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Die Kirche ist schon [[767]] urkundlich erwähnt. ''Um 767 schenkte ein Edward Besitz "ad Laujtinpaclz" an die Zelle Otting (vgl. Michaelbeuern). Im XI. Jh. gab Kaiser Heinrich JI. oder JlI. ein Gut zu .Liuterbach· an das St. Michaelskloster zu Beuern'''<ref>[[Willibald Hauthaler]], Salzb. U.-B. 1, 35 und 2, 126 Nr. 72</ref> In der Folge aber kam die Kirchlein wieder in Privatbesitz. Nach 1135 übergab Magnus ''ecclesiam Livterpach cum dote'' an die Benediktinerabtei Michaelbeuern am selben Tage, an dem [[Bischof von Brixen]] [[Reginbert]] (1125–1140) die Kirche weihte.
 
Die Kirche ist schon [[767]] urkundlich erwähnt. ''Um 767 schenkte ein Edward Besitz "ad Laujtinpaclz" an die Zelle Otting (vgl. Michaelbeuern). Im XI. Jh. gab Kaiser Heinrich JI. oder JlI. ein Gut zu .Liuterbach· an das St. Michaelskloster zu Beuern'''<ref>[[Willibald Hauthaler]], Salzb. U.-B. 1, 35 und 2, 126 Nr. 72</ref> In der Folge aber kam die Kirchlein wieder in Privatbesitz. Nach 1135 übergab Magnus ''ecclesiam Livterpach cum dote'' an die Benediktinerabtei Michaelbeuern am selben Tage, an dem [[Bischof von Brixen]] [[Reginbert]] (1125–1140) die Kirche weihte.
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Unter [[Äbte von Michaelbeuern|Abt]] [[Lambert Pichler]] wurde [[1629]] ein Neubau errichtet, der am [[4. Mai]] [[1631]] vom [[Bischof von Chiemsee]] [[Johann Christoph von Liechtenstein-Kastelkorn]] geweiht wurde. Das Altarblatt, das den hl. Ägidius mit den übrigen 13 Nothelfern zeigt, wird heute im Gane der Emporkirche in der Benediktinerabtei Michaelbeuern verwahrt. Es war [[1631]] vom Salzburger Maler Sylvester Pauer gemalt worden, der 1629 und 1639 auch größere Arbeiten für die Abtei lieferte. Der baulustige [[Abt der Benediktinerabtei Michaelbeuern|Abt]]  [[Anton Moser]] unterzog [[1767]] die Kirche einer gründlichen Erneuerung, indem er das Gewölbe erhöhen und drei neue Altäre errichten ließ. Die Arbeiten begannen am [[25. Mai]] 1767 mit Aloys Mayr, Maurermeister von [[Trostberg]], der auch den Plan entworfen hatte. Der barocke Bau schließt kleeblattförmig nach Osten ab. In der Kirche befinden sich Gemälde von [[Josef Söll]], sowie das Altarblatt mit den 14 Nothelfern von [[Franz Nikolaus Streicher]]. Im [[Museum der Benediktinerabtei Michaelbeuern]] ist noch das frühere Altarblatt mit den 14 Nothelfern von [[Sylvester Paar]] erhalten.
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Unter [[Äbte von Michaelbeuern|Abt]] [[Lambert Pichler]] wurde [[1629]] ein Neubau errichtet, der am [[4. Mai]] [[1631]] vom [[Bischof von Chiemsee]] [[Johann Christoph von Liechtenstein-Kastelkorn]] geweiht wurde. Das Altarblatt, das den hl. Ägidius mit den übrigen 13 Nothelfern zeigt, wird heute im Gane der Emporkirche in der Benediktinerabtei Michaelbeuern verwahrt. Es war [[1631]] vom Salzburger Maler Sylvester Pauer gemalt worden, der 1629 und 1639 auch größere Arbeiten für die Abtei lieferte. Der baulustige [[Abt der Benediktinerabtei Michaelbeuern|Abt]]  [[Anton Moser (Theologe)|Anton Moser]] unterzog [[1767]] die Kirche einer gründlichen Erneuerung, indem er das Gewölbe erhöhen und drei neue Altäre errichten ließ. Die Arbeiten begannen am [[25. Mai]] 1767 mit Aloys Mayr, Maurermeister von [[Trostberg]], der auch den Plan entworfen hatte. Der barocke Bau schließt kleeblattförmig nach Osten ab. In der Kirche befinden sich Gemälde von [[Josef Söll]], sowie das Altarblatt mit den 14 Nothelfern von [[Franz Nikolaus Streicher]]. Im [[Museum der Benediktinerabtei Michaelbeuern]] ist noch das frühere Altarblatt mit den 14 Nothelfern von [[Sylvester Paar]] erhalten.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==