | |
| | In Salzburg wird unterschieden zwischen den Nationalparkgemeinden: | | In Salzburg wird unterschieden zwischen den Nationalparkgemeinden: |
| − | *[[Bad Gastein]], [[Bramberg]], [[Fusch an der Großglocknerstraße]], [[Hollersbach]], [[Hüttschlag]], [[Mittersill]], [[Kaprun]], [[Krimml]], [[Muhr]], [[Neukirchen am Großvenediger]], [[Rauris]], [[Uttendorf]] und [[Wald im Pinzgau]] | + | *[[Bad Gastein]], [[Bramberg]], [[Fusch an der Großglocknerstraße]], [[Hollersbach]], [[Hüttschlag]], [[Mittersill]], [[Kaprun]], [[Krimml]], [[Muhr]], [[Neukirchen am Großvenediger]], [[Rauris]], [[Uttendorf]] und [[Wald im Pinzgau]]; |
| | * und den Nationalparkregionsgemeinden: Nationalparkgemeinden plus [[Bruck an der Glocknerstraße]], [[Großarl]], [[Lend]], [[Niedernsill]], [[Piesendorf]], [[Stuhlfelden]] und [[Taxenbach]]; | | * und den Nationalparkregionsgemeinden: Nationalparkgemeinden plus [[Bruck an der Glocknerstraße]], [[Großarl]], [[Lend]], [[Niedernsill]], [[Piesendorf]], [[Stuhlfelden]] und [[Taxenbach]]; |
| | | | |
| Zeile 66: |
Zeile 62: |
| | In Tirol sind die Nationalparkgemeinden wieder deckungsgleich mit den Nationalparkregionsgemeinden: Dölsach, Hopfgarten in Defereggen, Iselsberg–Stronach, Kals, [[Matrei]] in [[Osttirol]] (Verwaltungssitz), Nussdorf–Debant, Prägraten, St. Jakob in Defereggen, St. Veit in Defereggen und Virgen. | | In Tirol sind die Nationalparkgemeinden wieder deckungsgleich mit den Nationalparkregionsgemeinden: Dölsach, Hopfgarten in Defereggen, Iselsberg–Stronach, Kals, [[Matrei]] in [[Osttirol]] (Verwaltungssitz), Nussdorf–Debant, Prägraten, St. Jakob in Defereggen, St. Veit in Defereggen und Virgen. |
| | | | |
| − | ====Bevölkerungsentwicklung in den Nationalpark(regions)gemeinden==== | + | ==== Bevölkerungsentwicklung in den Nationalpark(regions)gemeinden ==== |
| − | | |
| | Nationalparkgemeinden: | | Nationalparkgemeinden: |
| | :2001: 61.113 | | :2001: 61.113 |
| Zeile 94: |
Zeile 89: |
| | * Hauptartikel: [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern]] | | * Hauptartikel: [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern]] |
| | | | |
| − | == Tourismus == | + | == Fremdenverkehr == |
| − | | |
| | Die [[Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH]], welche neben dem Nationalparkfonds, dem Land Salzburg und der [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft]] ''SLT'' alle 19 Tourismusverbände der Nationalparkregion umfasst, hat vor sechs Jahren das touristische Regionsmarketing übernommen. Die erzielten Erfolge bestätigen die Notwendigkeit einer derart institutionalisierten Zusammenarbeit zwischen Nationalpark und Tourismus. Kaum eine andere Nationalparkregion in Österreich und Europa hat eine vergleichbar optimale Organisationsform gefunden. | | Die [[Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH]], welche neben dem Nationalparkfonds, dem Land Salzburg und der [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft]] ''SLT'' alle 19 Tourismusverbände der Nationalparkregion umfasst, hat vor sechs Jahren das touristische Regionsmarketing übernommen. Die erzielten Erfolge bestätigen die Notwendigkeit einer derart institutionalisierten Zusammenarbeit zwischen Nationalpark und Tourismus. Kaum eine andere Nationalparkregion in Österreich und Europa hat eine vergleichbar optimale Organisationsform gefunden. |
| | | | |
| | Für [[2006]] soll an dieser Stelle nur ein kleiner Überblick über Initiativen und Veranstaltungen gegeben werden. Die zahlreichen Messeauftritte und Marketing-Aktivitäten der Ferienregion GmbH werden in einem eigenen Jahresbericht zusammengefasst. | | Für [[2006]] soll an dieser Stelle nur ein kleiner Überblick über Initiativen und Veranstaltungen gegeben werden. Die zahlreichen Messeauftritte und Marketing-Aktivitäten der Ferienregion GmbH werden in einem eigenen Jahresbericht zusammengefasst. |
| | | | |
| − | ===Routenvorschläge=== | + | === Routenvorschläge === |
| | * Glocknerrunde – in sieben Tagen um den höchsten Berg Österreichs | | * Glocknerrunde – in sieben Tagen um den höchsten Berg Österreichs |
| − | :Das von Österreichischem Alpenverein, Ferienregion und den drei Nationalparkverwaltungen ausgearbeitete Trekking-Angebot wurde hinsichtlich Service und Kundenorientierung verbessert und wird weiter angeboten. | + | : Das von Österreichischem Alpenverein, Ferienregion und den drei Nationalparkverwaltungen ausgearbeitete Trekking-Angebot wurde hinsichtlich Service und Kundenorientierung verbessert und wird weiter angeboten. |
| | | | |
| − | *Von Hütte zu Hütte | + | * Von Hütte zu Hütte |
| | : Ein mittlerweile bei allen Bergsteigern und Wanderern geschätztes Informationsmaterial zu allen wichtigen Details von rund 200 Hütten der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. | | : Ein mittlerweile bei allen Bergsteigern und Wanderern geschätztes Informationsmaterial zu allen wichtigen Details von rund 200 Hütten der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. |
| | | | |
| − | *Wanderkartenset Nationalpark Hohe Tauern 1:50.000 | + | * Wanderkartenset Nationalpark Hohe Tauern 1:50.000 |
| − | :In Kooperation mit den Nationalparkverwaltungen von Kärnten und Tirol wurde über den Kompass Verlag ein Kartenset zum Nationalpark Hohe Tauern im Maßstab 1:50.000 aufgelegt. Drei Kartenblätter - [[Venedigergruppe|Venediger]], [[Großglockner (Berg)|Großglockner]] und [[Ankogelgruppe|Ankogel]] – mit günstigen Blattschnitten entsprechen voll und ganz den Wünschen der BenutzerInnen. | + | :In Kooperation mit den Nationalparkverwaltungen von Kärnten und Tirol wurde über den Kompass Verlag ein Kartenset zum Nationalpark Hohe Tauern im Maßstab 1:50.000 aufgelegt. Drei Kartenblätter - [[Venedigergruppe|Venediger]], Großglockner und [[Ankogelgruppe|Ankogel]] – mit günstigen Blattschnitten entsprechen voll und ganz den Wünschen der BenutzerInnen. |
| | | | |
| − | ==Infopoints== | + | == Infopoints == |
| − | | + | Auf Initiative und unter Mitwirkung des Österreichischen Alpenvereins wurde mit den modernen Möglichkeiten der geografischen Informationsverarbeitung, wie sie in der Nationalparkverwaltung zur Verfügung steht, wurden 16 Schutzhütten mit einem attraktivem dreiteiligem Informationsmedium ausgestattet. Ein Element der Infopoints widmet sich der Schutzhütte und seiner Geschichte und eines dem Nationalpark Hohe Tauern als Schutzgebiet. Highlight ist ein digital verarbeitetes Panorama, welches die Bergwelt in der Umgebung der Schutzhütte samt eingetragenen Tourenmöglichkeiten zeigt. |
| − | Auf Initiative und unter Mitwirkung des [[Alpenverein|Österreichischen Alpenvereins]] wurde mit den modernen Möglichkeiten der geografischen Informationsverarbeitung, wie sie in der Nationalparkverwaltung zur Verfügung steht, wurden 16 Schutzhütten mit einem attraktivem dreiteiligem Informationsmedium ausgestattet. Ein Element der Infopoints widmet sich der Schutzhütte und seiner Geschichte und eines dem Nationalpark Hohe Tauern als Schutzgebiet. Highlight ist ein digital verarbeitetes Panorama, welches die Bergwelt in der Umgebung der Schutzhütte samt eingetragenen Tourenmöglichkeiten zeigt. | |
| − | | |
| − | ==Almsommer und Bauernherbst==
| |
| | | | |
| | + | == Almsommer und Bauernherbst == |
| | Der [[Salzburger Almsommer]] und der [[Bauernherbst]] sind landesweit erfolgreiche touristische Initiativen. In der Nationalparkregion sind beide mit besonderer Authentizität ausgestattet und dementsprechend erfolgreich. Alle Angebote entsprechen dem Grundgedanken eines erlebnisreichen, jedoch ökologisch verträglichen und nachhaltigen Nationalparktourismus. | | Der [[Salzburger Almsommer]] und der [[Bauernherbst]] sind landesweit erfolgreiche touristische Initiativen. In der Nationalparkregion sind beide mit besonderer Authentizität ausgestattet und dementsprechend erfolgreich. Alle Angebote entsprechen dem Grundgedanken eines erlebnisreichen, jedoch ökologisch verträglichen und nachhaltigen Nationalparktourismus. |
| | * siehe auch: [[Almwirtschaft]] | | * siehe auch: [[Almwirtschaft]] |
| − |
| |
| − | == Nationalparkgemeinden in Salzburg ==
| |
| − | * [[Bad Gastein]]
| |
| − | * [[Bramberg]]
| |
| − | * [[Fusch an der Großglocknerstraße]]
| |
| − | * [[Hollersbach]]
| |
| − | * [[Hüttschlag]]
| |
| − | * [[Kaprun]]
| |
| − | * [[Krimml]]
| |
| − | * [[Mittersill]]
| |
| − | * [[Muhr]]
| |
| − | * [[Neukirchen am Großvenediger]]
| |
| − | * [[Rauris]]
| |
| − | * [[Uttendorf]]
| |
| − | * [[Wald im Pinzgau]]-[[Königsleiten]]
| |
| | | | |
| | == Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele== | | == Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele== |
| − | * [[Enzingerboden]] und [[Alpinzentrum Rudolfshütte]] | + | * [[Enzingerboden]] und [[Berghotel Rudolfshütte]] |
| | * [[Gerlos Alpenstraße]] | | * [[Gerlos Alpenstraße]] |
| | * [[Großglockner Hochalpenstraße]] | | * [[Großglockner Hochalpenstraße]] |
| Zeile 146: |
Zeile 123: |
| | == Karte == | | == Karte == |
| | * [[Datei:Hohe 20Tauern K500.pdf|Karte mit Einzeichnung der Grenzen des Nationalparks Hohe Tauern (PDF)]] | | * [[Datei:Hohe 20Tauern K500.pdf|Karte mit Einzeichnung der Grenzen des Nationalparks Hohe Tauern (PDF)]] |
| | + | |
| | == Fußnoten== | | == Fußnoten== |
| | <references/> | | <references/> |
| Zeile 155: |
Zeile 133: |
| | * Harald Waitzbauer: Erlebnis Nationalpark Hohe Tauern. Kunst- und Kulturführer. Innsbruck 1993 | | * Harald Waitzbauer: Erlebnis Nationalpark Hohe Tauern. Kunst- und Kulturführer. Innsbruck 1993 |
| | * Teile der Geschichte gefunden in ''Großglockner Magazin'' Frühling 2006, von der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]] | | * Teile der Geschichte gefunden in ''Großglockner Magazin'' Frühling 2006, von der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]] |
| | + | * Ergänzungen bei "Fakten" aus dem ''Nationalpark Hotel Tauern''-Magazin, Ausgabe 1/2011 |
| | | | |
| | [[Kategorie:Tourismus]] | | [[Kategorie:Tourismus]] |