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==Fundumstände==
 
==Fundumstände==
Peter Brandstätter stieß im September 1952 auf diesen Hortfund, als er an der Berglehne des Fuchslehens in der Bergstraße Nr. 9, am Westhang, südlich des kleinen Ebenbergbaches, den Grund für ein Wohnhaus ausheben ließ. (Anm.: Das Fuchslehen ist ein Bauerngut, das an der orografisch linken Seite des Schmittenbaches nordwestlich oberhalb der Stadt liegt.)  
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Peter Brandstätter stieß im September 1952 auf diesen Hortfund, als er an der Berglehne des Fuchslehens in der Bergstraße Nr. 9, am Westhang, südlich des kleinen Ebenbergbaches, den Grund für ein Wohnhaus ausheben ließ. (Anm.: Das Fuchslehen ist ein Bauerngut, das an der orografisch linken Seite des [[Schmittenbach]]es nordwestlich oberhalb der Stadt liegt.)
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==Fundgegenstände==
 
==Fundgegenstände==
 
Der Fund brachte römisches Tafelgeschirr zum Vorschein. Darunter befanden sich fünf Bronzegefäße, bestehend aus zwei Kannen, einer Kasserolle, einem Krug und einer Schale. Auf der Kasserolle fand sich ein Fabrikationsstempel von Capua. Die Schale ist das schönste Stück. Sie trägt auf ihrem Boden ein Medusenhaupt mit Schlangenhaaren. Der Krug weist ebenfalls drei Figuren auf. Er stammt aber aus einer anderen Werkstatt. Das Geschirr war bereits sehr abgenutzt, was darauf hinweist, dass es nicht mehr im Gebrauch befindlich, sondern zum Einschmelzen  bestimmt war.  
 
Der Fund brachte römisches Tafelgeschirr zum Vorschein. Darunter befanden sich fünf Bronzegefäße, bestehend aus zwei Kannen, einer Kasserolle, einem Krug und einer Schale. Auf der Kasserolle fand sich ein Fabrikationsstempel von Capua. Die Schale ist das schönste Stück. Sie trägt auf ihrem Boden ein Medusenhaupt mit Schlangenhaaren. Der Krug weist ebenfalls drei Figuren auf. Er stammt aber aus einer anderen Werkstatt. Das Geschirr war bereits sehr abgenutzt, was darauf hinweist, dass es nicht mehr im Gebrauch befindlich, sondern zum Einschmelzen  bestimmt war.  
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