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| | '''Dückher von Hasslau zu Urstein und Winckl''' war ein Salzburger Adelsgeschlecht, aus dem vor allem [[Franz Dückher|Franz Dückher von Hasslau zu Urstein und Winckl]] (* [[1609]]; † [[1671]]), Salzburger [[Salzburger Fürstenhof|Hofbeamter]] und Historiker, bekannt ist. | | '''Dückher von Hasslau zu Urstein und Winckl''' war ein Salzburger Adelsgeschlecht, aus dem vor allem [[Franz Dückher|Franz Dückher von Hasslau zu Urstein und Winckl]] (* [[1609]]; † [[1671]]), Salzburger [[Salzburger Fürstenhof|Hofbeamter]] und Historiker, bekannt ist. |
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| − | ==Ursprung== | + | == Ursprung == |
| | Das Geschlecht (ursprünglich „Duker“, was „Anführer“ bedeutet) stammte ursprünglich aus Westfalen.<ref>[http://www.raimund-trinkaus.de/Fragwuerdige-Wappen.pdf Raimund Trinkaus: Fragwürdige Wappen in Haus Kemnade und in der Stiepeler Dorfkirche (Februar 2005) S. 12.]</ref> <ref>[http://www.genealogieonline.nl/stamreeks-dukere/ „Stamreeks Dukere” von W. Duiker (2008).]</ref> | | Das Geschlecht (ursprünglich „Duker“, was „Anführer“ bedeutet) stammte ursprünglich aus Westfalen.<ref>[http://www.raimund-trinkaus.de/Fragwuerdige-Wappen.pdf Raimund Trinkaus: Fragwürdige Wappen in Haus Kemnade und in der Stiepeler Dorfkirche (Februar 2005) S. 12.]</ref> <ref>[http://www.genealogieonline.nl/stamreeks-dukere/ „Stamreeks Dukere” von W. Duiker (2008).]</ref> |
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| − | ==Mitglieder== | + | == Mitglieder == |
| | Evert Duker (* ca. 1346) war verheiratet mit Anna von Vietinghof. Er ging nach Livland<ref>Zu diesem Land, das vom 13. bis zum 17. Jahrhundert vom Deutschen (Ritter-)Orden beherrscht wurde und das nördliche Lettland sowie das südliche Estland umfasste, siehe zB den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Livland „Livland“.]</ref> und begründete die dortige Linie. | | Evert Duker (* ca. 1346) war verheiratet mit Anna von Vietinghof. Er ging nach Livland<ref>Zu diesem Land, das vom 13. bis zum 17. Jahrhundert vom Deutschen (Ritter-)Orden beherrscht wurde und das nördliche Lettland sowie das südliche Estland umfasste, siehe zB den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Livland „Livland“.]</ref> und begründete die dortige Linie. |
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| − | Ein Sohn des livländischen Edelmanns Eberhard Dücker von Haßlau bei Dorpat und der Kunigunde Yxküll von Risenberg war Johann Dücker von Haßlau. | + | Ein Sohn des livländischen Edelmanns Eberhard Dücker von Haßlau bei Dorpat und der Kunigunde Yxküll von Risenberg war Johann Dücker von Haßlau. |
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| | Johann Dücker von Haßlau kam nach wechselvollem Leben in Livland, Stockholm, Mecklenburg – wo er an der Universität Rostock die Rechte studierte – und Braunschweig an den Hof des Hauses Fürstenberg und schließlich an den Hof des Erzherzogs Maximilian in Innsbruck ([[1593]]), wo er Kammerherr und [[Hofrat]] wurde und den Erzherzog auf Kriegszügen nach [[Polen]] und in das [[Türkei|Osmanische Reich]] begleitete. Er schrieb auch eine Darstellung der Rechtsansprüche Maximilians auf die polnische Krone.<ref>[http://de.wikisource.org/wiki/ADB:D%C3%BCker_von_Ha%C3%9Flau,_Franz Artikel „Düker von Haßlau, Franz“ in der Allgemeinen Deutschen Biographie] unter Berufung auf [[Johann Carl Pillwax]]: ''Das Leben und Wirken des salzburgischen Chronisten Franz Düker von Haßlau zu Urstein und Winkl'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Band 14 (1874), S. 3-34. Gleichsinnig, aber knapper [http://www.hasslau.de/hasslau.php Website „Haßlau in Mittelsachsen“] unter Verweisung auf Johann Heinrich Zedler: ''Großes vollständiges Universal-Lexikon'', Band 7 Halle & Leipzig 1732)</ref> Er war verheiratet mit Maria von Heißperg auf Merkenstein in [[Niederösterreich]]. Aus der Ehe ging ein Sohn Franz hervor (zwei Geschwister waren schon in jungen Jahren verstorben). | | Johann Dücker von Haßlau kam nach wechselvollem Leben in Livland, Stockholm, Mecklenburg – wo er an der Universität Rostock die Rechte studierte – und Braunschweig an den Hof des Hauses Fürstenberg und schließlich an den Hof des Erzherzogs Maximilian in Innsbruck ([[1593]]), wo er Kammerherr und [[Hofrat]] wurde und den Erzherzog auf Kriegszügen nach [[Polen]] und in das [[Türkei|Osmanische Reich]] begleitete. Er schrieb auch eine Darstellung der Rechtsansprüche Maximilians auf die polnische Krone.<ref>[http://de.wikisource.org/wiki/ADB:D%C3%BCker_von_Ha%C3%9Flau,_Franz Artikel „Düker von Haßlau, Franz“ in der Allgemeinen Deutschen Biographie] unter Berufung auf [[Johann Carl Pillwax]]: ''Das Leben und Wirken des salzburgischen Chronisten Franz Düker von Haßlau zu Urstein und Winkl'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Band 14 (1874), S. 3-34. Gleichsinnig, aber knapper [http://www.hasslau.de/hasslau.php Website „Haßlau in Mittelsachsen“] unter Verweisung auf Johann Heinrich Zedler: ''Großes vollständiges Universal-Lexikon'', Band 7 Halle & Leipzig 1732)</ref> Er war verheiratet mit Maria von Heißperg auf Merkenstein in [[Niederösterreich]]. Aus der Ehe ging ein Sohn Franz hervor (zwei Geschwister waren schon in jungen Jahren verstorben). |
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| − | Dieser Sohn [[Franz Dückher von Hasslau]] (* [[1609]] in Innsbruck) – mit den späteren weiteren Prädikaten „zu Urstein und Winckl“ - heiratete [[1633]] die Salzburgerin Maria Clara Spindler von Hofegg zu Urstein. Diese erbte von ihrer Mutter die Besitzung Urstein (die sich auf der dem heutigen [[Schloss Urstein]] gegenüber liegenden Seite der [[Salzach]] befand) und hinterließ diese nach ihrem Tod ihrem Gatten. [[1649]] kaufte er ein [[Stadt Salzburg|Stadthaus]] in der [[Chiemseegasse]], die ehemalige Clanner’sche Behausung, das bis [[1876]] in der Familie verblieb. [[1657]] erwarb Franz Dückher von Hasslau [[Landwirtschaftsschule Winklhof|Schloss Winkl]] in [[Oberalm]].<ref>[http://www.notthafft.de/sitze/winklhof.htm Familie Notthafft - Der Winklhof in Oberalm bei Hallein auf www.notthafft.de]</ref> | + | Dieser Sohn [[Franz Dückher von Hasslau]] (* [[1609]] in Innsbruck) – mit den späteren weiteren Prädikaten „zu Urstein und Winckl“ - heiratete [[1633]] die Salzburgerin Maria Clara Spindler von Hofegg zu Urstein. Diese erbte von ihrer Mutter die Besitzung Urstein (die sich auf der dem heutigen [[Schloss Urstein]] gegenüber liegenden Seite der [[Salzach]] befand) und hinterließ diese nach ihrem Tod ihrem Gatten. [[1649]] kaufte er ein [[Stadt Salzburg|Stadthaus]] in der [[Chiemseegasse]], die ehemalige Clanner’sche Behausung, das bis [[1876]] in der Familie verblieb. [[1657]] erwarb Franz Dückher von Hasslau [[Landwirtschaftsschule Winklhof|Schloss Winkl]] in [[Oberalm]].<ref>[http://www.notthafft.de/sitze/winklhof.htm Familie Notthafft - Der Winklhof in Oberalm bei Hallein auf www.notthafft.de]</ref> |
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| | Sein Enkel Johann Ernst Adeobat Dückher Freiherr von Haßlau verkaufte es [[1734]] an Leopold Graf Salis<ref name="Franz Martin" />. | | Sein Enkel Johann Ernst Adeobat Dückher Freiherr von Haßlau verkaufte es [[1734]] an Leopold Graf Salis<ref name="Franz Martin" />. |
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| − | Am [[11. Mai]] [[1651]] erhielt Franz Dückher von Haßlau die [[Hohe Salzburger Landschaft|Salzburger Landmannschaft]]. In der Landtafel von [[1739]] sind folgende Dückher von Haßlau als Mitglieder des [[Adelsstand]]es verzeichnet:<ref>[[Lorenz Hübner]]: [http://books.google.at/books?id=kWYAAAAAcAAJ&pg=PA279&lpg=PA279#v=onepage&q=&f=false Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte, Erster Band, Salzburg 1793. S. 279.]</ref> | + | Am [[11. Mai]] [[1651]] erhielt Franz Dückher von Haßlau die [[Hohe Salzburger Landschaft|Salzburger Landmannschaft]]. In der Landtafel von [[1739]] sind folgende Dückher von Haßlau als Mitglieder des [[Adelsstand]]es verzeichnet:<ref>[[Lorenz Hübner]]: [http://books.google.at/books?id=kWYAAAAAcAAJ&pg=PA279&lpg=PA279#v=onepage&q=&f=false Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte, Erster Band, Salzburg 1793. S. 279.]</ref> |
| | : * Johann Ernst Adeodatus Dicker, Freiherr von Haslau | | : * Johann Ernst Adeodatus Dicker, Freiherr von Haslau |
| | : * Johann Gualbert Dicker, Freiherr von Haslau | | : * Johann Gualbert Dicker, Freiherr von Haslau |
| | : * Franz Ignaz, Dicker, Freiherr von Haslau, hinterlassenes Söhnlein des Franz Max Dicker, Freiherrn von Haslau | | : * Franz Ignaz, Dicker, Freiherr von Haslau, hinterlassenes Söhnlein des Franz Max Dicker, Freiherrn von Haslau |
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| − | Franz Dückhers Sohn und Erbe Alfons Dückher Freiherr von Haßlau auf Urstein und Winkl bekleidete im fürsterzbischöflichen Dienst verschiedene hohe Ämter. Er errichtete Schloss Urstein in den Jahren [[1689]] bis [[1691]] völlig neu an heutiger Stelle und in seiner [[barock]]en Gestalt.
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| − | Für das Jahr [[1707]] nennt die[Lungauer Bergbau-Chronik<ref>[http://www.taurachsoft.at/erzweg/wolfskron/teil_09.htm Max von Wolfskron, Zur Geschichte des Lungauer Bergbaues mit besonderer Berücksichtigung von Ramingstein und Schellgaden, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 24, 1884, S. 131-250.]</ref> einen landesfürstlichen Kommissär Baron Benedict von Dückher. | + | Franz Dückhers Sohn und Erbe Alfons Dückher Freiherr von Haßlau auf Urstein und Winkl bekleidete im fürsterzbischöflichen Dienst verschiedene hohe Ämter. Er errichtete [[Schloss Urstein]] in den Jahren [[1689]] bis [[1691]] völlig neu an heutiger Stelle und in seiner [[barock]]en Gestalt. |
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| | + | Für das Jahr [[1707]] nennt die[Lungauer Bergbau-Chronik<ref>[http://www.taurachsoft.at/erzweg/wolfskron/teil_09.htm Max von Wolfskron, Zur Geschichte des Lungauer Bergbaues mit besonderer Berücksichtigung von Ramingstein und Schellgaden, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 24, 1884, S. 131-250.]</ref> einen landesfürstlichen Kommissär Baron Benedict von Dückher. |
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| | Besitzer von Schloss Urstein war im Jahr [[1792]] Josef Johann Nepomuk Dückher Freiherr von Haßlau auf Urstein und Winkl, k. k. Oberster sowie von [[1767]] bis [[1798]]<ref>[http://www.internationaleordensunion.at/SRO/Brosch.htm Internationale Ordensunion / St. Rupert-Orden.]</ref> Kommandeur des [[St. Rupert-Orden|Ruperti-Ritterordens]].<ref>[[Lorenz Hübner]], wie unten zitiert.</ref> | | Besitzer von Schloss Urstein war im Jahr [[1792]] Josef Johann Nepomuk Dückher Freiherr von Haßlau auf Urstein und Winkl, k. k. Oberster sowie von [[1767]] bis [[1798]]<ref>[http://www.internationaleordensunion.at/SRO/Brosch.htm Internationale Ordensunion / St. Rupert-Orden.]</ref> Kommandeur des [[St. Rupert-Orden|Ruperti-Ritterordens]].<ref>[[Lorenz Hübner]], wie unten zitiert.</ref> |
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| − | Letzter Kommandeur des Ruperti-Ritterordens war [[1802]] bis [[1806]] Johann Ferdinand Dücker Freiherr von Haßlau, Urstein und Winkl.<ref>[http://www.internationaleordensunion.at/SRO/Brosch.htm Internationale Ordensunion / St. Rupert-Orden.]</ref> | + | Letzter Kommandeur des Ruperti-Ritterordens war [[1802]] bis [[1806]] Johann Ferdinand Dücker Freiherr von Haßlau, Urstein und Winkl.<ref>[http://www.internationaleordensunion.at/SRO/Brosch.htm Internationale Ordensunion / St. Rupert-Orden.]</ref> |
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| | Neben diesen zwei Kommandeuren des Ruperti-Ritterordens brachte die Familie Dückher von Haßlau vier weitere Ruperti-Ordens-Ritter hervor. Einer davon, der [[1801]] als einer der Letzten das Ordenskreuz erhielt, war Karl Dismas Dückher Freiherr von Haßlau zu Urstein und Winkl, der Schloss Winkl [[1830]] wieder erwarb, es jedoch [[1846]] wieder verkaufte. Auch Schloss Urstein veräußerte er [[1867]] (oder [[1870]]<ref name="Franz Martin">[[Franz Martin]]: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte: ''8. Dücker von Haslau, in: Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Band 69 (1929) S. 65-72, = Franz Martin: ''[[Hundert Salzburger Familien]]', Verlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg [[1946]], S. 47–54. </ref>). | | Neben diesen zwei Kommandeuren des Ruperti-Ritterordens brachte die Familie Dückher von Haßlau vier weitere Ruperti-Ordens-Ritter hervor. Einer davon, der [[1801]] als einer der Letzten das Ordenskreuz erhielt, war Karl Dismas Dückher Freiherr von Haßlau zu Urstein und Winkl, der Schloss Winkl [[1830]] wieder erwarb, es jedoch [[1846]] wieder verkaufte. Auch Schloss Urstein veräußerte er [[1867]] (oder [[1870]]<ref name="Franz Martin">[[Franz Martin]]: Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte: ''8. Dücker von Haslau, in: Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Band 69 (1929) S. 65-72, = Franz Martin: ''[[Hundert Salzburger Familien]]', Verlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg [[1946]], S. 47–54. </ref>). |
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| | == Genealogie der Salzburger Linie == | | == Genealogie der Salzburger Linie == |
| − | [[Franz Dückher von Hasslau zu Urstein und Winckl]] (* [[27. September]] 1609 in Innsbruck; † an Asthma 14. Oktober 1671 in der Stadt Salzburg, begraben in Oberalm), der Begründer der Salzburger Linie, hatte aus der Ehe (geschlossen den [[20. November]] [[1633]]) mit Maria Klara Spindlerin von Hofegg und Urstein (* 11. Juni 1617 Linz; † 5. Dezember 1681, begraben in Oberalm) folgende Nachkommen<ref name= " Franz Martin " />: | + | [[Franz Dückher von Hasslau zu Urstein und Winckl]] (* [[27. September]] 1609 in Innsbruck; † an Asthma 14. Oktober 1671 in der Stadt Salzburg, begraben in Oberalm), der Begründer der Salzburger Linie, hatte aus der Ehe (geschlossen den [[20. November]] [[1633]]) mit Maria Klara Spindlerin von Hofegg und Urstein (* 11. Juni 1617 in [[Linz]]; † 5. Dezember 1681, begraben in Oberalm) folgende Nachkommen<ref name= " Franz Martin " />: |
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| − | * Maria Elisabeth (* [[5. November]] [[1634]] in Rettenberg, Patin Elisabeth [[Fieger|Fieger zu Friedberg]], geborene Botsch); seit [[15. Juli]] [[1663]] verheiratet in Leonsburg mit Eustach Paumgartner von Teitenhofen zu Maschbach, kurbayerischer Pfleger und Kastenamtsverwalter in Ried | + | * Maria Elisabeth (* [[5. November]] [[1634]] auf Burg Rettenberg, Patin Elisabeth [[Fieger|Fieger zu Friedberg]], geborene Botsch); seit [[15. Juli]] [[1663]] verheiratet in Leonsburg mit Eustach Paumgartner von Teitenhofen zu Maschbach, kurbayerischer Pfleger und Kastenamtsverwalter in Ried |
| − | * Johann Siegmund (* [[14. Oktober]] [[1635]] in Rettenberg, Pate Georg Sigmund von [[Firmian]], † [[4. Juni]] [[1649]] ertrunken in der Stadt Salzburg, begraben in [[Puch]]), ist wie seine jüngeren Brüder Eberhart und Friedrich bei der Fahrt von Urstein in Salzburg (Elisabethkai) auf einem Schiff verunglückt und ertrunken | + | * Johann Siegmund (* [[14. Oktober]] [[1635]] auf Burg Rettenberg, Pate Georg Sigmund von [[Firmian]], † [[4. Juni]] [[1649]] ertrunken in der Stadt Salzburg, begraben in [[Puch]]), ist wie seine jüngeren Brüder Eberhart und Friedrich bei der Fahrt von Urstein in Salzburg (Elisabethkai) auf einem Schiff verunglückt und ertrunken |
| − | * Eberhart (* [[28. März]] [[1637]] in Rettenberg, Pate Georg Sigmund von Firmian, † 4. Juni 1649 ertrunken in der Stadt Salzburg, Leiche nicht geborgen), zu seinem Tod siehe bei seinem Bruder Johann Siegmund | + | * Eberhart (* [[28. März]] [[1637]] auf Burg Rettenberg, Pate Georg Sigmund von Firmian, † 4. Juni 1649 ertrunken in der Stadt Salzburg, Leiche nicht geborgen), zu seinem Tod siehe bei seinem Bruder Johann Siegmund |
| | * Jonas (* [[1. März]] [[1639]] in [[Urstein]], Pate Alfons Freiherr von [[Lamberg]]; † [[19. März]] [[1640]] in der Stadt Salzburg, begraben in [[St. Andrä]]) | | * Jonas (* [[1. März]] [[1639]] in [[Urstein]], Pate Alfons Freiherr von [[Lamberg]]; † [[19. März]] [[1640]] in der Stadt Salzburg, begraben in [[St. Andrä]]) |
| | * Friedrich (* [[2. August]] [[1640]] oder [[1641]] ?, Pate Alfons Freiherr von Lamberg; † 4. Juni 1649 ertrunken in der Stadt Salzburg, begraben in Puch), zu seinem Tod siehe bei seinem Bruder Johann Siegmund | | * Friedrich (* [[2. August]] [[1640]] oder [[1641]] ?, Pate Alfons Freiherr von Lamberg; † 4. Juni 1649 ertrunken in der Stadt Salzburg, begraben in Puch), zu seinem Tod siehe bei seinem Bruder Johann Siegmund |
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| | *** Maria Anna Theresia Josefa (* [[3. August]] [[1717]] in der Stadt Salzburg), Englisches Fräulein in [[Altötting]], später in [[Bayern|Bamberg]] | | *** Maria Anna Theresia Josefa (* [[3. August]] [[1717]] in der Stadt Salzburg), Englisches Fräulein in [[Altötting]], später in [[Bayern|Bamberg]] |
| | *** Franz Anton (* [[16. November]] [[1718]], Pate Erzbischof [[Franz Anton Fürst Harrach]]; † [[29. Oktober]] [[1774]] in [[Kremsmünster]]), Profess am [[1. November]] [[1738]] unter dem Namen ''Theophil'' im [[Benediktinerstift Kremsmünster]], Priesterweihe am [[6. Oktober]] [[1743]] | | *** Franz Anton (* [[16. November]] [[1718]], Pate Erzbischof [[Franz Anton Fürst Harrach]]; † [[29. Oktober]] [[1774]] in [[Kremsmünster]]), Profess am [[1. November]] [[1738]] unter dem Namen ''Theophil'' im [[Benediktinerstift Kremsmünster]], Priesterweihe am [[6. Oktober]] [[1743]] |
| − | *** Maria Anna Rosalia (* [[16. November]] [[1719]]; † [[17. September]] [[1764]] in [[Regensburg]]), [[1741]] Stiftsfräulein im Reichsstift Niedermünster in Regensburg, dann seit [[5. September]] [[1750]] verheiratet mit Marquart Paris Freiherrn von Puchenberg zu Ullersdorf, erzherzoglich österreichischer Direktorialgesandter in Regensburg | + | *** Maria Anna Rosalia (* [[16. November]] [[1719]]; † [[17. September]] [[1764]] in [[Regensburg]]), [[1741]] Stiftsfräulein im Reichsstift Niedermünster in Regensburg, dann seit [[5. September]] [[1750]] verheiratet mit Marquart Paris Freiherrn von Puchenberg zu Ullersdorf, erzherzoglich österreichischer Direktorialgesandter in Regensburg |
| | *** Maria Anna Ludmila (* [[29. Jänner]] [[1721]]; † [[13. Juni]] 1721) | | *** Maria Anna Ludmila (* [[29. Jänner]] [[1721]]; † [[13. Juni]] 1721) |
| | *** Kajetan Josef (* [[24. Mai]] [[1722]]; † [[6. September]] 1722) | | *** Kajetan Josef (* [[24. Mai]] [[1722]]; † [[6. September]] 1722) |
| − | *** Josef Johann Nepomuk, auch Josef Franz (* [[19. März]] [[1724]]; † [[3. Juni]] [[1798]] in der Stadt Salzburg, begraben in der [[Dreifaltigkeitskirche]] in der Ruperti-Ritter-Gruft), [[1727]] Rupertiordensritter, seit [[1743]] im kaiserlichen Heer, Teilnahme am preußischen Krieg als Grenadierhauptmann im Angerischen Regiment, [[1754]] salzburgischer Kämmerer, [[1760]] Obristwachtmeister (2. Major) im Slavonisch-Broder-Regiment, [[1767]] Kommandeur des Ruperti-Ritterordens, [[1769]] Oberstleutnant bei der Banatischen deutschen Ansiedlungsmiliz, [[1775]] zum 2. Garnisonsregiment in [[Galizien]] (Lemberg) versetzt, [[1780]] pensioniert, [[1790]] Oberst ''ad honores''; Herr auf Urstein und Besitzer des Stadthauses in der Chiemseegasse, begleicht alle vom Vater und Großvater herrührenden Schulden | + | *** Josef Johann Nepomuk, auch Josef Franz (* [[19. März]] [[1724]]; † [[3. Juni]] [[1798]] in der Stadt Salzburg, begraben in der [[Dreifaltigkeitskirche]] in der Ruperti-Ritter-Gruft), [[1727]] Rupertiordensritter, seit [[1743]] im kaiserlichen Heer, Teilnahme am preußischen Krieg als Grenadierhauptmann im Angerischen Regiment, [[1754]] salzburgischer Kämmerer, [[1760]] Obristwachtmeister (2. Major) im Slavonisch-Broder-Regiment, [[1767]] Kommandeur des Ruperti-Ritterordens, [[1769]] Oberstleutnant bei der Banatischen deutschen Ansiedlungsmiliz, [[1775]] zum 2. Garnisonsregiment in [[Galizien]] (Lemberg) versetzt, [[1780]] pensioniert, [[1790]] Oberst ''ad honores''; Herr auf Urstein und Besitzer des Stadthauses in der Chiemseegasse, begleicht alle vom Vater und Großvater herrührenden Schulden |
| | *** Maria Susanna (* [[17. September]] [[1726]]; † [[5. August]] [[1763]] in Schloss Dorf bei Steyr, OÖ.); nach [[1751]] verheiratet mit Franz Freiherr Hayden zu Dorf | | *** Maria Susanna (* [[17. September]] [[1726]]; † [[5. August]] [[1763]] in Schloss Dorf bei Steyr, OÖ.); nach [[1751]] verheiratet mit Franz Freiherr Hayden zu Dorf |
| | *** Leopold (* [[10. Mai]] [[1729]]; † [[6. Dezember]] [[1769]] in Eger, [[Böhmen]]), [[1746]] Rupertiordensritter, Edelknabe in Olmütz, [[Mähren]] dann Oberleutnant im Graf Gemmingschen Regiment | | *** Leopold (* [[10. Mai]] [[1729]]; † [[6. Dezember]] [[1769]] in Eger, [[Böhmen]]), [[1746]] Rupertiordensritter, Edelknabe in Olmütz, [[Mähren]] dann Oberleutnant im Graf Gemmingschen Regiment |
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| | ** Johann Franz Max (* [[12. November]] [[1694]]; † [[19. Dezember]] [[1734]] in Guastalla in der oberitalienischen Po-Ebene), [[1701]] Rupertiordensritter, [[1711]] als salzburgischer Fähnrich an der Belagerung von [[Freiburg im Breisgau]] beteiligt, trat [[1714]] in das kaiserliche Graf [[Harrach]]‘sche Regiment, kämpfte gegen die Türken und in Italien, resignierte [[1731]] als k. k. Hauptmann wegen seiner bevorstehenden Vermählung das Ordenskreuz; seit [[1732]] verheiratet mit Maria Anna Pachner von Eggenstorf († [[7. Oktober]] [[1757]] in Preßburg) | | ** Johann Franz Max (* [[12. November]] [[1694]]; † [[19. Dezember]] [[1734]] in Guastalla in der oberitalienischen Po-Ebene), [[1701]] Rupertiordensritter, [[1711]] als salzburgischer Fähnrich an der Belagerung von [[Freiburg im Breisgau]] beteiligt, trat [[1714]] in das kaiserliche Graf [[Harrach]]‘sche Regiment, kämpfte gegen die Türken und in Italien, resignierte [[1731]] als k. k. Hauptmann wegen seiner bevorstehenden Vermählung das Ordenskreuz; seit [[1732]] verheiratet mit Maria Anna Pachner von Eggenstorf († [[7. Oktober]] [[1757]] in Preßburg) |
| | *** Franz Ignaz (* [[19. September]] [[1734]] in Memmingen im bayerischen Schwaben; † vor [[1757]]) | | *** Franz Ignaz (* [[19. September]] [[1734]] in Memmingen im bayerischen Schwaben; † vor [[1757]]) |
| − | ** Johann Gualbert (* [[12. Juli]] [[1696]]; † [[19. Jänner]] [[1771]] in [[Abtenau]]), [[1720]] Rupertiordensritter, hochfürstlicher Fähnrich, [[1723]] [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]], [[1729]] Pfleger von [[Hüttenstein]], legte [[1732]] wegen seiner bevorstehenden Vermählung das Ordenskreuz zurück, [[1734]] Pfleger von Abtenau, welche Position er [[1771]] resignierte; verheiratet 1. seit [[14. Juli]] [[1732]] (in Lindach, OÖ.) mit Maria Pudentiana Freiin Hayden zu Dorf (* um [[1703]]; † [[25. Juli]] [[1741]] in Abtenau), 2. mit Maria Eleonora Rzepizgi Freiin von Lodomirz (* um [[1711]]; † [[7. Dezember]] [[1753]] in Abtenau), 3. ([[17. Februar]] [[1754]] in [[Berchtesgaden]]) mit Maria Antonia Schaffmann Freiin von Hämerles († [[29. Juni]] [[1803]]) | + | ** Johann Gualbert (* [[12. Juli]] [[1696]]; † [[19. Jänner]] [[1771]] in [[Abtenau]]), [[1720]] Rupertiordensritter, hochfürstlicher Fähnrich, [[1723]] [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]], [[1729]] Pfleger von [[Hüttenstein]], legte [[1732]] wegen seiner bevorstehenden Vermählung das Ordenskreuz zurück, [[1734]] Pfleger von Abtenau, welche Position er [[1771]] resignierte; verheiratet 1. seit [[14. Juli]] [[1732]] (in Lindach, OÖ.) mit Maria Pudentiana Freiin Hayden zu Dorf (* um [[1703]]; † [[25. Juli]] [[1741]] in Abtenau), 2. mit Maria Eleonora Rzepizgi Freiin von Lodomirz (* um [[1711]]; † [[7. Dezember]] [[1753]] in Abtenau), 3. ([[17. Februar]] [[1754]] in [[Berchtesgaden]]) mit Maria Antonia Schaffmann Freiin von Hämerles († [[29. Juni]] [[1803]]) |
| − | *** Johann Ernst (* [[1730]] in [[St. Gilgen]] aus 1. Ehe; † [[22. Oktober]] [[1780]] in [[Tittmoning]]), [[1771]] Pfleger von Abtenau, welche Position er [[1776]] resignierte, dann [[Burg Tittmoning|Schlosskommandant]] in Tittmoning; verheiratet mit Barbara von Cludius († nach [[1815]]) | + | *** Johann Ernst (* [[1730]] in [[St. Gilgen]] aus 1. Ehe; † [[22. Oktober]] [[1780]] in [[Tittmoning]]), [[1771]] Pfleger von Abtenau, welche Position er [[1776]] resignierte, dann [[Burg Tittmoning|Schlosskommandant]] in Tittmoning; verheiratet mit Barbara von Cludius († nach [[1815]]) |
| | *** Maria Ludovika (* [[29. April]] [[1733]] St. Gilgen aus 1. Ehe); verheiratet mit Anton Freiherr von Schhmidauer, Herr auf Vestenthal, OÖ.; | | *** Maria Ludovika (* [[29. April]] [[1733]] St. Gilgen aus 1. Ehe); verheiratet mit Anton Freiherr von Schhmidauer, Herr auf Vestenthal, OÖ.; |
| | *** Knabe (*/† [[1735]] in Abtenau aus 1. Ehe) | | *** Knabe (*/† [[1735]] in Abtenau aus 1. Ehe) |
| | *** Knabe (*/† [[1736]] in Abtenau aus 1. Ehe) | | *** Knabe (*/† [[1736]] in Abtenau aus 1. Ehe) |
| | *** Knabe (*/† [[1738]] in Abtenau aus 1. Ehe) | | *** Knabe (*/† [[1738]] in Abtenau aus 1. Ehe) |
| − | *** Johann Ferdinand (* [[29. Juni]] [[1740]] in Abtenau aus 1. Ehe; † [[15. August]] [[1814]] in der Stadt Salzburg, begraben in der Dreifaltigkeitskirche), [[1758]] bereits im Kaiserlichen Regiment [[Platz]], machte den Siebenjährigen Krieg ([[1756]]–[[1763]]) mit, dann im Thurn'schen und Puttler'schen Regiment, [[1768]] Rupertiordensritter, [[1774]] Major, [[1778]] salzburgischer Oberstwachmeister und Großkreuz des Ruperti-Ritterordens, [[1779]] Hofkriegsrat, [[1793]] Kommandant des salzburgischen Bataillons, [[1797]] Oberstleutnant, [[1802]] Komtur des Ruperti-Ritterordens, [[1806]] mit Charakter eines Oberst pensioniert | + | *** Johann Ferdinand (* [[29. Juni]] [[1740]] in Abtenau aus 1. Ehe; † [[15. August]] [[1814]] in der Stadt Salzburg, begraben in der Dreifaltigkeitskirche), [[1758]] bereits im Kaiserlichen Regiment [[Platz]], machte den Siebenjährigen Krieg ([[1756]]–[[1763]]) mit, dann im Thurn'schen und Puttler'schen Regiment, [[1768]] Rupertiordensritter, [[1774]] Major, [[1778]] salzburgischer Oberstwachmeister und Großkreuz des Ruperti-Ritterordens, [[1779]] Hofkriegsrat, [[1793]] Kommandant des salzburgischen Bataillons, [[1797]] Oberstleutnant, [[1802]] Komtur des Ruperti-Ritterordens, [[1806]] mit Charakter eines Oberst pensioniert |
| | *** Josef Plazidus (* 1741 in Abtenau aus 1. Ehe; † [[30. Jänner]] [[1742]]) | | *** Josef Plazidus (* 1741 in Abtenau aus 1. Ehe; † [[30. Jänner]] [[1742]]) |
| | *** Maria Elisabeth (*/† [[1744]] in Abtenau aus 2. Ehe) | | *** Maria Elisabeth (*/† [[1744]] in Abtenau aus 2. Ehe) |
| | *** Johann Josef (* [[1745]] in Abtenau aus 2. Ehe) | | *** Johann Josef (* [[1745]] in Abtenau aus 2. Ehe) |
| | *** Maria Anna Josefa (* [[5. Februar]] [[1755]] in Abtenau aus 3. Ehe; † vor [[1811]]); verheiratet 1. mit Leopold Freiherr von Söll, 2. mit Benedikt Freiherr von Rehbach, k. k. Kämmerer und Obersteuereinnehmer in Klagenfurt | | *** Maria Anna Josefa (* [[5. Februar]] [[1755]] in Abtenau aus 3. Ehe; † vor [[1811]]); verheiratet 1. mit Leopold Freiherr von Söll, 2. mit Benedikt Freiherr von Rehbach, k. k. Kämmerer und Obersteuereinnehmer in Klagenfurt |
| − | *** Josefa (* [[13. März]] [[1756]] in Abtenau aus 3. Ehe; † [[31. Oktober]] [[1813]] in der Stadt Salzburg) | + | *** Josefa (* [[13. März]] [[1756]] in Abtenau aus 3. Ehe; † [[31. Oktober]] [[1813]] in der Stadt Salzburg) |
| − | *** Gualbert (* [[22. April]] [[1757]] in Abtenau aus 3. Ehe; † [[11. August]] [[1822]] in der Stadt Salzburg), studierte auf Kosten des Fürsterzbischofs [[Hieronymus Graf Colloredo|Hieronymus]] im Ausland, erlernte bei der fürstlich Fuldischen Oberjägermeisterei das große und kleine Weidwerk (Freibrief von [[1787]]), [[1791]] salzburgischer Kämmerer und Oberforst- und Wildmeister in [[Laufen an der Salzach|Laufen]], [[1804]] Versetzung nach Salzburg, [[1807]] Assessor beim k. k. Forstrat, [[1810]] königlich [[Bayerische Saalforste|bayrischer Salinenforstinspektor]] in [[Hallein]], [[1816]] k. k. Forstinspektor des [[Salzachkreis]]es; seit [[8. Februar]] [[1796]] in Laufen verheiratet mit Maria Beatrix Gräfin von Christalnigg († [[17. Mai]] [[1847]]) | + | *** Gualbert (* [[22. April]] [[1757]] in Abtenau aus 3. Ehe; † [[11. August]] [[1822]] in der Stadt Salzburg), studierte auf Kosten des Fürsterzbischofs [[Hieronymus Graf Colloredo|Hieronymus]] im Ausland, erlernte bei der fürstlich Fuldischen Oberjägermeisterei das große und kleine Weidwerk (Freibrief von [[1787]]), [[1791]] salzburgischer Kämmerer und Oberforst- und Wildmeister in [[Laufen an der Salzach|Laufen]], [[1804]] Versetzung nach Salzburg, [[1807]] Assessor beim k. k. Forstrat, [[1810]] königlich [[Bayerische Saalforste|bayrischer Salinenforstinspektor]] in [[Hallein]], [[1816]] k. k. Forstinspektor des [[Salzachkreis]]es; seit [[8. Februar]] [[1796]] in Laufen verheiratet mit Maria Beatrix Gräfin von Christalnigg († [[17. Mai]] [[1847]]) |
| | **** Josef (* [[20. Juli]] [[1797]] Laufen; † [[30. Juli]] 1797) | | **** Josef (* [[20. Juli]] [[1797]] Laufen; † [[30. Juli]] 1797) |
| − | **** Karl Dismas' (* [[3. August]] [[1798]] in Laufen; † [[2. April]] [[1870]] in der Stadt Salzburg), [[1801]] Rupertiordensritter, kaufte [[1830]] das von seinem Großonkel Johann Ernst Adeodat verkaufte Schloss Winkl wieder an sich – verkaufte es jedoch [[1846]] wieder, verkaufte [[1870]] Schloss Urstein; seit [[20. April]] 1830 in Urstein verheiratet mit Amalia Gräfin von Hegnenberg-Dux († [[11. Jänner]] [[1906]] in der Stadt Salzburg) | + | **** Karl Dismas' (* [[3. August]] [[1798]] in Laufen; † [[2. April]] [[1870]] in der Stadt Salzburg), [[1801]] Rupertiordensritter, kaufte [[1830]] das von seinem Großonkel Johann Ernst Adeodat verkaufte Schloss Winkl wieder an sich – verkaufte es jedoch [[1846]] wieder, verkaufte [[1870]] Schloss Urstein; seit [[20. April]] 1830 in Urstein verheiratet mit Amalia Gräfin von Hegnenberg-Dux († [[11. Jänner]] [[1906]] in der Stadt Salzburg) |
| | *****Gustav Adolf (* [[26. Februar]] [[1831]] in Urstein; † [[3. März]] [[1902]] in der Stadt Salzburg), [[1846]] Kadett im [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Infanterie-Regiment Nr. 59]], dann bei den Fiquelmont-Dragonern mit denen er den Feldzug von [[1848]]/[[1849]] mit machte (Silberne Tapferkeitsmedaille), 1849 Leutnant bei Kaiser-Dragoner (Nr. 11), [[1850]] Oberleutnant, [[1857]] Rittmeister 2. Klasse – als solcher machte er den Feldzug von [[1859]] mit, [[1861]] Rittmeister 1. Klasse bei Kaiser-Kürrassier (Nr. 11) – kommandiert als solcher seine Eskadron im Feldzug von [[1866]], 1866 Major, [[1867]] bei Bayern-Dragoner (Nr. 10), Verdienstorden der bayrischen Krone, [[1869]] Oberstleutnant, [[1873]] Wechsel zum Dragoner-Regiment Nr. 5, [[1874]] Oberst und Kommandant, [[1879]] Kommandant der 8. Kavallerie-Brigade in Prag, Generalmajor, [[1881]] k. u. k. Kämmerer, [[1884]] Feldmarschallleutnant, [[1886]] beurlaubt, [[1894]] Ruhestand und Leopolds-Orden. Verkaufte [[1876]] das Haus in der Chiemseegasse; seit [[3. Oktober]] [[1865]] in [[Wien]] verheiratet mit Pia Klotilde Gräfin von Christalnigg (* [[20. Februar]] [[1834]]; † 11. August [[1905]] in der Stadt Salzburg) | | *****Gustav Adolf (* [[26. Februar]] [[1831]] in Urstein; † [[3. März]] [[1902]] in der Stadt Salzburg), [[1846]] Kadett im [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Infanterie-Regiment Nr. 59]], dann bei den Fiquelmont-Dragonern mit denen er den Feldzug von [[1848]]/[[1849]] mit machte (Silberne Tapferkeitsmedaille), 1849 Leutnant bei Kaiser-Dragoner (Nr. 11), [[1850]] Oberleutnant, [[1857]] Rittmeister 2. Klasse – als solcher machte er den Feldzug von [[1859]] mit, [[1861]] Rittmeister 1. Klasse bei Kaiser-Kürrassier (Nr. 11) – kommandiert als solcher seine Eskadron im Feldzug von [[1866]], 1866 Major, [[1867]] bei Bayern-Dragoner (Nr. 10), Verdienstorden der bayrischen Krone, [[1869]] Oberstleutnant, [[1873]] Wechsel zum Dragoner-Regiment Nr. 5, [[1874]] Oberst und Kommandant, [[1879]] Kommandant der 8. Kavallerie-Brigade in Prag, Generalmajor, [[1881]] k. u. k. Kämmerer, [[1884]] Feldmarschallleutnant, [[1886]] beurlaubt, [[1894]] Ruhestand und Leopolds-Orden. Verkaufte [[1876]] das Haus in der Chiemseegasse; seit [[3. Oktober]] [[1865]] in [[Wien]] verheiratet mit Pia Klotilde Gräfin von Christalnigg (* [[20. Februar]] [[1834]]; † 11. August [[1905]] in der Stadt Salzburg) |
| | ****** (* [[25. Juni]] 1866 in Wien); seit [[1899]] verheiratet mit dem königlich-preußischen Verwaltungsbeamten Maximilian Freiherr Geyr von Schweppenburg (* [[18. August]] 1866)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBXII/?pg=27 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band XII, S. 25.]</ref> | | ****** (* [[25. Juni]] 1866 in Wien); seit [[1899]] verheiratet mit dem königlich-preußischen Verwaltungsbeamten Maximilian Freiherr Geyr von Schweppenburg (* [[18. August]] 1866)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBXII/?pg=27 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band XII, S. 25.]</ref> |
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| | ****** [[Karl Dückher Freiherr von Haßlau|Karl]]' (* [[22. April]] 1870 in Keszthely; † [[24. November]] [[1923]] in [[Aigen (Gemeinde)|Aigen]]-[[Parsch]]), Dr. iur., 1902 bis 1906 Leiter der [[Bezirkshauptmannschaft Tamsweg]], [[1907]] bis [[1917]] Leiter der [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]], [[1918]] Hofrat bei der [[Salzburger Landesregierung]]; seit 1906 verheiratet mit Adelheid Freiin von Wimpffen (* 1870; † [[1943]]), der Tochter von [[Franz Freiherr von Wimpffen]] | | ****** [[Karl Dückher Freiherr von Haßlau|Karl]]' (* [[22. April]] 1870 in Keszthely; † [[24. November]] [[1923]] in [[Aigen (Gemeinde)|Aigen]]-[[Parsch]]), Dr. iur., 1902 bis 1906 Leiter der [[Bezirkshauptmannschaft Tamsweg]], [[1907]] bis [[1917]] Leiter der [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]], [[1918]] Hofrat bei der [[Salzburger Landesregierung]]; seit 1906 verheiratet mit Adelheid Freiin von Wimpffen (* 1870; † [[1943]]), der Tochter von [[Franz Freiherr von Wimpffen]] |
| | ***** Friedrich Gualbert (* [[30. September]] [[1832]] in Urstein; † [[13. Jänner]] 1906 in der Stadt Salzburg), Oberleutnant im [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Infanterie-Regiment Nr. 59]], machte die Feldzüge von [[1849]] und [[1859]] mit, [[1860]] wegen Invalidität pensioniert | | ***** Friedrich Gualbert (* [[30. September]] [[1832]] in Urstein; † [[13. Jänner]] 1906 in der Stadt Salzburg), Oberleutnant im [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Infanterie-Regiment Nr. 59]], machte die Feldzüge von [[1849]] und [[1859]] mit, [[1860]] wegen Invalidität pensioniert |
| − | ***** Hedwig (* [[28. September]] [[1836]] in der Stadt Salzburg; † [[13. Juni]] [[1880]] ebenda), Stiftsdame des adeligen Damenstiftes Innsbruck | + | ***** Hedwig (* [[28. September]] [[1836]] in der Stadt Salzburg; † [[13. Juni]] [[1880]] ebenda), Stiftsdame des adeligen Damenstiftes Innsbruck |
| | ***** Therese (* [[1838]] in der Stadt Salzburg; † [[8. Oktober]] [[1885]] in Hall in Tirol); verheiratet mit Eduard Ritter von Troll, Privatier zu Gallenhof, NÖ., [[2. Jänner|2.]] oder [[3. Jänner]] [[1872]] verheiratet im [[Salzburger Dom]]) mit [[Max Ritter Wolfstrigl von Wolfskron]] (* [[1849]] in Bozen; † [[17. Februar]] [[1903]] in Innsbruck) | | ***** Therese (* [[1838]] in der Stadt Salzburg; † [[8. Oktober]] [[1885]] in Hall in Tirol); verheiratet mit Eduard Ritter von Troll, Privatier zu Gallenhof, NÖ., [[2. Jänner|2.]] oder [[3. Jänner]] [[1872]] verheiratet im [[Salzburger Dom]]) mit [[Max Ritter Wolfstrigl von Wolfskron]] (* [[1849]] in Bozen; † [[17. Februar]] [[1903]] in Innsbruck) |
| − | **** Klara (* 11. August [[1799]] in Laufen; † [[2. Februar]] [[1801]] in der Stadt Salzburg) | + | **** Klara (* 11. August [[1799]] in Laufen; † [[2. Februar]] [[1801]] in Salzburg) |
| − | **** [[Marie Dückher von Haßlau|Marie]] (* [[29. August]] [[1807]] in der Stat Salzburg; † [[9. Februar]] [[1873]] ebenda) | + | **** [[Marie Dückher von Haßlau|Marie]] (* [[29. August]] [[1807]] in Salzburg; † [[9. Februar]] [[1873]] ebenda) |
| − | *** Anna Katharina (* [[1758]] in Abtenau aus 3. Ehe) | + | *** Anna Katharina (* [[1758]] in Abtenau aus 3. Ehe) |
| − | *** Michael Balthasar (*/† [[1759]] in Abtenau aus 3. Ehe) | + | *** Michael Balthasar (*/† [[1759]] in Abtenau aus 3. Ehe) |
| | *** Leopold (* [[1761]] in Abtenau aus 3. Ehe; † 1762) | | *** Leopold (* [[1761]] in Abtenau aus 3. Ehe; † 1762) |
| − | *** Siegmund (* aus 3. Ehe; † September [[1809]] in der Stadt Salzburg), Edelknabe, [[1781]] salzburgischer Kämmerer, [[1808]] von Erzherzog [[Johann von Österreich]] zum Hauptmann der [[Salzburger Landwehr]] ernannt | + | *** Siegmund (* aus 3. Ehe; † September [[1809]] in Salzburg), Edelknabe, [[1781]] salzburgischer Kämmerer, [[1808]] von Erzherzog [[Johann von Österreich]] zum Hauptmann der [[Salzburger Landwehr]] ernannt |
| − | * Adolf (* [[17. Juni]] [[1646]] in Rettenberg; † [[4. Oktober]] [[1648]], begraben in Kolsass, Tirol) | + | * Adolf (* [[17. Juni]] [[1646]] auf Burg Rettenberg; † [[4. Oktober]] [[1648]], begraben in Kolsass, Tirol) |
| − | * Benedikt (* [[5. März]] 1648 in Rettenberg, Pate Abt Benedikt von Georgenberg; † [[1728]], begraben in Oberalm), reiste [[1668]] bis [[1871]] in Italien und mit Domherrn [[Franz Gobert Graf von Aspermont-Reckheim|Franz Gobert Graf Aspermont]] nach [[München]], [[Eichstätt]], Köln, [[Holland]], [[England]] und [[Frankreich]], [[1689]] hochfürstlich salzburgischer Oberforst- und Vizejägermeister, [[1692]] aus dem Dienst getreten | + | * Benedikt (* [[5. März]] 1648 auf Burg Rettenberg, Pate Abt Benedikt von Georgenberg; † [[1728]], begraben in Oberalm), reiste [[1668]] bis [[1871]] in Italien und mit Domherrn [[Franz Gobert Graf von Aspermont-Reckheim|Franz Gobert Graf Aspermont]] nach [[München]], [[Eichstätt]], Köln, [[Holland]], [[England]] und [[Frankreich]], [[1689]] hochfürstlich salzburgischer Oberforst- und Vizejägermeister, [[1692]] aus dem Dienst getreten |
| − | * Erentraud (* [[11. März]] [[1650]] in Urstein, Patin Anna Maria Freiin von Lamberg, geborene Kern († [[25. Juli]] [[1753]] in der Stadt Salzburg, begraben in St. Peter in der [[Mariazellerkapelle|Katharinenkapelle]]); seit [[1666]] verheiratet mit Max Benedikt von Eiselsberg | + | * Erentraud (* [[11. März]] [[1650]] in Urstein, Patin Anna Maria Freiin von Lamberg, geborene Kern († [[25. Juli]] [[1753]] in Salzburg, begraben in St. Peter in der [[Mariazellerkapelle|Katharinenkapelle]]); seit [[1666]] verheiratet mit Max Benedikt von Eiselsberg |
| | * Raimund (* [[16. März]] [[1653]] in [[Werfen]], Pate Raimund von Heißperg; † von einem Kameraden erschossen am [[12. Juli]] [[1678]] Kaiserslautern, begraben ebenda in der katholischen Pfarrkirche), Studium in Salzburg, [[1672]] bis [[1674]] im Kollegium in Parma, schloss sich [[1675]] dem salzburgischen Militär zu Heidelberg gegen Frankreich an, wurde Fähnrich in der [[Hegi]]'schen Kompagnie | | * Raimund (* [[16. März]] [[1653]] in [[Werfen]], Pate Raimund von Heißperg; † von einem Kameraden erschossen am [[12. Juli]] [[1678]] Kaiserslautern, begraben ebenda in der katholischen Pfarrkirche), Studium in Salzburg, [[1672]] bis [[1674]] im Kollegium in Parma, schloss sich [[1675]] dem salzburgischen Militär zu Heidelberg gegen Frankreich an, wurde Fähnrich in der [[Hegi]]'schen Kompagnie |
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| − | ==Quellen== | + | == Quellen == |
| | * [http://de.wikisource.org/wiki/ADB:D%C3%BCker_von_Ha%C3%9Flau,_Franz Artikel „Düker von Haßlau, Franz“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, Band 5 (1877), S. 456] | | * [http://de.wikisource.org/wiki/ADB:D%C3%BCker_von_Ha%C3%9Flau,_Franz Artikel „Düker von Haßlau, Franz“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, Band 5 (1877), S. 456] |
| | * Salzburgwiki-Artikel „[[Franz Dückher]]“ | | * Salzburgwiki-Artikel „[[Franz Dückher]]“ |
| | * Salzburgwiki-Artikel „[[Schloss Urstein]]“ | | * Salzburgwiki-Artikel „[[Schloss Urstein]]“ |
| | * [[Lorenz Hübner]]: [http://books.google.at/books?id=m3IAAAAAcAAJ&jtp=572 Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte, Erster Band, Salzburg 1792.]S. 572 | | * [[Lorenz Hübner]]: [http://books.google.at/books?id=m3IAAAAAcAAJ&jtp=572 Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte, Erster Band, Salzburg 1792.]S. 572 |
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| | == Einzelnachweise == | | == Einzelnachweise == |
| | <references/> | | <references/> |
| | * [http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Urstein „Schloss Urstein“ auf Wikipedia] | | * [http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Urstein „Schloss Urstein“ auf Wikipedia] |
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| | + | [[Kategorie:Person]] |
| | [[Kategorie:Person (Familie)]] | | [[Kategorie:Person (Familie)]] |
| | [[Kategorie:Person (Geschichte)]] | | [[Kategorie:Person (Geschichte)]] |
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| | [[Kategorie:Geschichte]] | | [[Kategorie:Geschichte]] |