Um den Magistertitel als Lohn für die Prüfungen geht es ihm nicht. Es geht um viel mehr – um die Erfüllung eines Jugendtraums. "Ich komme aus einem sehr einfachen, armen Elternhaus", schildert Stabauer. Sein Vater war Häusler und Holzknecht. Das Geld für ein Studium konnte er nicht aufbringen. Auf Anraten des Ortspfarrers ermöglichte ihm die Familie trotz aller Entbehrungen den Besuch des Gymnasiums. Mit neun Jahren übersiedelte Stabauer ins Internat im Petrinum in [[Linz]]. Das Berufsziel schien klar. Der Bub sollte Pfarrer werden. [[1961]] war er neun Monate Novize im Stift Reichersberg. Er wurde Lehrer. "Das weibliche Geschlecht hat mir zu sehr gefallen", sagt Stabauer mit einem Augenzwinkern. Er unterrichtete 39 Jahre lang. 35 Jahre leitete er die Volksschule in Pfaffstätt. | Um den Magistertitel als Lohn für die Prüfungen geht es ihm nicht. Es geht um viel mehr – um die Erfüllung eines Jugendtraums. "Ich komme aus einem sehr einfachen, armen Elternhaus", schildert Stabauer. Sein Vater war Häusler und Holzknecht. Das Geld für ein Studium konnte er nicht aufbringen. Auf Anraten des Ortspfarrers ermöglichte ihm die Familie trotz aller Entbehrungen den Besuch des Gymnasiums. Mit neun Jahren übersiedelte Stabauer ins Internat im Petrinum in [[Linz]]. Das Berufsziel schien klar. Der Bub sollte Pfarrer werden. [[1961]] war er neun Monate Novize im Stift Reichersberg. Er wurde Lehrer. "Das weibliche Geschlecht hat mir zu sehr gefallen", sagt Stabauer mit einem Augenzwinkern. Er unterrichtete 39 Jahre lang. 35 Jahre leitete er die Volksschule in Pfaffstätt. |