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Bereits beim Eintritt in das Mailänder Dominikanerkloster Sant' Eustorgio  besaß er den akademischen Grad eines Doktors der Theologie. Im Kloster wurde er Prior. Auch war er ein beliebter Prediger im Dom und Beichtvater der höheren Gesellschaftskreise.  
 
Bereits beim Eintritt in das Mailänder Dominikanerkloster Sant' Eustorgio  besaß er den akademischen Grad eines Doktors der Theologie. Im Kloster wurde er Prior. Auch war er ein beliebter Prediger im Dom und Beichtvater der höheren Gesellschaftskreise.  
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Wann und warum Cattaneo Mailand verließ, ist nicht belegt. Als Provinzial des Dominikanerordens ist er in Ungarn belegt, wahrscheinlich hielt er sich zu dieser Zeit auch auch in Böhmen auf. Ab [[1579]] lebte er in Bozen. [[1582]] kam er nach [[Salzburg]], wo er theologischer Berater des Fürsterzbischofs [[Johann Jakob von Kuen-Belasy]] war und mehrere theologische Schriften herausgab. Ab [[1586]] war er Leiter des Priesterseminars. Nach dem Tod des [[Fürsterzbischof]]s Kuen-Belasy [[1586]] amtierte er bei der Wahl von dessen Nachfolger [[Georg von Kuenburg]] als Notar. Da Georg von Kuenburg nur acht Monate im Amt war, folgte ihm [[1587]] Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]], dessen Beichtvater Sebastian Cattaneo war.
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Wann und warum Cattaneo Mailand verließ, ist nicht belegt. Als Provinzial des Dominikanerordens ist er in Ungarn belegt, wahrscheinlich hielt er sich zu dieser Zeit auch auch in Böhmen auf. Ab [[1579]] lebte er in Bozen. [[1582]] kam er nach Salzburg, wo er theologischer Berater des Fürsterzbischofs [[Johann Jakob von Kuen-Belasy]] war und mehrere theologische Schriften herausgab. Ab [[1586]] war er Leiter des Priesterseminars. Nach dem Tod des [[Fürsterzbischof]]s Kuen-Belasy [[1586]] amtierte er bei der Wahl von dessen Nachfolger [[Georg von Kuenburg]] als Notar. Da Georg von Kuenburg nur acht Monate im Amt war, folgte ihm [[1587]] Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]], dessen Beichtvater Sebastian Cattaneo war.
    
Nach dem Tod des Chiemseer Bischofs [[Christoph Schlattl]] ernannte  Fürsterzbischof Raitenau am [[16. August]] [[1589]] Sebastian Catteneo zu dessen Nachfolger. Am 25. August 1589 wurde er bestätigt, musste aber ein Dokument unterzeichnen, in dem in 17 Artikeln seine Rechte und Pflichten festgelegt wurden, wobei vor allem der Gehorsam gegenüber dem Fürsterzbischof betont wurde. Zugleich übertrug ihm Fürsterzbischof Raitenau das Amt des Generalvikars und des Offizials sowie den Vorsitz im Konsistorium. Die mit der Übernahme von Chiemsee verbundenen Auflagen bestätigte Cattaneo schriftlich am [[22. September]] [[1589]].
 
Nach dem Tod des Chiemseer Bischofs [[Christoph Schlattl]] ernannte  Fürsterzbischof Raitenau am [[16. August]] [[1589]] Sebastian Catteneo zu dessen Nachfolger. Am 25. August 1589 wurde er bestätigt, musste aber ein Dokument unterzeichnen, in dem in 17 Artikeln seine Rechte und Pflichten festgelegt wurden, wobei vor allem der Gehorsam gegenüber dem Fürsterzbischof betont wurde. Zugleich übertrug ihm Fürsterzbischof Raitenau das Amt des Generalvikars und des Offizials sowie den Vorsitz im Konsistorium. Die mit der Übernahme von Chiemsee verbundenen Auflagen bestätigte Cattaneo schriftlich am [[22. September]] [[1589]].