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Das Universitätsstudium musste Kaindl-Hönig unterbrechen, weil er zum Kriegsdienst eingezogen wurde. [[1946]] begann er mit seiner publizistischen Tätigkeit, zuerst im Feuilleton von ''Radio Frankfurt'', aber auch schon als Mitarbeiter der ''Salzburger Nachrichten'', deren Redaktionsmitglied, berufen von Chefredakteur [[Gustav Canaval]], er [[1949]] wurde.
 
Das Universitätsstudium musste Kaindl-Hönig unterbrechen, weil er zum Kriegsdienst eingezogen wurde. [[1946]] begann er mit seiner publizistischen Tätigkeit, zuerst im Feuilleton von ''Radio Frankfurt'', aber auch schon als Mitarbeiter der ''Salzburger Nachrichten'', deren Redaktionsmitglied, berufen von Chefredakteur [[Gustav Canaval]], er [[1949]] wurde.
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Ganz gewiss kam ihm die Perspektive des Zugezogenen zugute, der aus kritischer Distanz beobachtete, wie Salzburg mit seinem großen kulturellen Erbe umging. Er wirkte im "Kulturpolitischen Arbeitskreis" mit, der bestrebt war, [[Salzburg]] eine starke Position im österreichischen Kulturleben zu sichern, und der kreative Leistungen unterstützte.
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Ganz gewiss kam ihm die Perspektive des Zugezogenen zugute, der aus kritischer Distanz beobachtete, wie Salzburg mit seinem großen kulturellen Erbe umging. Er wirkte im "Kulturpolitischen Arbeitskreis" mit, der bestrebt war, Salzburg eine starke Position im österreichischen Kulturleben zu sichern, und der kreative Leistungen unterstützte.
    
Die [[Salzburger Festspiele]] im engeren Sinn und die kulturpolitischen Aktivitäten in ihrem Umfeld waren für Kaindl-Hönig ein Dauerthema. Mit Vehemenz bekämpfte er Tendenzen zum Erlahmen oder zum Absinken auf ein Niveau der Mittelmäßigkeit. Damit verbunden waren die Bereitschaft zum Streit und das Risiko, unter den verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Repräsentanten auch Gegner zu haben.
 
Die [[Salzburger Festspiele]] im engeren Sinn und die kulturpolitischen Aktivitäten in ihrem Umfeld waren für Kaindl-Hönig ein Dauerthema. Mit Vehemenz bekämpfte er Tendenzen zum Erlahmen oder zum Absinken auf ein Niveau der Mittelmäßigkeit. Damit verbunden waren die Bereitschaft zum Streit und das Risiko, unter den verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Repräsentanten auch Gegner zu haben.